Quicklink: Lesenswertes
Quicklink: Aktuell geplante Demonstrationen
PM: Castor-Transporte - Keine Ferien für Polizei
Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“
Aktionsbündnis „Stop Westcastor“ Jülich
Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster
Pressemitteilung, Jülich/Ahaus, 21. Juli 2026
Castor-Transporte Nr. 9 und 10 am Dienstag und Mittwoch erwartet
Atomkraftgegner:innen flexibel mit Protesten an verschiedenen Orten
Brücken müssen überwacht werden – auch ohne Proteste
Da die 152 Castor-Behälter offenbar nur als Einzeltransporte von Jülich nach Ahaus gebracht werden können, kann bei der Polizei offenbar keine Rücksicht auf die Ferien genommen werden. Für den heutigen Dienstag und morgigen Mittwoch starten nach Informationen der Anti-Atomkraft-Initiativen die Castoren Nr. 9 & Nr. 10, in der Woche darauf dann Nr. 11 & Nr. 12. „Mit flexiblen Protesten an verschiedenen Orten werden wir weiterhin auf den gefährlichen Irrsinn der Castor- Transporte aufmerksam machen: Brücken, die nur in Schrittgeschwindigkeit passiert werden können, 152 Einzeltransporte und Lagerung des Atommülls auf Jahrzehnte in Ahaus in einer der ältesten Lagerhallen, deren Sicherheitsstandard weit hinter später errichteten Hallen zurückbleibt – das ist Atommüllpolitik ohne Perspektive,“ erklärt Jens Dütting vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen. Diese Woche wird es an beiden Tagen abends ab 20 Uhr in Jülich jeweils am Forschungszentrum und am „Königshäuschen“ nahe der Autobahnauffahrt Mahnwachen geben. Nahe Ahaus ist am Dienstag eine Protest- Aktion auf einer Autobahnbrücke geplant, am Mittwoch dann in Duisburg. Unterstützung unterhalten die Anti-Atomkraft-Initiativen von der Bundestagsabgeordneten Mareike Hermeier, in deren Ahauser Büro Mittwoch abend um 20 Uhr die Linke NRW zu einer Info-Veranstaltung einlädt und ab 22 Uhr bei Teppich Janning eine Mahnwache organisiert.
Lückenhafter Polizeischutz – aber kleinkarierter Umgang mit Protest- Symbolen
Beim 7. und 8. Castor-Transport von Jülich nach Ahaus waren vergangene Woche offenbar wieder nicht alle Brücken durch die Polizei gesichert. Atomkraft- GegnerInnen gelangten auf Brücken und machten so deutlich, wie leicht Sabotage und Anschläge möglich wären. Gleichzeitig versuchte die Polizei aber, angemeldete Protest-Mahnwachen auf Brücken zu verhindern und stellte diese als besonders gefährlich dar. „Wird der Schutz des Castors durch die Polizei also nur gewährleistet, wenn auch etwaige Sabotage-Akte vorher angemeldet werden?“ fragt sich Hanna Poddig von der Initiative Sofortiger Atomausstieg.
„Wir haben für den 9. Castor am Dienstag um 20 Uhr eine Kundgebung an der Brücke der L571 über die A31 angemeldet, danach gibt es noch eine Fahrrad-Demo über zwei Autobahnbrücken. Wir rufen dazu auf, dort mit uns angesichts der Sicherheitsprobleme den Abbruch dieser riesigen Atommüllverschiebung zu fordern.“
Auch Marita Boslar vom Aktionsbündnis Stop Westcastor in Jülich berichtet von obskuren Sicherheitsbedenken der Polizei: „Bei jeder Mahnwache wird kleinkariert etwas beanstandet, erst waren es die Tennisbälle, die die Brennelementekugeln symbolisieren, dann als Atommüllbehälter angemalte Konservendosen. Jüngst wurden auch Presse-Ausweise durch die Polizei abfotografiert. Die Gesamtproblematik der jahrelangen Transportserie mit Gefahren durch Drohnen und Sabotage sind offenbar egal!“
Aufruf zur Teilnahme an einer Anti-UAA-Jubiläums-Aktion
1. November 2026: Menschenkette vor der Urananreicherungsanlage (UAA) in Gronau, 14.30 – 15.00 Uhr, (Röntgenstraße 4)
Wir begehen mit der Menschenkette am 1. November zwei besondere Jubiläen:
40 Jahre Sonntagsspaziergänge an der UAA Gronau
Im Rahmen einer Umweltwoche der Stadt Gronau fand Ende September 1986 erstmals ein Sonntagsspaziergang an der UAA Gronau statt. Im folgenden Oktober 1986 fand kein Sonntagsspaziergang statt. Der nächste Spaziergang wurde dann am ersten Sonntag im November 1986 durchgeführt und seitdem, also ununterbrochen seit 40 Jahren, treffen sich immer an jedem ersten Sonntag im Monat Mitglieder mehrerer Anti-Atomkraft- und Friedensinitiativen aus dem deutsch-niederländischen Grenzgebiet an der UAA zum traditionellen Sonntagsspaziergang. Wir gratulieren den unentwegten Spaziergängerinnen und Spaziergängern zu dieser Dauer-Aktion für ein Leben ohne Atomanagen, ohne Atomtransporte und ohne Atomwaffen.
