Quicklink: Lesenswertes
Quicklink: Aktuell geplante Demonstrationen
Castor-Alarm Gelb - BGZ macht Ernst
Es wird nun bitterernst: Die für Ahaus zuständige Atommüll-Tochter des Bundesumweltministeriums, die BGZ, hat für nächsten Donnerstag, 19. März, im Rathaus in Ahaus die Infoveranstaltung angekündigt, die unmittelbar vor dem 1. Castor stattfinden soll.
Im Klartext: Der 1. Castor von Jülich nach Ahaus kann schon direkt danach rollen – spätestens aber bis zum 26. März (Beginn NRW-Osterferien)!
Wir lösen deshalb heute Castor-Alarm Gelb aus – und rufen euch auf, mit den konkreten Protest-Vorbereitungen für den 1. Castor-Transport zu beginnen.
Am Transporttag - Tag X1 - gibt es wie vereinbart zwei feste Protesttermine, zeitgleich um 18 Uhr in Jülich und Ahaus:
- Jülich, 18 Uhr: Kundgebung vor dem Forschungszentrum
- Ahaus, 18 Uhr: Demo ab Bahnhof zum Rathaus
Danach wird es eine lange Castor-Nacht werden auf den 170 Autobahn-Kilometern zwischen Jülich und Ahaus!

Weitere Proteste, auch spontane, sind zu erwarten – schaut regelmäßig auf die Websites www.bi-ahaus.de, www.westcastor.org, www.castor-stoppen.de und www.sofa-ms.de.
Tragt euch in die Kontaktlisten auf www.bi-ahaus.de (WhatsApp) und westcastor.org (SMS/Signal) ein – und lest eure Mails.
Lasst uns gemeinsam den Protest auf die Straße tragen und den Castor-Wahnsinn stoppen!!
Hochradioaktiver Atommüll gehört nicht auf die Autobahn!
Aktionsfahrplan für ersten Castor-Transport Jülich Ahaus
19. März, 18 Uhr: Mahnwache vor BGZ-Infoabend im Rathaus Ahaus
„Verantwortliche Minister kneifen und haben Angst vor Bevölkerung“
Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“
Aktionsbündnis „Stop Westcastor“ Jülich
Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau
Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster
BUND NRW
Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU)
Pressemitteilung, Jülich/Ahaus, 16. März 2026
Castor-Tag X1
- 18 Uhr: Dauer-Kundgebung vor Forschungszentrum Jülich
- 18 Uhr: Demo in Ahaus vom Bahnhof zum Rathaus
- 20 Uhr: Nächtliche Dauer-Mahnwache vor Zwischenlager Ahaus

