Quicklink: Lesenswertes
Quicklink: Aktuell geplante Demonstrationen
Reiche, es reicht! - Aufruf zur Klimademo am 13. September 2026 in Hamm

Was? Fahrraddemo und anschließende Kundgebung
Wann? Am 13. September 2026, Beginn der Fahrrademo um 13 Uhr, Beginn der Kundgebung um 14 Uhr
Wo? Hamm Hbf (Startpunkt Fahrraddemo), Gersteinwerk (Kundgebung)
Internetseite der Veranstaltung: klimabuendnis-hamm.de, Instagram: @fridaysforfuture.hamm
Besondere Bedarfe (z. B. Mobilität):

Impressionen von der Mahnwache am 05. August 2026
Einladung zur Mahnwache am 05. August
Am Mittwoch, dem 05. August 2026, findet ab 20 Uhr eine Mahnwache gegen die CASTOR-Transporte statt. Treffpunkt ist wieder der Parkplatz vor Teppichboden Janning an der Kreuzung Schorlemerstraße und Schumacherring.

Aufruf zur Fahrraddemo mit anschließender Kundgebung am 24.08.2026 in Lingen
Was? Fahrraddemo und anschließende Kundgebung: Brennelementefabrik Lingen stilllegen & Einstieg von Rosatom im Emsland stoppen!
Wann? 24.08.2026, Start der Fahrraddemo um 17 Uhr, Kundgebung bei Framatome Lingen um 18 Uhr
Wo? Die Raddemo startet vom Marktplatz aus, die Kundgebung findet bei Framatome Lingen statt, Adresse: Am Seitenkanal 1 in 49811 Lingen