50 Jahre Widerstand gegen die Gronauer Urananreicherungsanlage
Und noch ein Jubiläum steht im Raum: Seit 50 Jahren wird gegen die UAA Gronau Widerstand geleistet – erst gegen die Planungen und gegen den Bau, jetzt gegen Urantransporte und für die Stilllegung der Anlage. Im Oktober 1976 wurde die ursprüngliche Gronauer Bürgerinitiative gegen Urananreicherung gegründet, aus der 1981 der noch heute aktive Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau hervorging. Wir danken allen Menschen, die sich in den vielen Jahren gegen die UAA engagiert haben.
Viele Gründe sprechen für die sofortige Stilllegung der UAA Gronau, z. B.:
- Mit angereichertem Uran aus Gronau werden Atomkraftwerke in aller Welt betrieben.
- Wiederholt haben sich in der UAA Pannen / Störfälle ereignet und 2010 wurde ein Arbeiter verseucht, nachdem in der UAA das giftige und radioaktive Uranhexafluorid frei wurde.
- In der Anlage fällt Atommüll an.
- Der Betrieb der UAA ist mit zahlreichen Urantransporten, z. B. nach Frankreich und zu Brennelementefabriken, verbunden.
- Die Urananreicherung setzt den menschen- und umweltfeindlichen Uranabbau in mehreren Ländern voraus.
- Die Zentrifugentechnik, die in der UAA zum Einsatz kommt, kann militärisch (zur Produktion von Uran für Atomwaffen) genutzt werden.
- Die UAA und die Uranlager sind nicht gegen Flugzeugabstürze und auch nicht gegen Drohnenangriffe ausgelegt.
Aktuelle Pläne des Urenco-Konzerns, der die UAA betreibt, erfordern weitere Proteste:
- In der „neuen“ Uranmüllhalle neben der UAA sollen ca. 60.000 Tonnen Uranmüll (abgereichertes Uranoxid) „für immer“ eingelagert werden. Das radioaktive Material soll von Frankreich quer durch NRW und das Münsterland nach Gronau gebracht werden.
- Neben der UAA soll ein Hallenlager für alte, verseuchte Uranzentrifugen gebaut werden.
- In Großbritannien will der Urenco-Konzern in seiner britischen UAA Uran für das britische Militär anreichern.
Wir lehnen nicht nur den Betrieb der UAA Gronau ab, sondern den Betrieb aller Urananreicherungsanlagen weltweit. Generell engagieren wir uns für die sofortige Stilllegung aller AKW und aller Atomanlagen. Weltweit! Zur Teilnahme an der Menschenkette sind besonders alle ehemaligen und derzeitigen, ausdauernden UAA-SonntagsspaziergängerInnen eingeladen, sowie alle anderen AtomkraftgegnerInnen.
Weiterer Protest ist nötig, damit die rot-grüne NRW-Landesregierung endlich die UAA Gronau stilllegt!
Zur Teilnahme an der Menschenkette rufen auf:
Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau, Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU), Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“, Grün Alternative Liste (GAL) Gronau, Natur- und Umweltschutzverein Gronau (NUG), SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster (Stand: 22.10.2026)
Weitere Unterstützungserklärungen an
Spenden für den weiteren Widerstand gegen die UAA Gronau:
NUG e. V., Volksbank Gronau, IBAN: DE71 4016 4024 0143 1961 00, BIC: GENODEM1GRN, Stichwort: 50 Jahre Anti-UAA.