Mit einem Aktionsfahrplan bereiten sich die Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände auf die Proteste zum ersten Castor-Transport mit hochradioaktivem Atommüll von Jülich über 170 Autobahn-Kilometer nach Ahaus vor. Auftakt der Proteste ist am jetzigen Donnerstag, 19. März, um 18 Uhr mit einer Mahnwache vor dem Rathaus in Ahaus. Dort wollen ab 19 Uhr die Vertreter der Atommüll-Behörden und bundeseigenen Zwischenlager-Verwalter die Ahauser Bevölkerung in einer öffentlichen Veranstaltung zu den anstehenden Castor-Transporten informieren. Die Anti-Atomkraft-Initiativen kritisieren scharf, dass die verantwortlichen Minister aus Berlin und Düsseldorf nicht anwesend sind und die Arbeit an untergeordnete Ebenen delegieren.
Konkret befürchten die Anti-Atomkraft-Initiativen noch vor Beginn der NRW- Osterferien den ersten von insgesamt bis zu 152 Castor-Transporten mit hochradioaktivem Atommüll aus dem Forschungszentrum Jülich über 170 Autobahn- Kilometer ins Zwischenlager Ahaus. Am Transporttag wird es um 18 Uhr jeweils eine Kundgebung vor dem Forschungszentrum Jülich geben sowie eine Demo ab Bahnhof Ahaus in die Innenstadt. Ab 20 Uhr ist eine nächtliche Atommüll-Dauermahnwache vor dem Zwischenlager in Ahaus-Ammeln angemeldet.
„Wir sind tief enttäuscht von der Bundes- und NRW-Landesregierung. Wir kämpfen schon seit 16 Jahren gegen diese verantwortungslosen Atommüll-Pläne. Doch zu keinem Zeitpunkt wurde eine konstruktive Lösung gesucht, um die hochgefährlichen Atommülltransporte über die Autobahnen von NRW zu verhindern. Anstatt in Jülich für die 152 Castoren ein neues, möglichst sicheres Zwischenlager zu bauen, fürchten wir eine Dauerlagerung in der Lagerhalle in Ahaus, deren Genehmigung auch schon 2036 ausläuft. Und im Hintergrund wartet schon Markus Söder mit seinem atomwaffenfähig hochangereichertem Uran aus dem Forschungsreaktor Garching. Ohne Klärung der Endlagerfrage sind Atommülltransporte nach Ahaus eine Reise ohne Ziel. Hochradioaktiver Atommüll gehört nicht auf die Autobahn. Wir werden deshalb gegen die Castor-Transporte entschlossen und anhaltend auf die Straße gehen“, erklärten Marita Boslar vom Aktionsbündnis „Stop Westcastor“ Jülich und Heiner Möllers von der BI „Kein Atommüll in Ahaus“ gemeinsam.
„Dass sich weder Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD), dem die Jülicher JEN untersteht, noch NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) oder NRW-Atomministerin Mona Neubaur (Grüne) in Ahaus den Fragen und berechtigten Sorgen der Bevölkerung persönlich stellen, ist eine Bankrotterklärung der Politik. Immer wieder wird der Vertrauensverlust in „die Politik“ beklagt, doch dann müssten am Donnerstag in Ahaus die vier verantwortlichen Minister:innen in Ahaus auf dem Podium sitzen – und nicht die nachgeordneten Behörden. Bei der Gelegenheit könnten sie dann auch erstmals in 16 Jahren auf höchster Ebene persönlich über eine politische Lösung der Atommüll-Frage sprechen – noch ist es nicht zu spät“, ergänzte Jens Dütting vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.
Die Anti-Atomkraft-Initiativen gehen von einem sehr kurzfristigen Bekanntwerden des Transporttermins für den ersten Castor aus.
450 bei Anti-Atom-Demo in Ahaus – Proteste gehen weiter
Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“
Aktionsbündnis „Stop Westcastor“ Jülich
Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau
Bündnis AgiEL – Atomkraftgegner.innen im Emsland
Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster
BUND NRW
Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU)
Pressemitteilung, Ahaus, 8. März 2026
Castor-Transporte aus Jülich und Garching verhindern Uranfabriken in Gronau und Lingen stilllegen
9. März: Mahnwache zu Reul-Besuch in Ahaus-Ottenstein
Castor-Tag X1: Proteste u. a. in Jülich und Ahaus
Am gestrigen Samstag (07.03.2026) haben rund 450 Atomkraftgegner:innen in Ahaus mit einer kraftvollen Demonstration gegen die geplanten jahrelangen, sinnlosen und hochgefährlichen Castor-Transporte aus Jülich, Garching und Berlin ins Zwischenlager Ahaus demonstriert. Konkret befürchten sie noch vor Beginn der NRW-Osterferien am 26. März den ersten von insgesamt bis zu 152 Castor- Transporten mit hochradioaktivem Atommüll aus dem Forschungszentrum Jülich über 170 Autobahn-Kilometer ins Zwischenlager Ahaus. Zu der Demo aufgerufen hatten über 50 Initiativen, Verbände, Klimagruppen, Kirchen und Parteien.
Darüber hinaus forderten die Organisationen die Vollendung des Atomausstiegs in Deutschland. Das bedeutet konkret die sofortige Stilllegung der Urananreicherungsanlage Gronau, der Brennelementefabrik Lingen und des Forschungsreaktors Garching. Stattdessen forderten sie eine Forcierung der erneuerbaren Energiewende, um die Abkehr von fossilen und uranhaltigen Rohstoffen zu beschleunigen. Sie kritisierren dabei die Versuche der Bundesregierung, die Energiewende auszubremsen.
Kerstin Ciesla, die stellvertretende Landesvorsitzende des BUND NRW erklärte dazu: „Wir sind tief enttäuscht, dass auf der politischen Ebene zwischen Bundesregierung und NRW-Landesregierung kein Versuch unternommen wird, die 152 Castor- Transporte von Jülich nach Ahaus noch abzuwenden. Dabei ist völlig klar, dass die Sicherheitsgefahren weiter zunehmen – Stichworte „hybride Kriegsführung“, Kampfdrohnen und Terrorgefahren. Wir prüfen deshalb sehr genau, welche Optionen nach dem inhaltlich äußerst unbefriedigenden Eil-Beschluss des OVG Berlin-Brandenburg bleiben, und rufen die NRW-Landesregierung und die Bundesregierung auf, sich zu verpflichten, erst eine Entscheidung im Hauptverfahren abzuwarten. Ohne gesicherte Endlagerung gibt es keine Eile für den Transport von einem Zwischenlager in ein anderes.“
„Für uns ist der anhaltende Protest gegen die sinnlose Verlagerung des hochradioaktiven Atommülls von Jülich nach Ahaus ein wichtiges Zeichen der Solidarität. Wir kämpfen schon seit 16 Jahren gegen diese gefährlichen Pläne. Anstatt in Jülich für die 152 Castoren ein neues, möglichst sicheres Zwischenlager zu bauen, fürchten wir eine Dauerlagerung in der Lagerhalle in Ahaus, deren Genehmigung auch schon 2036 ausläuft. Atomtransporte nach Ahaus sind eine Reise ohne Ziel. Hochradioaktiver Atommüll gehört nicht auf die Autobahn. Wir werden deshalb gegen die Castor-Transporte entschlossen und anhaltend auf die Straße gehen“, erklärten Marita Boslar vom Aktionsbündnis „Stop Westcastor“ Jülich und Heiner Möllers von der BI „Kein Atommüll in Ahaus“ gemeinsam.
„Atomausstieg in Deutschland endlich vollenden“
„15 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima und trotz des vom Bundestag beschlossenen Atomausstiegs laufen auch in Deutschland noch Atomanlagen. Der Gronauer Urananreicherer Urenco liefert z. B. angereichertes Uran via Südkorea für die Reaktoren in den Vereinigten Arabischen Emiraten – mitten im Kriegsgebiet am Persischen Golf. Die Brennelementefabrik Lingen will das wirtschaftliche Überleben ausgerechnet durch eine Kooperation mit dem Kreml-Atomkonzern Rosatom sichern, während der Forschungsreaktor Garching als ziviler Reaktor mit atomwaffenfähig hochangereichertem Uran betrieben wird. Atomkraft ist kein sauberes Geschäft, sondern extrem gefährlich. Deshalb fordern wir die Stilllegung dieser drei Atomanlagen, damit der Atomausstieg vollendet wird“, ergänzte Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen. Die Demonstration war zudem ein Zeichen der Solidarität mit den niederländischen Anti-Atom-Initiativen, weil im Nachbarland mehrere neue Atomkraftwerke geplant sind.
Anti-Atom-Initiativen kündigen neue Proteste an:
- Für den morgigen Montag, 9. März, hat die BI „Kein Atommüll in Ahaus“ ab 19.15 Uhr eine Mahnwache in Ahaus-Ottenstein, Ecke Im Garbrock/Solmsstraße, aus Anlass eines Besuchs von NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) angemeldet. Der Innenminister hat wie zuvor schon Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) und seine Stellvertreterin Mona Neubaur (Grüne) eine Gesprächseinladung der Anti-Atom- Initiativen ausgeschlagen. Auch Bundesumweltminiter Carsten Schneider (SPD) als Eigentümer des Ahauser Zwischenlagers will nicht Ahaus kommen. Die Initiativen kritisieren diese Verweigerungshaltung scharf.

