Quicklink: Lesenswertes
Quicklink: Aktuell geplante Demonstrationen
Aufruf zur Demo am 17. Oktober 2026
Jülich, Ahaus, Gronau, Lingen: Castor-Pannen, Atommüll, Drohnen, Atom-Bomben, Spionage
Schweigen, Aussitzen, Hoffen – Eure Atompolitik versagt!
Wir rufen zum Protest auf:
Wir fordern von der Bundesregierung sowie den Landesregierungen in NRW und Niedersachsen eine Atompolitik, die langfristige Sicherheit zum Ziel hat, statt kurzfristige Symbolik und Augenwischerei. Ein vollständiger Atomausstieg und Energiewende müssen her, statt neue AKW in den Niederlanden oder Gaskraftwerke in Deutschland!
Schließt euch mit euren Vereinen, Gruppen, Parteiverbänden dem Aufruf an und geht mit uns am 17. Oktober in Ahaus auf die Straße!
- Start einer Fahrrad-Demo 10.30 Bahnhof Ahaus
- Start einer Motorrad-Demo 10.30 Uhr Parkplatz “Am Stadtpark”
- Auftakt-Kundgebung 11 Uhr am Rathaus Ahaus
- Demos zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Motorrad
- gemeinsame Abschluss-Kundgebung an der Castor-Transport-Strecke Schumacherring/ Teppich Janning
- Live-Musik mit dem Duo “CaoTina” + Getränke, Gebäck, Gegrilltes
Hier erfahrt ihr mehr über die Probleme & unsere Forderungen:
Neben der katastrophalen Klimapolitik der Bundesregierung und dem geplanten AKW- Neubau in den Niederlanden treibt uns das Schweigen und die Sorglosigkeit der Verantwortlichen für die Atom-Standorte Ahaus, Jülich, Gronau & Lingen auf die Straße.
Castor & Atommüll: Am 25.08.25 hat das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) die Transportgenehmigungen für den hochradioaktiven Atommüll aus dem Forschungszentrum Jülich (FZJ) sowie dem Forschungsreaktor Garching der TU München nach Ahaus erteilt. Beide Atommüll-Arten sind nicht endlagerfähig. Von März bis September 2026 wurden gerade einmal 15 von 152 Castor-Behälter von Jülich nach Ahaus gebracht – und das teils mit Pannen und teils ohne Hubschrauber-Begleitung. In dem Tempo dauert die „unverzügliche Räumung“ des alten Jülicher Lagers nur noch läppische 5 Jahre… In Ahaus soll das bestehende, alte Lager bis 2056 weiter genehmigt werden. Und das obwohl im oberen Bereich die Wände und auch die Decke nur 20cm dünn sind, mit Gorleben sind dies die dünnsten Decken. Diese Atommülllager bieten keinen Schutz vor Drohnen-Angriffen. Und 2056 soll erneut eine Verlängerung beantragt werden, denn ein Atommüll-Endlager ist nicht in Sicht. Ebenso ist unklar, wie langfristig sicher die eigentlich für 40 Jahre konzipierten und geprüften Castor- Behälter sind.
Wir fordern:
Sichere Zwischenlager in Ahaus, Jülich, Gorleben und anderswo statt Atommüllverschiebung in alte Dauer-Lager!
Urananreicherung & Wettrüsten: Trotz „Atomausstieg“ wird in der Urananreicherungsanlage (UAA) Gronau weiterhin Uran für Atomkraftwerke „in aller Welt“ vorbereitet. Auch die UAA und das dortige Freiluftlager für Uranmüll (abgereichertes, radioaktives Uranhexafluorid) sind Sabotage und militärischen Angriffen schutzlos ausgesetzt! Verbunden mit dem Anlagenbetrieb in Gronau sind gefährliche Urantransporte quer durch NRW und weit darüber hinaus, mit LKW und Sonderzügen. Der Betreiber, der Urenco-Konzern, wird nun auf Betreiben der britischen Regierung und mit Zustimmung der Bundesregierung teil des atomaren Wettrüstens. Nach ersten Erkenntnissen geht es um die Uran-Anreicherung für den Betrieb britischer Atom-U-Boote, die mit Atombomben bestückt sind. Aber auch die direkte Nutzung der Urananreicherung für den Bau neuer Atomwaffen ist denkbar. In Jülich stellt die Urenco-Tochter ETC die Zentrifugen her, in Gronau sitzt die zentrale Entwicklungs-Abteilung für Zentrifugen. Damit spielen auch diese Standorte eine brisante Rolle im atomaren Wettrüsten! Mit allen vorhandenen Atombomben kann man zigfach die Welt vernichten. Atomares Wettrüsten sehen wir deshalb nicht als Lösung und Schutz, sondern Teil des Problems!
Wir fordern:
Stilllegung der Urananreicherungsanlage Gronau und Stopp der Urantransporte! Keine Unterstützung für das britische Atomwaffen-Programm – atomare Abrüstung & Ächtung von Atomwaffen!
Brennelemente & Kreml-Kooperation: Am 22. Juli wurde die Kooperation der Framatome-Brennelemente-Fabrik in Lingen mit dem russischen Staatskonzern Rosatom genehmigt. Rosatom ist direkt dem Kreml unterstellt und für Russlands Atomwaffen, Raketenprogramm, Angriffe in der Ukraine und zivile Atomindustrie zuständig. Framatome will mit dem technischen und personellen Know-How von Rosatom sechseckige Brennelemente für sowjetisch-russische AKW in Osteuropa herstellen. Weil Framatome verschlafen hat, diese Brennelemente selbst mit eigenem Know-How herzustellen (wie dies US-Konkurrent Westinghouse geschafft hat), macht sich Framatome nun auch auf diesem Gebiet vom Kreml abhängig. Weiterhin gibt es regelmäßig russische Uranlieferungen an Framatome in Lingen und Frankreich. Diese Atompolitik spült Geld in Putins Kriegskasse und öffnet Spionage und Sabotage Tür und Tor!
Wir fordern:
Stilllegung der Brennelementefabrik Lingen statt Geschäfte mit Putins Atomindustrie!
Kommt deshalb zur Demo am 17. Oktober 2026!
Infos: www.sofa-ms.de | www.westcastor.org | https://atomstadt-lingen.de/
Was? Wir laden am 17.10.2026 zur Fahrrad- und Biker-Demo ein.
Wann? 17.10.2026 um 10:30 Uhr
Wo? Startpunkt Biker-Demo: Parkplatz Ahauser Stadtpark | Startpunkt Fahrrad-Demo: Ahauser Bahnhof
Wichtig: Teilnehmer/innen des Biker-Korsos melden sich bitte unter 0174 5968510 bei Alfons Hilbring an und ab.
Videoaufnahme von der letzten Mahnwache beweist Ahnungslosigkeit der Polizei
In diesem Video von der letzten Mahnwache (05. August) wird deutlich, wie die Polizei ohne eigenes Wissen über die rechtliche Situation und in völliger Ahnungslosigkeit handelt.
Video bereitgestellt von E. Kemper
Reiche, es reicht! - Aufruf zur Klimademo am 13. September 2026 in Hamm