Weitere Informationen:
https://www.bbu-online.de, https://sofa-ms.de, Facebookseite der GAL Gronau
Neue Anti-Atom-Proteste in Ahaus und Jülich
Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“
Aktionsbündnis „Stop Westcastor“ Jülich
Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
Arbeitskreis Umwelt Gronau
Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU)
SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster
Pressemitteilung, Jülich/Ahaus, 21. September 2026
- Castoren Nr. 19 & 20 am Dienstag und Mittwoch
- überregionale Demonstration am 17. Oktober mit Live-Musik, Fahrrad-Demo und Motorrad-Korso
- Kritik an Atompolitik in Lingen, Gronau & Ahaus
Castoren 19 & 20 – Mahnwachen und Ampel-Demo
Für Dienstag, den 22.9. und Mittwoch, den 23.9. erwarten die Anti-Atomkraft-Initiativen die Castortransporte 19 und 20 von Jülich nach Ahaus, da die Transport-LKW bereits am Donnerstag nach Jülich zurückfuhren. Die Polizeipräsenz bei den Castortransporten nimmt den Beobachtungen der Atomkraftgegner/innen nach immer weiter ab: „Teilweise fehlt die Hubschrauberbegleitung und es waren auch nicht immer alle Brücken bewacht. In Zeiten von hybriden Angriffen mit Sprengstoff-Drohnen und der nun bekannten Route bleiben diese Castor-Transporte ein unnötiges Risiko, zumal auch die veraltete Lagerhalle in Ahaus nicht für eine Langzeitlagerung geeignet ist,“ so Marita Boslar vom Aktionsbündnis „Stop Westcastor“ Jülich.
Deswegen sind für beide Transporte Mahnwachen in Jülich und Ahaus geplant: „Wir haben für den 19. Castor am Dienstag um 22 Uhr eine Mahnwache neben der Transportstrecke an der Schorlemer Str. angemeldet, ebenso für Castor Nr. 20 am Mittwoch“, erklärt Heiner Möllers von der BI Ahaus. Auch in Jülich soll wieder am Forschungszentrum und an der Autobahn-Zufahrt „Am Königshäuschen“ mit Mahnwachen ab 20:30 Uhr demonstriert werden. Am Mittwoch will die BI in Ahaus im Feierabend-Verkehr zusätzlich mit einer Ampel-Demo auf die Atommüllverschiebung aufmerksam machen: „Von 16-19 Uhr ziehen wir bei grün immer mit Transparenten über die Fußgänger-Ampel, bei rot warten wir auf dem Fußweg“, so Heiner Möllers weiter.
Demo am 17. Oktober in Ahaus mit Motorrad-Korso, Fahrrädern und Live- Musik
„Aussitzen & Hoffen“ als Prinzip der Atompolitk in Lingen, Gronau und Ahaus?
Für den 17. Oktober rufen die Anti-Atomkraft-Initiativen zu einer überregionalen Demonstration in Ahaus auf. Dabei brennt ihnen nicht nur der Ahauser Atommüll unter den Nägeln, sondern auch die aus ihrer Sicht verantwortungslose Atompolitik an den Standorten Gronau und Lingen: „Wir lehnen die Kooperation der Lingener Framatome Brennelementefabrik mit Rosatom ab. Wer jetzt noch dem Kreml unterstellte Mitarbeiter in kritische Infrastruktur einbindet und Geld in Putins Kriegskasse spült, verschließt die Augen vor der Realität“, so Jens Dütting. Udo Buchholz vom Arbeitskreis Umwelt Gronau ergänzt:„Gleichzeitig soll der Urenco-Konzern, Betreiber der Urananreicherungsanlage Gronau und der ETC Zentrifugen-Fertigung Jülich, nach den Plänen der britischen Regierung auch für militärische Zwecke wie Atom-U-Boote arbeiten. Damit drohen die Wege der nuklearen Rüstungspolitik auch immer stärker zu den Uranzentrifugen in Gronau zu führen. Die Unternehmen des Urenco-Konzerns sind untereinander sehr verschachtelt und es ist kaum nachvollziehbar, an welchen Entwicklungen/ Arbeiten Urenco beteiligt ist. Wir halten militärische Atomprogramme für eine grundsätzliche Bedrohung, nicht für einen Schutzschirm. Abgesehen davon, rücken die Anlagen damit verstärkt in den Fokus für hybride Angriffe und Spionage.“ Im Demo-Aufruf heißt es deswegen: Die Bundesregierung und die Landesregierungen in NRW und Niedersachsen dürfen nicht länger nach dem Prinzip „Schweigen, Aussitzen, Hoffen“ arbeiten. Für die Demo haben sich die Organisator/innen breit aufgestellt: Die Teilnahme ist zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auch mit dem Motorrad möglich, dabei gibt es verschiedene Routen. Gemeinsame Kundgebungen und Live-Musik gibt es am Rathaus und an der Castor- Transport-Strecke:
- Start einer Fahrrad-Demo 10.30 Bahnhof Ahaus
- Start einer Motorrad-Demo 10.30 Uhr Parkplatz “Am Stadtpark”
- Auftakt-Kundgebung 11 Uhr am Rathaus Ahaus
- Demos zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Motorrad
- gemeinsame Abschluss-Kundgebung an der Castor-Transport-Strecke Schumacherring/ Teppich Janning
- Live-Musik mit dem Duo “CaoTina” + Getränke, Gebäck, Gegrilltes
Social-Media Kanäle:
https://norden.social/@castorstoppen | https://nrw.social/@Sofa_MS
Webseiten:
www.bi-ahaus.de | www.westcastor.org | www.sofa-ms.de | www.castor-stoppen.de
Aufruf zur Demo am 17. Oktober 2026
Jülich, Ahaus, Gronau, Lingen: Castor-Pannen, Atommüll, Drohnen, Atom-Bomben, Spionage
Schweigen, Aussitzen, Hoffen – Eure Atompolitik versagt!

