Quicklink: Lesenswertes
Quicklink: Aktuell geplante Demonstrationen
Aufruf zur Demonstration am 07. März 2026 vor dem Ahauser Rathaus
Atommüll-Alarm auf den Autobahnen!
Castor-Transporte von Jülich, Garching & Berlin stoppen!
Demo am 7. März in Ahaus
Über mehrere Jahre hinweg soll mit bis zu 152 LKW-Transporten hochradioaktiver Atommüll in Castor-Behältern aus dem Forschungszentrum Jülich ins Zwischenlager Ahaus gebracht werden. Dazu soll weiterer Atommüll aus dem Forschungsreaktor Garching bei München und dem Forschungsreaktor Berlin kommen. Damit droht auf den Autobahnen ein unkalkulierbarer Atommüll-Wahnsinn − die größte Transportserie von hochradioaktivem Atommüll in Deutschland!
Seit mehr als 16 Jahren fordern wir ein modernes, möglichst sicheres Zwischenlager in Jülich – seit 16 Jahren versuchen die Verursacher den Atommüll loszuwerden!
Das ist gefährlich, sinnlos und deswegen unverantwortlich, denn:
- Die Endlagerfrage ist ungelöst! Atommüllverschiebung ist keine Entsorgung! Schon 2036 läuft auch die Genehmigung des Zwischenlagers Ahaus aus.
- Das 35 Jahre alte Atommülllager in Ahaus entspricht nicht den heute möglichen und nötigen Sicherheitsstandards.
- Jeder Atommülltransport über die maroden Autobahnen mit riesiger Polizeibegleitung birgt neue Gefahren – Unfälle, Drohnen, Sabotage ...
Nie zuvor wurden so viele verdächtige Drohnen über kritischer Infrastruktur gesichtet. Ein Drohnenangriff könnte zur Freisetzung von radioaktiver Strahlung führen. Wöchentlich gibt es neue Meldungen über marode Autobahnen und Brücken, schwere Unfälle und neue Sperrungen für Schwerlast-Transporte. Dabei wiegt jeder Castor-LKW 130 Tonnen, ist 30 Meter lang und 3 Meter breit. Auch der Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Fukushima mahnt: Atomkraft ist keine Energie der Zukunft, sondern Hochrisiko-Technologie! Neue AKW-Pläne in den Niederlanden, Tschechien oder Polen gefährden unsere Gesundheit. Gebaut würden sie nur mit Subventionen und beliefert würden sie wohl mit angereichertem Uran und Brennelementen aus Deutschland.
Deshalb fordern wir:
- Der Atommüll muss bis zur Klärung der Endlagerfrage bleiben, wo er ist!
- Hochradioaktiver Atommüll gehört nicht auf die Autobahn!
- Bundes- und Landesregierung müssen endlich für moderne, möglichst sichere Zwischenlager an den Atommüllstandorten sorgen!
- Keine Renaissance der Atomkraft – sofortige Stilllegung der Urananreicherungsanlage Gronau, der Brennelementefabrik Lingen und des Forschungsreaktors Garching!
- Ablehnung der AKW-Projekte in Nachbarländern durch die Bundesregierung!
Stoppen wir den Castor-Wahnsinn, bevor er losgeht!
Kommt am 7. März zur Demo in Ahaus! Los geht‘s um 11.30 Uhr am Rathaus.
Demo-Aufruf anzeigen/herunterladen (PDF)
Inzwischen unterstützen folgende Gruppen/ Verbände den Demo-Aufruf:
- Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
- Aktionsbündnis „Stop Westcastor“ Jülich
- AntiAtom Bonn
- Anti-Atom-Initiative Göttingen
- Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad
- Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau
- Arbeitskreis Umwelt (AKU) Schüttorf
- .ausgestrahlt
- Bayern-Allianz für Atomausstieg und Klimaschutz (BAAK)
- BI „Kein Atommüll in Ahaus“
- BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg
- BISS Leese
- BUND, Landesverband NRW
- Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU)
- Bündnis AgiEL – Atomkraftgegner:innen im Emsland
- Bündnis 90/Die Grünen, KV Borken
- Bündnis 90/Die Grünen, OV Ahaus
- Ecodefense
- Evangelische Christus-Kirchengemeinde Ahaus
- Grün-Alternative Liste (GAL) Gronau
- Katholische Kirchengemeinde St. Mariä Himmelfahrt Ahaus
- KFD (Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands) Diözesanverband Münster
- Laka, Amsterdam
- Natur- und Umweltschutzverein (NUG) Gronau
- Schweinfurter Aktionsbündnis gegen Atomkraft (SWAB)
- SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster
- Unabhängige Wählergruppe (UWG) Ahaus
- Anti-Atom-Gruppe Freiburg
- BUND, Kreisgruppe Münster
- Elternverein Restrisiko Emsland
- Energiewendegruppe Münster
- Umweltforum Münster
- Umweltinstitut München
- SPD, OV Ahaus
- DFG-VK (Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen) Münster
- Robin Wood
- Die Linke, OV Ahaus
- BI Umweltschutz Hamm
- Die Linke, Landesverband NRW
- Die Linke, KV Borken
Einladung zum öffentlichen Stammtisch der BI Ahaus
Die Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" lädt ein zu ihrem nächsten öffentlichen Stammtisch. Er findet statt am Montag, dem 23. Februar, ab 19 Uhr im Büro der Bürgerinitiative, Bahnhofstr. 27.