Demo gegen die Militarisierung der Urananreicherung in Gronau am 02.08.2026
Aufruf zur Demo gegen die Militarisierung der Urananreicherung in Gronau
SOFA Münster ruft auf zur Teilnahme an der Demo gegen die Militarisierung der Urananreicherung in Gronau am Sonntag, 2. August.
Start ist für Radler:innen um 12 Uhr mit einer Raddemo am Bhf. Gronau, für alle dann um 13 Uhr die Kundgebung vor dem Haupttor der Urananreicherungsanlage Gronau, Ecke Röntgenstr./Max-Planck-Str. Wer mag, kann dann ab 14 Uhr am traditionellen Sonntagsspaziergang an der UAA teilnehmen.
PM: Technische Panne bei Castor-Transport Jülich- Ahaus
Aktionsbündnis „Stop Westcastor“ Jülich
Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“
Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster
Pressemitteilung, Jülich/Duisburg/Ahaus, 23. Juli 2026
Castor wurde nachts in Jülich abgesagt!
Proteste in Jülich, Duisburg und Ahaus
„Castor-Transporte Verschwendung von Geld und Ressourcen“
Beim 10. Castor-Transport von Jülich nach Ahaus ist es am späten gestrigen Abend gegen 22.45 Uhr kurz vor der Abfahrt in Jülich augenscheinlich zu einer folgenschweren Panne gekommen: Während die Polizei schon abfahrbereit am Forschungszentrum Jülich aufgefahren war und ein Polizei-Hubschrauber über dem Gelände kreiste, blieb der Transport-LKW kurz vor der Schranke defekt auf dem Gelände zurück und Techniker begannen mit einer Untersuchung des Problems. Gegen 0.50 Uhr erreichte dann ein kommerzieller Reparatur-Service das Forschungszentrum, der das Problem aber nicht lösen konnte. Gegen 1.15 Uhr erfolgte dann die Absage des Transports, sodass die Polizei sofort danach in Jülich und Ahaus abrückte.
Den ganzen Abend über demonstrierten in Jülich, Duisburg und Ahaus erneut Atomkraftgegner:innen mit Mahnwachen gegen die widersinnigen und gefährlichen Transporte. In Jülich konnte das Aktionsbündnis „Stop Westcastor“ das Geschehen am Forschungszentrum live beobachten: „Um 22.45 Uhr war alles abfahrbereit, doch plötzlich ging es nicht weiter. Eine ähnliche Situation hatten wir schon Ende April beim 2. Castor, als sich dann herausstellte, dass die Batterien für die Transporteinheit nicht aufgeladen waren und sich die Abfahrt um 90 Minuten verzögerte. Nun gab es erneut ein unvorhergesehenes technisches Problem am Castor-LKW, das dieses Mal offensichtlich deutlich gravierender war. Wir fordern deshalb umgehend Aufklärung über diese aktuelle Panne, die zur nächtlichen Absage des Castors führte. Und es zeigt sich, wie wichtig die Proteste vor Ort und an der 170 Kilometer langen Autobahnstrecke sind, um live sehen zu können, wenn diese erheblichen Probleme auftreten,“ Marita Boslar vom Aktionsbündnis „Stop Westcastor“ in Jülich.
„Wir sind immer noch erst beim 10. Castor. Wie soll das nun noch 142 Mal weitergehen? Dieses Mal ist der Schaden auf dem Gelände des Forschungszentrums in Jülich aufgetreten. Was wäre passiert, wenn die Panne unterwegs auf der Autobahn passiert wäre? Auf solche Schadensfälle ist die Polizei doch gar nicht vorbereitet. Außerdem fragen wir uns, ob womöglich das Transportunternehmen der größten Transportserie für hochradioaktiven Atommüll in der Geschichte der Bundesrepublik einfach nicht gewachsen ist? Wir fordern deshalb nachdrücklich ein Ende des Castor-Wahnsinns auf den Autobahnen von NRW. Die Transporte sind eine reine Verschwendung von Steuergeld und Polizei-Ressourcen,“ ergänzte Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.
Die Anti-Atomkraft-Initiativen erklärten, dass sie die Proteste auf jeden Fall fortsetzen werden.
PM: Castor-Transporte - Keine Ferien für Polizei
Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“
Aktionsbündnis „Stop Westcastor“ Jülich
Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster
Pressemitteilung, Jülich/Ahaus, 21. Juli 2026
Castor-Transporte Nr. 9 und 10 am Dienstag und Mittwoch erwartet
Atomkraftgegner:innen flexibel mit Protesten an verschiedenen Orten
Brücken müssen überwacht werden – auch ohne Proteste
Da die 152 Castor-Behälter offenbar nur als Einzeltransporte von Jülich nach Ahaus gebracht werden können, kann bei der Polizei offenbar keine Rücksicht auf die Ferien genommen werden. Für den heutigen Dienstag und morgigen Mittwoch starten nach Informationen der Anti-Atomkraft-Initiativen die Castoren Nr. 9 & Nr. 10, in der Woche darauf dann Nr. 11 & Nr. 12. „Mit flexiblen Protesten an verschiedenen Orten werden wir weiterhin auf den gefährlichen Irrsinn der Castor- Transporte aufmerksam machen: Brücken, die nur in Schrittgeschwindigkeit passiert werden können, 152 Einzeltransporte und Lagerung des Atommülls auf Jahrzehnte in Ahaus in einer der ältesten Lagerhallen, deren Sicherheitsstandard weit hinter später errichteten Hallen zurückbleibt – das ist Atommüllpolitik ohne Perspektive,“ erklärt Jens Dütting vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen. Diese Woche wird es an beiden Tagen abends ab 20 Uhr in Jülich jeweils am Forschungszentrum und am „Königshäuschen“ nahe der Autobahnauffahrt Mahnwachen geben. Nahe Ahaus ist am Dienstag eine Protest- Aktion auf einer Autobahnbrücke geplant, am Mittwoch dann in Duisburg. Unterstützung unterhalten die Anti-Atomkraft-Initiativen von der Bundestagsabgeordneten Mareike Hermeier, in deren Ahauser Büro Mittwoch abend um 20 Uhr die Linke NRW zu einer Info-Veranstaltung einlädt und ab 22 Uhr bei Teppich Janning eine Mahnwache organisiert.
Lückenhafter Polizeischutz – aber kleinkarierter Umgang mit Protest- Symbolen
Beim 7. und 8. Castor-Transport von Jülich nach Ahaus waren vergangene Woche offenbar wieder nicht alle Brücken durch die Polizei gesichert. Atomkraft- GegnerInnen gelangten auf Brücken und machten so deutlich, wie leicht Sabotage und Anschläge möglich wären. Gleichzeitig versuchte die Polizei aber, angemeldete Protest-Mahnwachen auf Brücken zu verhindern und stellte diese als besonders gefährlich dar. „Wird der Schutz des Castors durch die Polizei also nur gewährleistet, wenn auch etwaige Sabotage-Akte vorher angemeldet werden?“ fragt sich Hanna Poddig von der Initiative Sofortiger Atomausstieg.
„Wir haben für den 9. Castor am Dienstag um 20 Uhr eine Kundgebung an der Brücke der L571 über die A31 angemeldet, danach gibt es noch eine Fahrrad-Demo über zwei Autobahnbrücken. Wir rufen dazu auf, dort mit uns angesichts der Sicherheitsprobleme den Abbruch dieser riesigen Atommüllverschiebung zu fordern.“
Auch Marita Boslar vom Aktionsbündnis Stop Westcastor in Jülich berichtet von obskuren Sicherheitsbedenken der Polizei: „Bei jeder Mahnwache wird kleinkariert etwas beanstandet, erst waren es die Tennisbälle, die die Brennelementekugeln symbolisieren, dann als Atommüllbehälter angemalte Konservendosen. Jüngst wurden auch Presse-Ausweise durch die Polizei abfotografiert. Die Gesamtproblematik der jahrelangen Transportserie mit Gefahren durch Drohnen und Sabotage sind offenbar egal!“
- Aufruf zur Ampel-Demo in Ahaus am 27. August 2026
- Pressemitteilung der BI Ahaus: Zwei Einzel-Castor-Transporte Jülich-Ahaus: Gestern (07. Juli) und heute (08. Juli) Proteste in Jülich und Ahaus
- PM: Die BI lädt ein zum öffentlichen Stammtisch und präsentiert sich am Samstag mit einem Info-Stand am Ahauser Rathaus
- PM: Neue Castor-Transporte diese Woche erwartet – BI meldet Mahnwache an
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Lesenswertes
Stellungnahmen & Infos

- "Brandbrief 2.0" an den Ministerpräsidenten des Landes NRW H. Wüst und Ministerin M. Neubaur vom 28. August 2025
- Stellungnahme der BI “Kein Atommüll in Ahaus” zur geplanten Langzeit-Lagerung von hochradioaktiven Brennelementen in Ahaus
- Was geschieht mit den Kugel-Brennelementen aus dem stillgelegten AVR Jülich? Der aktuelle Sachstand (21.03.2025)
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Aufruf zur Demonstration am 30. Mai 2026 in Hamm
KlimaCamp & Großdemo mit Weltrekordversuch
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Infos zum Tag X2: Castor-Transport Jülich−Ahaus am 21.4.

Unabhängige Information zur Kritik der Atomenergienutzung: umweltFAIRaendern.de
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Atommüll-Transporte stoppen: Petition von ausgestrahlt.de gegen Atommüll-Transporte von Jülich nach Ahaus
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