Wir rufen zum Protest auf:
Wir fordern von der Bundesregierung sowie den Landesregierungen in NRW und Niedersachsen eine Atompolitik, die langfristige Sicherheit zum Ziel hat, statt kurzfristige Symbolik und Augenwischerei. Ein vollständiger Atomausstieg und Energiewende müssen her, statt neue AKW in den Niederlanden oder Gaskraftwerke in Deutschland!
Schließt euch mit euren Vereinen, Gruppen, Parteiverbänden dem Aufruf an und geht mit uns am 17. Oktober in Ahaus auf die Straße!
- Start einer Fahrrad-Demo 10.30 Bahnhof Ahaus
- Start einer Motorrad-Demo 10.30 Uhr Parkplatz “Am Stadtpark”
- Auftakt-Kundgebung 11 Uhr am Rathaus Ahaus
- Demos zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Motorrad
- gemeinsame Abschluss-Kundgebung an der Castor-Transport-Strecke Schumacherring/ Teppich Janning
- Live-Musik mit dem Duo “CaoTina” + Getränke, Gebäck, Gegrilltes
Hier erfahrt ihr mehr über die Probleme & unsere Forderungen:
Neben der katastrophalen Klimapolitik der Bundesregierung und dem geplanten AKW- Neubau in den Niederlanden treibt uns das Schweigen und die Sorglosigkeit der Verantwortlichen für die Atom-Standorte Ahaus, Jülich, Gronau & Lingen auf die Straße.
Castor & Atommüll: Am 25.08.25 hat das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) die Transportgenehmigungen für den hochradioaktiven Atommüll aus dem Forschungszentrum Jülich (FZJ) sowie dem Forschungsreaktor Garching der TU München nach Ahaus erteilt. Beide Atommüll-Arten sind nicht endlagerfähig. Von März bis September 2026 wurden gerade einmal 15 von 152 Castor-Behälter von Jülich nach Ahaus gebracht – und das teils mit Pannen und teils ohne Hubschrauber-Begleitung. In dem Tempo dauert die „unverzügliche Räumung“ des alten Jülicher Lagers nur noch läppische 5 Jahre… In Ahaus soll das bestehende, alte Lager bis 2056 weiter genehmigt werden. Und das obwohl im oberen Bereich die Wände und auch die Decke nur 20cm dünn sind, mit Gorleben sind dies die dünnsten Decken. Diese Atommülllager bieten keinen Schutz vor Drohnen-Angriffen. Und 2056 soll erneut eine Verlängerung beantragt werden, denn ein Atommüll-Endlager ist nicht in Sicht. Ebenso ist unklar, wie langfristig sicher die eigentlich für 40 Jahre konzipierten und geprüften Castor- Behälter sind.

Wir fordern:
Sichere Zwischenlager in Ahaus, Jülich, Gorleben und anderswo statt Atommüllverschiebung in alte Dauer-Lager!