Wichtigster vorgesehener Diskussionspunkt: Die für den 7.3. geplante Demonstration gegen die drohenden Atommüll-Transporte aus Jülich (11.30 ab Rathaus), zu der inzwischen 40 Organisationen aufrufen.
Stadtrat Münster gegen Castor- und Urantransporte: Parteiübergreifende Ratsresolution verabschiedet
Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
BI „Kein Atommüll in Ahaus“
SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster
Pressemitteilung, Münster, 12. Februar 2026
„Politisches Signal an Bundes- und Landesregierung“
Auch Stilllegung von Atomanlagen in Gronau und Lingen gefordert
Mit einem wegweisenden und weitreichenden Beschluss hat sich gestern Abend der Rat der Stadt Münster mit den Stimmen von Grünen, SPD, Volt, Linken, ÖDP und Die Partei gegen neue Castor-Transporte von Jülich und Garching nach Ahaus sowie gegen weitere Urantransporte von und zur Urananreicherungsanlage Gronau ausgesprochen, die regelmäßig Münsteraner Stadtgebiet passieren. In der mit breiter Mehrheit verabschiedeten Resolution wird auch die Stilllegung der Urananreicherungsanlage Gronau, der Brennelementefabrik Lingen sowie des Forschungsreaktors Garching bei München gefordert, um die Produktion von neuem Atommüll zu vermeiden. Die Stadtverwaltung wurde beauftragt, diese politische Positionierung den zuständigen Behörden und Unternehmen mitzuteilen. Die Resolution geht auf eine „Bürgeranregung“ der Initiative SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster zurück.
„Wir freuen uns sehr, dass der Münsteraner Stadtrat mit breiter Mehrheit Stellung gegen die gefährlichen Castor- und Urantransporte bezogen hat. Auch drei Jahre nach Abschaltung des letzten deutschen Atomkraftwerks gibt es im Münsterland und im benachbarten Emsland noch immer Atomfabriken, die beständig neuen Atommüll produzieren. Münster und das Münsterland sind durch regelmäßige Atomtransporte davon stark betroffen. Eine sichere Endlagermöglichkeit gibt es nicht. Deshalb ist auch die Ablehnung der Castor-Transporte ins Zwischenlager Ahaus nur konsequent,“ erklärte Peter Bastian von der Initiative SOFA (Sofortiger Atomaustieg) Münster.
„In Ahaus freuen wir uns natürlich sehr über die politische Unterstützung aus Münster. Die Ratsentscheidung zeigt, dass die ungelöste Atommüll-Problematik nicht nur eine Frage für die Städte mit einem Zwischenlager ist. Die ungeklärte Atommüll- Frage betrifft durch die Atommülltransporte ganz viele Städte. Wir setzen darauf, dass sich auch andere Kommunen nun ähnlich positionieren. Ohne eine Klärung der Endlagerfrage machen Atommülltransporte von A nach B keinen Sinn“, so Jens Dütting von der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“.
„Der wegweisende Beschluss in Münster zeigt, dass auch in schwierigen Zeiten parteiübergreifende Zusammenarbeit möglich ist. Es ist nun an der Bundes- und Landesregierung, endlich den Stecker zu ziehen und die 152 Castor-Transporte mit hochradioaktivem Atommüll von Jülich nach Ahaus sowie die ebenfalls geplanten Atommülltransporte von Garching nach Ahaus abzusagen. Auch die längst überfällige Stilllegung der Urananreicherungsanlage in Gronau und der Brennelementefabrik Lingen sowie des Forschungsreaktors in Garching gehört endlich wieder auf die politische Agenda“, ergänzte Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.
„Der wegweisende Beschluss in Münster zeigt, dass auch in schwierigen Zeiten parteiübergreifende Zusammenarbeit möglich ist. Es ist nun an der Bundes- und Landesregierung, endlich den Stecker zu ziehen und die 152 Castor-Transporte mit hochradioaktivem Atommüll von Jülich nach Ahaus sowie die ebenfalls geplanten Atommülltransporte von Garching nach Ahaus abzusagen. Auch die längst überfällige Stilllegung der Urananreicherungsanlage in Gronau und der Brennelementefabrik Lingen sowie des Forschungsreaktors in Garching gehört endlich wieder auf die politische Agenda“, ergänzte Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.
