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Willkommen auf der Homepage der Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus e. V."
Dienstag, den 10. Januar 2017 um 17:26 Uhr

10. Januar 2017

Erster Sonntagsspaziergang im Neuen Jahr

 

Der Beginn des Widerstands gegen Atommüll-Lagerung in Ahaus jährt sich in diesem Jahr zum 40. Male. Auch aus diesem Anlass wird die Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" eine Reihe von Aktionen planen.

Den Auftakt wird der erste Sonntagsspaziergang im Jahr 2017 bilden.
Er findet am 15. Januar um 14 Uhr statt, diesmal als Kundgebung vor dem "Mahner" im Zentrum von Ahaus.

In Redebeiträgen soll dort ein Ausblick auf das Widerstandsjahr 2017 gegeben werden. "Denn weiterer Widerstand ist dringend nötig, die Pläne für Atommüll-Transporte aus Jülich und Garching sind keineswegs aufgegeben, auch wenn vielleicht in diesem Jahr noch nicht damit zu rechnen ist", so Hartmut Liebermann von der Bürgerinitiative. Die BI lädt zur Teilnahme an der Kundgebung ein.

 
Donnerstag, den 15. Dezember 2016 um 17:09 Uhr

Ahaus, den 15. Dezember 2016

Pressemeldung

Castor-Pläne endgültig auf Eis legen

Advents-Sonntagsspaziergang 18. Dezember um 14:00 Uhr am Ahauser Atommülllager

 

Das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen ruft für den 18.12.2016 um 14 Uhr zum Protest am Brennelementezwischenlager Ahaus (BZA) auf. Die Atomkraftgegner wollen das Jahr 2016 ausklingen lassen und sich auf die Proteste im Wahljahr 2017 einstimmen. Denn mit den geplanten Castortransporten aus Jülich und Garching steht bereits ab 2018 eine massenhafte, sinnlose Atommüllverschiebung nach Ahaus bevor. „Bislang hat es die rot-grüne Landesregierung versäumt, konkrete Schritte gegen diesen gefährlichen und unsinnigen Atommülltourismus zu unternehmen“ so Peter Bastian vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen. „Wir erwarten von den Verantwortlichen und den Parteien vor dem Wahlkampf eindeutige Entscheidungen und ein Konzept für den weiteren Umgang mit dem Atommüll!“ so Peter Bastian weiter.

Der Advents-Sonntagsspaziergang findet traditionell gemeinsam mit vielen Atomkraftgegnern aus dem Münsterland und darüber hinaus statt. Deswegen werden auch die Gronauer Urananreicherungsanlage und die Lingener Brennelementefabrik eine Rolle spielen, die weiterhin die Risiko-AKW‘s in Frankreich und Belgien beliefern. Auch soll 2017 das neue unbefristete Uranmülllager in Gronau in Betrieb gehen. Diese Themen stehen neben einer „intensiven Wahlkampfbetreuung“ durch die Anti-Atomkraft-Initiativen für das kommende Jahr ebenso auf der Agenda wie die geplanten Castortransporte. Unterstützt werden die Atomkraftgegner dabei unter anderem vom Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU).

Die Ratsfraktion der UWG-Ahaus hatte im vergangenen Jahr einstimmige Entscheidungen gegen die Einlagerungsgenehmigung für die Jülicher Castoren in Ahaus und gegen die Laufzeitverlängerung des BZA über das Jahr 2036 hinaus initiiert. Inzwischen haben im Auftrag der Stadt Ahaus, Fachanwälte die Einlagerungsgenehmigung des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) für die 152 Castoren aus Jülich überprüft. Die vorläufigen Ergebnisse werden in der Ratssitzung am 20.12. ab 18.00 Uhr vorgestellt.

„Wir begrüßen diese Schritte, werden aber unabhängig davon, weiter gemeinsam mit unseren Freundinnen und Freunden in Jülich und anderswo den Protest organisieren. Atomausstieg ist Handarbeit!“ erklärt Peter Bastian. „Nach unserer Ansicht muss endlich mit dem Bau eines möglichst sicheren Zwischenlagers für die 152 THTR/AVR Castoren in Jülich begonnen werden. Dort können sich auch die ‚Experten‘ dieser Technologie einen Weg für die endlagergerechte Aufarbeitung dieses extrem gefährlichen Atommülls überlegen“, so Felix Ruwe von der BI-Ahaus. Die Atommüllproblematik wird schon viel zu lange vertuscht, beschönigt und durch parlamentarische „Hau-Ruck-Verfahren“ nahezu ohne Öffentlichkeitsbeteiligung angegangen. So auch das neue, von schwarz-rot-grün vorgelegte Gesetzespaket "zur Neuordnung der Verantwortung in der kerntechnischen Entsorgung", welches unter anderem beinhaltet, dass die Bundesrepublik das BZA zum 1.1.2019 von der Gesellschaft für Nuklearservice übernehmen wird. Neben Informationen und einem Demonstrationszug um das Atommülllager wird es eine symbolische Protestaktion geben. Die Ahauser VolXküche sorgt für warme Getränke.

Für Rückfragen:
Felix Ruwe (BI-Ahaus): 02561 6577,
Peter Bastian (Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen): 0157 86269233

 
Mittwoch, den 07. Dezember 2016 um 19:51 Uhr

07. Dezember 2016

Sonntagsspaziergang in Ahaus am 18.12.2016

14 Uhr am Atommüllager in Ahaus

 

Wir treffen uns um 14 Uhr gegenüber dem ZA in der Bauernschaft Ammeln. Die VolX Küche hat zugesagt, für unser leibliches Wohl zu sorgen. Wir werden entlang der Straße neue gelbe Xe und scharze Fahnen aufstellen, um unseren Widerstandswillen erneut zu bekräftigen.