Urananreicherung & Wettrüsten: Trotz „Atomausstieg“ wird in der Urananreicherungsanlage (UAA) Gronau weiterhin Uran für Atomkraftwerke „in aller Welt“ vorbereitet. Auch die UAA und das dortige Freiluftlager für Uranmüll (abgereichertes, radioaktives Uranhexafluorid) sind Sabotage und militärischen Angriffen schutzlos ausgesetzt! Verbunden mit dem Anlagenbetrieb in Gronau sind gefährliche Urantransporte quer durch NRW und weit darüber hinaus, mit LKW und Sonderzügen. Der Betreiber, der Urenco-Konzern, wird nun auf Betreiben der britischen Regierung und mit Zustimmung der Bundesregierung teil des atomaren Wettrüstens. Nach ersten Erkenntnissen geht es um die Uran-Anreicherung für den Betrieb britischer Atom-U-Boote, die mit Atombomben bestückt sind. Aber auch die direkte Nutzung der Urananreicherung für den Bau neuer Atomwaffen ist denkbar. In Jülich stellt die Urenco-Tochter ETC die Zentrifugen her, in Gronau sitzt die zentrale Entwicklungs-Abteilung für Zentrifugen. Damit spielen auch diese Standorte eine brisante Rolle im atomaren Wettrüsten! Mit allen vorhandenen Atombomben kann man zigfach die Welt vernichten. Atomares Wettrüsten sehen wir deshalb nicht als Lösung und Schutz, sondern Teil des Problems!

Wir fordern:
Stilllegung der Urananreicherungsanlage Gronau und Stopp der Urantransporte! Keine Unterstützung für das britische Atomwaffen-Programm – atomare Abrüstung & Ächtung von Atomwaffen!
Brennelemente & Kreml-Kooperation: Am 22. Juli wurde die Kooperation der Framatome-Brennelemente-Fabrik in Lingen mit dem russischen Staatskonzern Rosatom genehmigt. Rosatom ist direkt dem Kreml unterstellt und für Russlands Atomwaffen, Raketenprogramm, Angriffe in der Ukraine und zivile Atomindustrie zuständig. Framatome will mit dem technischen und personellen Know-How von Rosatom sechseckige Brennelemente für sowjetisch-russische AKW in Osteuropa herstellen. Weil Framatome verschlafen hat, diese Brennelemente selbst mit eigenem Know-How herzustellen (wie dies US-Konkurrent Westinghouse geschafft hat), macht sich Framatome nun auch auf diesem Gebiet vom Kreml abhängig. Weiterhin gibt es regelmäßig russische Uranlieferungen an Framatome in Lingen und Frankreich. Diese Atompolitik spült Geld in Putins Kriegskasse und öffnet Spionage und Sabotage Tür und Tor!
Wir fordern:
Stilllegung der Brennelementefabrik Lingen statt Geschäfte mit Putins Atomindustrie!

Kommt deshalb zur Demo am 17. Oktober 2026!
Infos: www.sofa-ms.de | www.westcastor.org | https://atomstadt-lingen.de/
Demo-Aufruf als PDF herunterladen
Was? Wir laden am 17.10.2026 zur Fahrrad- und Biker-Demo ein.
Wann? 17.10.2026 um 10:30 Uhr
Wo? Startpunkt Biker-Demo: Parkplatz Ahauser Stadtpark | Startpunkt Fahrrad-Demo: Ahauser Bahnhof
Wichtig: Teilnehmer/innen des Biker-Korsos melden sich bitte unter 0174 5968510 bei Alfons Hilbring an und ab.
Zum nächsten Castor aus Jülich ist eine Mahnwache angemeldet

Datum noch unbekannt
Ab 22 Uhr bis Eintreffen Castor
Schorlemer Str., Schuhmacherring: Grünfläche am Parkplatz Janning
Bringt Euch warme Getränke, Stuhl, ggf. Schirm und gute Laune mit!
Videoaufnahme von der letzten Mahnwache beweist Ahnungslosigkeit der Polizei
In diesem Video von der letzten Mahnwache (05. August) wird deutlich, wie die Polizei ohne eigenes Wissen über die rechtliche Situation und in völliger Ahnungslosigkeit handelt.
Video bereitgestellt von E. Kemper
Reiche, es reicht! - Aufruf zur Klimademo am 13. September 2026 in Hamm

Was? Fahrraddemo und anschließende Kundgebung
Wann? Am 13. September 2026, Beginn der Fahrrademo um 13 Uhr, Beginn der Kundgebung um 14 Uhr
Wo? Hamm Hbf (Startpunkt Fahrraddemo), Gersteinwerk (Kundgebung)
Internetseite der Veranstaltung: klimabuendnis-hamm.de, Instagram: @fridaysforfuture.hamm
Besondere Bedarfe (z. B. Mobilität):

Pressemitteilung der BI Ahaus: Zwei Einzel-Castor-Transporte Jülich-Ahaus: Gestern (07. Juli) und heute (08. Juli) Proteste in Jülich und Ahaus
- Schwarzes Castor-Loch für NRW- Landeshaushalt?