Stadtrat Münster gegen Castor- und Urantransporte: Parteiübergreifende Ratsresolution verabschiedet
Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
BI „Kein Atommüll in Ahaus“
SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster
Pressemitteilung, Münster, 12. Februar 2026
„Politisches Signal an Bundes- und Landesregierung“
Auch Stilllegung von Atomanlagen in Gronau und Lingen gefordert
Mit einem wegweisenden und weitreichenden Beschluss hat sich gestern Abend der Rat der Stadt Münster mit den Stimmen von Grünen, SPD, Volt, Linken, ÖDP und Die Partei gegen neue Castor-Transporte von Jülich und Garching nach Ahaus sowie gegen weitere Urantransporte von und zur Urananreicherungsanlage Gronau ausgesprochen, die regelmäßig Münsteraner Stadtgebiet passieren. In der mit breiter Mehrheit verabschiedeten Resolution wird auch die Stilllegung der Urananreicherungsanlage Gronau, der Brennelementefabrik Lingen sowie des Forschungsreaktors Garching bei München gefordert, um die Produktion von neuem Atommüll zu vermeiden. Die Stadtverwaltung wurde beauftragt, diese politische Positionierung den zuständigen Behörden und Unternehmen mitzuteilen. Die Resolution geht auf eine „Bürgeranregung“ der Initiative SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster zurück.
„Wir freuen uns sehr, dass der Münsteraner Stadtrat mit breiter Mehrheit Stellung gegen die gefährlichen Castor- und Urantransporte bezogen hat. Auch drei Jahre nach Abschaltung des letzten deutschen Atomkraftwerks gibt es im Münsterland und im benachbarten Emsland noch immer Atomfabriken, die beständig neuen Atommüll produzieren. Münster und das Münsterland sind durch regelmäßige Atomtransporte davon stark betroffen. Eine sichere Endlagermöglichkeit gibt es nicht. Deshalb ist auch die Ablehnung der Castor-Transporte ins Zwischenlager Ahaus nur konsequent,“ erklärte Peter Bastian von der Initiative SOFA (Sofortiger Atomaustieg) Münster.
„In Ahaus freuen wir uns natürlich sehr über die politische Unterstützung aus Münster. Die Ratsentscheidung zeigt, dass die ungelöste Atommüll-Problematik nicht nur eine Frage für die Städte mit einem Zwischenlager ist. Die ungeklärte Atommüll- Frage betrifft durch die Atommülltransporte ganz viele Städte. Wir setzen darauf, dass sich auch andere Kommunen nun ähnlich positionieren. Ohne eine Klärung der Endlagerfrage machen Atommülltransporte von A nach B keinen Sinn“, so Jens Dütting von der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“.
„Der wegweisende Beschluss in Münster zeigt, dass auch in schwierigen Zeiten parteiübergreifende Zusammenarbeit möglich ist. Es ist nun an der Bundes- und Landesregierung, endlich den Stecker zu ziehen und die 152 Castor-Transporte mit hochradioaktivem Atommüll von Jülich nach Ahaus sowie die ebenfalls geplanten Atommülltransporte von Garching nach Ahaus abzusagen. Auch die längst überfällige Stilllegung der Urananreicherungsanlage in Gronau und der Brennelementefabrik Lingen sowie des Forschungsreaktors in Garching gehört endlich wieder auf die politische Agenda“, ergänzte Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.
Am Samstag, 7. März, findet im Vorfeld des 15. Jahrestags der Reaktorkatastrophe von Fukushima in Ahaus eine neue Anti-Atom-Demo statt, zu der bereits mehr als 25 Organisationen aufrufen. Auftakt wird um 11.30 Uhr vor dem Rathaus in Ahaus sein.
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Lesenswertes
Stellungnahmen & Infos

- "Brandbrief 2.0" an den Ministerpräsidenten des Landes NRW H. Wüst und Ministerin M. Neubaur vom 28. August 2025
- Stellungnahme der BI “Kein Atommüll in Ahaus” zur geplanten Langzeit-Lagerung von hochradioaktiven Brennelementen in Ahaus
- Was geschieht mit den Kugel-Brennelementen aus dem stillgelegten AVR Jülich? Der aktuelle Sachstand (21.03.2025)
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Infos zu kommenden Demos am Tag X

Unabhängige Information zur Kritik der Atomenergienutzung: umweltFAIRaendern.de
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https://www.ausgestrahlt.de/aktiv-werden/aktionen/atommuell-transporte-stoppen/
Atommüll-Transporte stoppen: Petition von ausgestrahlt.de gegen Atommüll-Transporte von Jülich nach Ahaus
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