Seite zuletzt aktualisiert: 06. August 2014

bewegung.taz.de -
Plattform für Veränderung
"Soviel du brauchst..." Kirchentag 2013
Ahauser Christinnen und Christen gegen Atomenergie
Startseite
Willkommen auf der Homepage der Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus e. V."
Mittwoch, den 06. August 2014 um 19:26 Uhr

Ahaus, den 06. August 2014

News

Außerordentlicher Stammtisch:
Dienstag, den 19.08.2014 um 20 Uhr
in der Gaststätte Am Schulzenbusch

 

Vorbereitung:

  • großer Sonntagsspaziergang am 21. September
  • Schöpfungstag am 13. September - gemeinsamer Stand
  • Stand zum Atommüll aus Jülich - Planung für den Herbst/Winter
 
Mittwoch, den 06. August 2014 um 19:32 Uhr

Ahaus, den 06. August 2014

Pressemitteilung (Original: 21.07.2014)

Massive Proteste im Falle von Jülicher Castor-Transporten angekündigt!

 

Umwelt- und Anti-Atom-Organisationen aus dem gesamten Bundesgebiet kündigen für den Fall von Castortransporten vom AVR-Zwischenlager aus Jülich massive Proteste entlang der gesamten Strecke an.

In Jülich lagern 152 Castoren mit hochradioaktivem Müll aus Brennelementen. Offensichtlich ist das Forschungszentrum Jülich (FZJ) bisher weder in der Lage, eine rechtssichere Genehmigung für das Zwischenlager noch eine Transportgenehmigung für die Castoren zu erwirken. Ob dieser Zustand durch das FZJ bewusst herbeigeführt wurde oder auf Inkompetenz zurückzuführen ist, kann nur vermutet werden.

Aktuell versucht das FZJ in Zusammenarbeit mit dem Land und dem Bund, den Atommüll zur Wiederaufarbeitung in die USA zu verschieben. Juristisch ist ein Export von Atommüll aber nur für Forschungsreaktoren zulässig. Der AVR ist jedoch ein Versuchsreaktor zur kommerziellen Stromerzeugung (1967 – 1988). Somit ist der Export illegal. Um das geltende Atomgesetz zu umgehen, soll nun die dreiste Umdeklaration des AVR (Arbeitsgemeinschaft VersuchsReaktor) in einen Forschungsreaktor erfolgen. Gleiches gilt für die 305 Castoren aus dem stillgelegten Kugelhaufenreaktor Hamm-Uentrop, die derzeit in Ahaus lagern. Diese sollen laut öffentlicher Bekanntmachung des US-Energieministeriums gleich mit in die USA geschickt werden – auch dies ist illegal!

Scheitern die USA-Pläne, droht weiterhin eine Verschiebung der "Westcastoren" in das Zwischenlager Ahaus. Schon 2013 mussten diese Pläne aufgrund von Protesten aufgegeben werden. Die Lagerhalle in Ahaus ist nicht wesentlich sicherer als die in Jülich, hat nur eine längere Genehmigung bis 2036. Der Müll muss zu einem späteren Zeitpunkt für eine Endlagerung konditioniert werden, dies ist in Ahaus nicht möglich, wohl aber in Jülich. Grundlage jeder Planung muss die Vermeidung von Atomtransporten sein und damit eine unnötige Gefährdung der Bevölkerung.

Das Motto "Nichts rein! Nichts raus!" ist Konsens bei den Unterzeichnern. Jeglicher Atommüll-Transport wird grundsätzlich abgelehnt, solange kein bundesweites Atommülllager existiert. Stattdessen wird der Verbleib des Atommülls in einem erdbebensicheren und zugelassenen Zwischenlager am Standort Jülich gefordert. Bei einem bundesweiten Treffen der Anti-Atom- und Umwelt-Organisationen wurde beschlossen, im Falle der Castortransporte den gesamten bundesdeutschen AKW-Widerstand auf die Transportstrecken zu verlagern. Schwerpunkte werden dabei Jülich und das Ziel Ahaus (bzw. Nordenham beim USA-Export) sein. Aber auch auf den möglichen Transportrouten werden lokale Initiativen die gesamte Bandbreite des Widerstandes auf die Straße bringen – nach dem Vorbild der erfolgreichen Aktionen in Gorleben.

Der gescheiterte hochkontaminierte AVR-Behälter soll in Kürze um 90 Grad gekippt und anschließend um ca. 200 Meter in ein eher behelfsmäßiges Zwischenlager verschoben werden. Alternativen zu diesem weltweit einmaligen und hochgefährlichen Vorhaben wurden nicht ausreichend untersucht! Auch auf Grund des neuen Erdbebengutachtens ist eine Verschiebung des Reaktors abzulehnen. Warum der verseuchte Reaktor in Jülich bleiben soll, die Castoren wegen angeblicher Erdbebengefahr aber unbedingt weg müssen, bleibt schleierhaft.

Unterzeichner (alphabetisch):

Unterstützung aus den USA:

Savannah River Site Watch, Columbia, South Carolina (USA)
www.srswatch.org
Kontakt: Tom Clements
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Pressekontakt:

  • Siegfried Faust
    Mobil: 0157-75075598
    (Stop Westcastor/Jülich)
  • Willi Hesters
    Mobil: 0151-15715780
    (Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen)
 
Donnerstag, den 17. Juli 2014 um 09:04 Uhr

Ahaus, den 17. Juli 2014

News

Die Bi hat auf dem letzten Stammtisch mit Hauptthema Jülich - Ahaus - USA beschlossen, am 21.09.2014 einen größeren Sonntagsprotest zu dem Thema zu machen.

Atommüllexport aus Jülich, Entsorgungspolitik am Ende - Die Spaziergänge im Juli und August werden wir nicht organisieren und anmelden. Falls andere Menschen etwas zu dem Termin machen wollen, bitte unter (0)176 / 24608632 Heiner Möllers (BI Ahaus) informieren.

 

Veranstaltungen

previous month August 2014 next month
So Mo Di Mi Do Fr Sa
week 31 1 2
week 32 3 4 5 6 7 8 9
week 33 10 11 12 13 14 15 16
week 34 17 18 19 20 21 22 23
week 35 24 25 26 27 28 29 30
week 36 31

BI-BÜRO

Bürozeiten:
MI.: 17.00 - 19.00 Uhr
 

Spenden:

 

Kto: 59 564 021
BLZ: 401 545 30
Sparkasse Westmünsterland
 

Adresse:

 

Bahnhofstr. 27 - 48683 Ahaus

Postfach 1165 - 48661 Ahaus

 

 
Telefon: 02561 / 961791