- Gescheiterte Bündelung erhöht Kosten drastisch
- Polizei reagiert mit weniger Sicherung
Nach dem fünften Castor-Einzeltransport vom Forschungszentrum Jülich zum Zwischenlager Ahaus in der gestrigen Nacht droht heute Abend schon der sechste. Anti- Atomkraft-Initiativen rufen in Jülich und Ahaus auch für heute Abend wieder zu Protesten auf. Um 19 Uhr beginnt eine Mahnwache vor dem Forschungszentrum Jülich, um 20 Uhr in Ahaus an der zentralen Castor-Kreuzung Schorlemer Str./Schumacher-Ring.
Zugleich gehen die Anti-Atomkraft-Initiativen davon aus, dass sich die Polizeikosten durch die gescheiterte Bündelung der Transporte drastisch erhöhen werden. Sie fürchten, dass sich damit für den NRW-Landeshaushalt ein bisher unbeziffertes schwarzes Castor-Loch auftut. In einem Schreiben vom 16. Juni an die Initiativen hatte sich die Landesregierung geweigert, die Kosten für die bisherigen Polizeieinsätze offenzulegen. Das lässt Schlimmes befürchten, zumal die Landesregierung mitteilte, die polizeilichen Kosten ganz alleine – ohne Beteiligung des Bundes – tragen zu müssen.
Bislang wurden Einsätze mit 1000 bis 2400 Beamten durchgeführt, begleitet von einem großen technischen Support-Konvoi am Boden und in der Luft. Das ist ein enormer Sicherungsaufwand. In der gestrigen Nacht waren allerdings erneut zahlreiche Autobahnbrücken ungesichert, sodass zu befürchten steht, dass die Landesregierung nunmehr ausgerechnet an der polizeilichen Sicherung sparen wird.
„Dass sich die NRW-Landesregierung weigert, die Kosten für die Polizei-Einsätze offenzulegen, lässt vermuten, dass die Castor-Transporte viel teurer werden als bislang angenommen. Insbesondere die gescheiterte Bündelung in Dreier-Konvois dürfte die Landeskasse in den kommenden Jahren spürbar belasten. Und dass NRW die Polizeieinsätze alleine bezahlen muss, zeigt, dass sich das Land vom Auftraggeber im Bund einfach hat übers Ohr hauen lassen. Die ganze Verschiebeoperation für den hochradioaktiven Atommüll von Jülich nach Ahaus ist ein Fass ohne Boden. Die Polizei NRW wird auf Jahre hinaus andere Aufgaben liegen lassen müssen, um nachts sinnlos den Atommüll in 152 Einzelfahrten von einem Zwischenlager in ein anderes bringen zu müssen – und dabei ständig das Risiko von Unfällen oder Anschlägen im Nacken haben. Deshalb ist weniger Sicherung keine Option. Wir fordern dringend Aufklärung, was da auf NRW wirklich zukommt und wie teuer das Ganze wird. Atommülltransporte über die Autobahn lösen nicht die Entsorgungsfrage,“ erklärte Peter Bastian vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.
PM: Die BI lädt ein zum öffentlichen Stammtisch und präsentiert sich am Samstag mit einem Info-Stand am Ahauser Rathaus
Die Bürgerinitiative “Kein Atommüll in Ahaus” lädt ein zu ihrem nächsten öffentlichen Stammtisch. Er findet statt am Montag, dem 6. Juli, ab 19 Uhr im “Citta Smallclub” an der van Delden-Str. 6. Wichtige Gesprächsthemen dabei: Wie geht es weiter mit Aktionen zu den nächsten Castor-Transporten? Wie mischen wir uns ein in die Pläne zur bevorstehenden Langzeit-Lagerung von hochradioaktivem Atommüll in Ahaus über weitere Jahrzehnte?
Bereits am Samstag, den 4. Juli, will sich die BI von 11 - 13 Uhr mit einem Informations-Stand in der Innenstadt (vor dem Rathaus) präsentieren. Sie steht dort Interessierten für Informationen und Gespräche zur Verfügung, auch und gerade zu den vorgenannten Themen: Was sind die künftigen Aufgaben der BI? Der Auftritt vor dem Rathaus soll um 13 Uhr mit einer Kundgebung abgeschlossen werden.