Was? Fahrraddemo und anschließende Kundgebung
Wann? Am 13. September 2026, Beginn der Fahrrademo um 13 Uhr, Beginn der Kundgebung um 14 Uhr
Wo? Hamm Hbf (Startpunkt Fahrraddemo), Gersteinwerk (Kundgebung)
Internetseite der Veranstaltung: klimabuendnis-hamm.de, Instagram: @fridaysforfuture.hamm
Besondere Bedarfe (z. B. Mobilität):

Lesenswertes
Stellungnahmen & Infos

- "Brandbrief 2.0" an den Ministerpräsidenten des Landes NRW H. Wüst und Ministerin M. Neubaur vom 28. August 2025
- Stellungnahme der BI “Kein Atommüll in Ahaus” zur geplanten Langzeit-Lagerung von hochradioaktiven Brennelementen in Ahaus
- Was geschieht mit den Kugel-Brennelementen aus dem stillgelegten AVR Jülich? Der aktuelle Sachstand (21.03.2025)
Bürozeiten:
MI.: 17.00 - 18.00 Uhr
Spenden:
IBAN: DE35 4015 4530 0059 5640 21
BIC: WELADE3WXXX
Sparkasse Westmünsterland
Adresse:
Bahnhofstr. 27 - 48683 Ahaus
Postfach 1165 - 48661 Ahaus
Standort in Google Maps anzeigen
Telefon: 02561 / 961791
mail@bi-ahaus.de
Impressum / Datenschutz
Links

Aufruf zur Demonstration am 30. Mai 2026 in Hamm
KlimaCamp & Großdemo mit Weltrekordversuch
"Zukunft statt Gas - gemeinsam für die Energiewende"

Ticker - CASTOR stoppen!
Immer aktuell: Der Ticker zum Protest gegen die Atommüll-Lawine von Jülich nach Ahaus

www.facebook.com/biahaus
Die BI Ahaus auf Facebook

www.instagram.com/bi.ahaus
Die BI Ahaus auf Instagram

www.bit.ly/biahaus-wa
Der WhatsApp-Channel der BI Ahaus

Infos zum Tag X2: Castor-Transport Jülich−Ahaus am 21.4.

Unabhängige Information zur Kritik der Atomenergienutzung: umweltFAIRaendern.de
![]()
https://www.ausgestrahlt.de/aktiv-werden/aktionen/atommuell-transporte-stoppen/
Atommüll-Transporte stoppen: Petition von ausgestrahlt.de gegen Atommüll-Transporte von Jülich nach Ahaus
bewegung.taz.de -
Plattform für Veränderung