- Sollte es nun tatsächlich zum 1. Castor-Transport kommen, starten am Abend des ersten Transports – am Tag X1 – in Jülich und Ahaus zeitgleich um 18 Uhr zwei Protestaktionen:
Jülich: Kundgebung vor dem Forschungszentrum
Ahaus: Demo ab Bahnhof zum Rathaus
Weitere Proteste an der 170 Kilometer langen Strecke sind zu erwarten – die Transporte werden höchstwahrscheinlich in der Nacht stattfinden.
Ganz allgemein stellen sich die Initiativen auf eine sehr lange Kampagne ein. Die SPD hatte einen Transport-Zeitraum von vier bis acht Jahren errechnet. Die Gewerkschaft der Polizei spricht deshalb von „Wahnsinn“, der mehrere Hundertschaften der NRW- Polizei auf Jahre zur reinen Castor-Begleitung verdonnern wird. Das ganze Transportvorhaben zeigt sehr deutlich die völlige Hilf- und Planlosigkeit im Umgang mit dem Atommüll in Deutschland.
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
|---|---|---|---|---|---|---|
|
1
| ||||||
|
2
|
3
|
4
|
5
|
6
|
8
| |
|
10
|
11
|
12
|
13
|
14
|
15
| |
|
17
|
18
|
19
|
20
|
21
|
22
| |
|
23
|
24
|
25
|
26
|
27
|
28
|
29
|
|
30
|
31
| |||||
Lesenswertes
Stellungnahmen & Infos

- "Brandbrief 2.0" an den Ministerpräsidenten des Landes NRW H. Wüst und Ministerin M. Neubaur vom 28. August 2025
- Stellungnahme der BI “Kein Atommüll in Ahaus” zur geplanten Langzeit-Lagerung von hochradioaktiven Brennelementen in Ahaus
- Was geschieht mit den Kugel-Brennelementen aus dem stillgelegten AVR Jülich? Der aktuelle Sachstand (21.03.2025)
Bürozeiten:
MI.: 17.00 - 18.00 Uhr
Spenden:
IBAN: DE35 4015 4530 0059 5640 21
BIC: WELADE3WXXX
Sparkasse Westmünsterland
Adresse:
Bahnhofstr. 27 - 48683 Ahaus
Postfach 1165 - 48661 Ahaus
Standort in Google Maps anzeigen
Telefon: 02561 / 961791
mail@bi-ahaus.de
Impressum / Datenschutz
Links

www.facebook.com/biahaus
Die BI Ahaus auf Facebook

www.instagram.com/bi.ahaus
Die BI Ahaus auf Instagram

www.bit.ly/biahaus-wa
Der WhatsApp-Channel der BI Ahaus

Infos zu kommenden Demos am Tag X

Unabhängige Information zur Kritik der Atomenergienutzung: umweltFAIRaendern.de
![]()
https://www.ausgestrahlt.de/aktiv-werden/aktionen/atommuell-transporte-stoppen/
Atommüll-Transporte stoppen: Petition von ausgestrahlt.de gegen Atommüll-Transporte von Jülich nach Ahaus
bewegung.taz.de -
Plattform für Veränderung