Der Informationsstand der BI "Kein Atommüll in Ahaus" e. V. vor dem Ahauser Rathaus
PM: Neue Castor-Transporte diese Woche erwartet – BI meldet Mahnwache an
Wie die Bürgerinitiative aus zuverlässigen Quellen erfahren hat, sind für diese Woche erneut Atommüll-Transporte aus Jülich geplant. Und zwar sollen voraussichtlich am Dienstag (7.7.) und Mittwoch (8.7.) jeweils ein Castor über NRW-Straßen nach Ahaus rollen. Es wären der 5. und 6. von insgesamt 152 geplanten Transporten. Gegen diesen Irrsinn werden Bürgerinitiativen weiterhin protestieren.
Die Bürgerinitiative “Kein Atommüll in Ahaus” hat deshalb für Dienstag und Mittwoch jeweils ab 20 Uhr eine Mahnwache angemeldet. Sie soll wie gehabt an der Kreuzung Schorlemerstraße/Schumacherring stattfinden (Parkplatz Teppichboden-Janning). Beteiligung von Interessierten und Solidaritätsbekundungen sind willkommen. Auch in Jülich ist wieder eine Mahnwache vor dem Forschungszentrum geplant.
Impressionen von der Mahnwache am 07. Juli 2026
PM: Zwei Einzel-Castor-Transporte Jülich-Ahaus: Gestern und heute Proteste in Jülich und Ahaus
- Schwarzes Castor-Loch für NRW- Landeshaushalt?
- Gescheiterte Bündelung erhöht Kosten drastisch
- Polizei reagiert mit weniger Sicherung
Nach dem fünften Castor-Einzeltransport vom Forschungszentrum Jülich zum Zwischenlager Ahaus in der gestrigen Nacht droht heute Abend schon der sechste. Anti- Atomkraft-Initiativen rufen in Jülich und Ahaus auch für heute Abend wieder zu Protesten auf. Um 19 Uhr beginnt eine Mahnwache vor dem Forschungszentrum Jülich, um 20 Uhr in Ahaus an der zentralen Castor-Kreuzung Schorlemer Str./Schumacher-Ring.
Zugleich gehen die Anti-Atomkraft-Initiativen davon aus, dass sich die Polizeikosten durch die gescheiterte Bündelung der Transporte drastisch erhöhen werden. Sie fürchten, dass sich damit für den NRW-Landeshaushalt ein bisher unbeziffertes schwarzes Castor-Loch auftut. In einem Schreiben vom 16. Juni an die Initiativen hatte sich die Landesregierung geweigert, die Kosten für die bisherigen Polizeieinsätze offenzulegen. Das lässt Schlimmes befürchten, zumal die Landesregierung mitteilte, die polizeilichen Kosten ganz alleine – ohne Beteiligung des Bundes – tragen zu müssen.
Bislang wurden Einsätze mit 1000 bis 2400 Beamten durchgeführt, begleitet von einem großen technischen Support-Konvoi am Boden und in der Luft. Das ist ein enormer Sicherungsaufwand. In der gestrigen Nacht waren allerdings erneut zahlreiche Autobahnbrücken ungesichert, sodass zu befürchten steht, dass die Landesregierung nunmehr ausgerechnet an der polizeilichen Sicherung sparen wird.
„Dass sich die NRW-Landesregierung weigert, die Kosten für die Polizei-Einsätze offenzulegen, lässt vermuten, dass die Castor-Transporte viel teurer werden als bislang angenommen. Insbesondere die gescheiterte Bündelung in Dreier-Konvois dürfte die Landeskasse in den kommenden Jahren spürbar belasten. Und dass NRW die Polizeieinsätze alleine bezahlen muss, zeigt, dass sich das Land vom Auftraggeber im Bund einfach hat übers Ohr hauen lassen. Die ganze Verschiebeoperation für den hochradioaktiven Atommüll von Jülich nach Ahaus ist ein Fass ohne Boden. Die Polizei NRW wird auf Jahre hinaus andere Aufgaben liegen lassen müssen, um nachts sinnlos den Atommüll in 152 Einzelfahrten von einem Zwischenlager in ein anderes bringen zu müssen – und dabei ständig das Risiko von Unfällen oder Anschlägen im Nacken haben. Deshalb ist weniger Sicherung keine Option. Wir fordern dringend Aufklärung, was da auf NRW wirklich zukommt und wie teuer das Ganze wird. Atommülltransporte über die Autobahn lösen nicht die Entsorgungsfrage,“ erklärte Peter Bastian vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.