Wir rufen Euch alle auf, mit uns gemeinsam gegen die geplanten Atommülltransporte von Jülich nach Ahaus zu demonstrieren!

Inhaltlich werden wir nochmal darstellen, warum wir gegen diese Transporte sind, welche Rolle die Landesregierung NRW in der Sache spielt und welche Mitverantwortung Sie für das aktuelle Desaster trägt.

Der Satdtrat Ahaus sowie der Kreistag Borken haben sich eindeutig gegen diese Transporte entschieden, das begrüßen wir!
Dennoch wird der Widerstand auf der Straße ein mit entscheidender Faktor sein, wenn es darum geht, die Politiker auch auf Bundesebene zu erreichen!

Kommt am 18.12.2016 nach Ahaus, demonstriert mit uns gegen diese sinnlosen, gefährlichen Atommülltransporte, - natürlich fordern auch wir die sofortige Einstellung des Betriebs der UAA Gronau sowie der Brennelementefabrik Lingen, aus denen u.a. Tihange in Belgien beliefert wird!

Grüße aus Ahaus
Heiner Möllers

 
Freitag, den 02. Dezember 2016 um 16:26 Uhr

02. Dezember 2016

Pressemitteilung des Bündnisses gegen Castor-Exporte

Option Zwischenlager-Neubau in Jülich: Sind 10 Jahre realistisch?

 

Jülich, Dezember 2016. Atomkraftgegner sehen sich in ihrer Kritik an den irreführenden Aussagen der Verantwortlichen über die zeitlichen Dimensionen der drei Optionen für die 152 Castoren aus Jülich bestätigt, mit denen die Öffentlichkeit seit Jahren getäuscht wird.
Seit mindestens 2009 laufen die Planungen, die Castoren nach Ahaus zu bringen, seit 2012 sind Planungen für einen USA-Export bekannt und seit Jahren heißt es: Ein Zwischenlager-Neubau in Jülich dauert zehn Jahre, ohne dass diese Option voran getrieben wird.

Castor-Transporte erfordern aufwändiges Sicherungskonzept

Nun offenbart sich, dass das Risiko und der Aufwand für die Castor- Transporte nach Ahaus doch deutlich größer sind, als ursprünglich gedacht. Laut Medienberichten ist völlig offen, wie lange es dauert, ein Sicherheitskonzept bezüglich Terrorangriffe für die Castor- Transporte nach Ahaus zu erstellen – ein solches Sicherheitskonzept dürfte auch für einen Castor-Export in die USA erforderlich sein. Nur dass es hier bezüglich Verladung und Verschiffung deutlich komplizierter ausfallen dürfte, vermutet das Bündnis gegen Castor- Exporte. „Vor diesem Hintergrund ist es unverständlich, dass der Neubau eines möglichst sicheren Zwischenlagers in Jülich immer noch als langsamste und komplizierteste Variante dargestellt wird“, so Marita Boslar vom Aktionsbündnis „Stop Westcastor“.

Andere Zwischenlager-Neubauten benötigen nur vier Jahre

Nach Ansicht der Atomkraftgegner wird die Option des Zwischenlager-Neubaus von der Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen (JEN) vermutlich extra langwierig veranschlagt, um diese Option zu verhindern. Denn die Castor-Zwischenlager an den anderen AKW-Standorten konnten laut Bundesamt für Strahlenschutz innerhalb von drei Jahren gebaut werden. „Das Beispiel des Zwischenlagers am AKW Lingen zeigt, dass vom Antrag bis zur Einlagerung nur vier Jahre vergangen sind“, erklärt Hartmut Liebermann von der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“.

Alle Energie in möglichst sicheren Zwischenlager-Neubau stecken

„Wenn Betreiber und Behörden wollen, kann es offenbar also ganz schnell gehen“, so Hartmut Liebermann weiter. Die Atomkraftgegner bekräftigen deswegen erneut ihre Forderung, endlich den Bau eines möglichst sicheren Zwischenlager-Neubaus in Jülich voranzutreiben, statt weiterhin Energie in die sinnlosen Castor-Transporte nach Ahaus oder in den juristisch verbotenen Export in die USA zu stecken. Anstatt seit 2009 alle Aktivitäten in Transportplanungen zu stecken, hätte ein neues, möglichst sicheres Zwischenlager geplant und beantragt werden können – und wäre heute bereits fertig! Am Donnerstag meldete der WDR, dass die Castor-Transporte nach Ahaus 2017 nicht stattfinden können, weil noch Sicherungskonzepte gegen Terrorangriffe erstellt werden müssen. Dazu müsse auch ein Schutz der Castoren gegen Sprengstoffanschläge oder der Einsatz gepanzerter LKW geprüft werden.

Quellen:
http://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/atommuell-juelich-konzept-100.html
http://www.rwe.com/web/cms/mediablob/de/17062/data/17066/3/rwe-powerag/energietraeger/kernkraft/kkw-emsland/links-und-downloads/Down1.pdf
https://www.bfs.de/DE/themen/ne/zwischenlager/dezentral/
standortebelegung/standorte-belegung.html

Kontakt für Rückfragen:

Marita Boslar, Aktionsbündnis „Stop Westcastor“: 0176 52270865
Hartmut Liebermann, BI „Kein Atommüll in Ahaus“: 0163 6008383

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