PM: BGZ will Verlängerungsantrag für Zwischenlager auf 20 Jahre befristen
Bürgerinitiative: Ja, aber kein einfaches “Weiter so!”
Diskussion auf der “Statuskonferenz Zwischenlagerung” in Berlin
Die Genehmigungen der ältesten Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle laufen in einigen Jahren aus, in Gorleben 2034 und in Ahaus 2036. Die Betreibergesellschaft BGZ hat jetzt mitgeteilt, dass sie die schon vor einigen Jahren angekündigten Verlängerungsanträge für beide Lager auf den Zeitraum von 20 Jahren befristen will. Das war auch Diskussionsthema auf der “Statuskonferenz Zwischenlagerung”, zu der das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) am 23.6. nach Berlin eingeladen hatte.
Die Bürgerinitiative “Kein Atommüll in Ahaus”, für die Hartmut Liebermann an der Konferenz teilgenommen hat, steht der angekündigten Befristung grundsätzlich positiv gegenüber: “Wir haben diese bereits vor zwei Jahren in unserer Stellungnahme zur geplanten Langzeit-Lagerung hochradioaktiven Mülls in Ahaus gefordert, damit nach Ablauf der Frist der dann gegebene Stand von Wissenschaft und Technik sichergestellt und bei einem eventuellen weiteren Verlängerungsantrag rechtlich eingefordert werden kann”, so Liebermann auf der Statuskonferenz. Er fügte dieser positiven Bewertung jedoch einen klaren Vorbehalt hinzu:
“Eine Genehmigung darf auch für diesen relativ überschaubaren Zeitraum nicht zu einem einfachen ‘Weiter wie bisher’ führen. Sicherheits- und Sicherungsnachweise für das Lager müssen einer Aktualisierung unterzogen werden. Das gilt nicht nur für die Castor-Behälter, sondern ausdrücklich auch für das Lagergebäude: Die alten Lagerhallen in Gorleben und Ahaus weisen erheblich geringere Robustheit auf als die der später gebauten Lager. So weisen die Mauern im Dachbereich nur eine Dicke von 20 cm auf – das aktuell in Planung befindliche Lager in Lubmin dagegen 1,80m! Es kann nicht sein, dass hier unterschiedliche Standards angewendet werden.” Die Bürgerinitiativen aus Lüchow-Dannenberg und Ahaus” fordern hier übereinstimmend bauliche Korrekturen im Fall der Genehmigung einer Langzeitlagerung – in Gorleben wie in Ahaus.
Die in der Pressemitteilung erwähnte Stellungnahme der Bürgerinitiative zur Langzeitlagerung finden Sie unter nachfolgendem Link:
https://www.bi-ahaus.de/index.php/materialien/hintergrundinformationen/619-stellungnahme-der-bi-kein-atommuell-in-ahaus-zur-geplanten-langzeit-lagerung-von-hochradioaktiven-brennelementen-in-ahaus
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Lesenswertes
Stellungnahmen & Infos

- "Brandbrief 2.0" an den Ministerpräsidenten des Landes NRW H. Wüst und Ministerin M. Neubaur vom 28. August 2025
- Stellungnahme der BI “Kein Atommüll in Ahaus” zur geplanten Langzeit-Lagerung von hochradioaktiven Brennelementen in Ahaus
- Was geschieht mit den Kugel-Brennelementen aus dem stillgelegten AVR Jülich? Der aktuelle Sachstand (21.03.2025)
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Postfach 1165 - 48661 Ahaus
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Aufruf zur Demonstration am 30. Mai 2026 in Hamm
KlimaCamp & Großdemo mit Weltrekordversuch
"Zukunft statt Gas - gemeinsam für die Energiewende"

Ticker - CASTOR stoppen!
Immer aktuell: Der Ticker zum Protest gegen die Atommüll-Lawine von Jülich nach Ahaus

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Infos zum Tag X2: Castor-Transport Jülich−Ahaus am 21.4.

Unabhängige Information zur Kritik der Atomenergienutzung: umweltFAIRaendern.de
![]()
https://www.ausgestrahlt.de/aktiv-werden/aktionen/atommuell-transporte-stoppen/
Atommüll-Transporte stoppen: Petition von ausgestrahlt.de gegen Atommüll-Transporte von Jülich nach Ahaus
bewegung.taz.de -
Plattform für Veränderung
