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Willkommen auf der Homepage der Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus e. V."
Sonntag, den 16. November 2014 um 14:54 Uhr

Ahaus, den 16. November 2014

News

21.12.2014 – Ahaus – Atommüllager in Ammeln
Der Sonntagsspaziergang wird 20!

14 Uhr Kundgebung vor dem Lager
anschließend Umrundung und Erkundung
kurzer Abschluss vor dem Lager

 

Der Sonntagsspaziergang wird 20 Jahre alt! Durchaus ein Grund zu feiern. Das wollen wir mit Euch gemeinsam tun, denn auch in Ahaus steht und fällt der Widerstand mit der Unterstützung von außen!

Vom Feiern mal abgesehen, es gibt nach wie vor jede Menge guter Gründe Widerstand zu leisten. Fast 40 Jahre leistet die BI Kein Atommüll in Ahaus Widerstand, liefert Aufklärung und bemüht sich, Mensch und Umwelt vor der gefährlichen Strahlung und giftigen Teilchen zu warnen und zu schützen.

Wir konnten einiges erreichen, aber in einem Punkt stehen wir alle fast genauso dumm da, wie schon vor 40 Jahren – die langfristige und sichere Verwahrung von Unmengen Atommüll ist heute noch nahezu ungeklärt! Einiges wurde versucht und als sicher angepriesen, - wir wissen heute ein bisschen mehr darüber, was alles nicht geht und schief gehen kann, das wars aber – eine wirklich gute Lösung, der auch die jeweilige Bevölkerung zustimmen kann und wird, ist nicht in Sicht!
Und eine Sanierung schief gegangener Großversuche wie in der Asse - ebenfalls nicht!

Das wird auch die Regierungskommission nicht schaffen, sowohl die ersten Sitzungen, als auch die Voraussetzungen grundsätzlich – Besetzung, Themen, Standorte lassen nicht darauf hoffen, das die es können!

Trotzdem wird weiter munter Atommüll produziert!
UAA Gronau, Brennelemente Fertigung Lingen

Um Entsorgung vorzutäuschen wird weiter Atommüll durch die BRD und Europa gekarrt und irgendwie gelagert!

Aus Zwischenlagern mit festgelegter Dauer werden Dauerlager – mit steigenden Risiken!

So wie in Ahaus, Gronau, Jülich, Gorleben...

Wir müssen wohl munter weiter Widerstand leisten und Aufklärung liefern - so wie am 21. 12.2014 in Ahaus!

Falls jemand „Atommüll“ zu Hause rumstehen hat, bringt den mit, die GNS nimmt alles - je schmutziger desto besser - das kostet aber!!!

Wenn das vorm Tor so steht und strahlt, werden die es wohl nehmen!


Spendenkonto: SK Westmünsterland - BLZ: 401 545 30 - Kto.Nr.: 595 640 21

 
Sonntag, den 16. November 2014 um 14:37 Uhr

Ahaus, den 16. November 2014

News

Internationales Urantransporte-Treffen in Münster

Mit Gästen aus Russland, Frankreich und den Niederlanden

Wann: Freitag den 28.11. bis Sonntag den 30.11.2014
Wo: Paul-Gerhardt-Haus, Friedrichstr. 10 (nahe HBF), 48145 Münster

 

Urantransporte sind die Lebensader der Atomindustrie. Sie dienen der Uranverarbeitung, der Urananreicherung und der Brennelementefertigung. In Deutschland sind die Urenco-Urananreicherungsanlage Gronau und die Areva-Brennelementefabrik in Lingen Hauptverursacher für zahllose internationale Urantransporte. Allein Urenco in Gronau beliefert rund 10% aller AKW weltweit. Vom Atomausstieg sind diese Anlagen ausgenommen. Der Hamburger Hafen ist zudem ein wichtiger internationaler Umschlagplatz für Urantransporte aus aller Welt. Im Süden rollen die Urantransporte quer durch Westdeutschland zu den Urananlagen in Südfrankreich. Die Uranzüge und -LKW rollen durch Hauptbahnhöfe und über Autobahnen – geheim sowie oftmals unkontrolliert und unbewacht.

In Gronau, im Münsterland, in Lingen, in Hamburg und Kiel, im Rheinland und im Saarland, in Frankreich und in Russland – an vielen Orten regt sich in den letzten Jahren Widerstand gegen diese hochgefährlichen Urantransporte. 2009 konnte der Uranmüllexport von Gronau und der niederländischen UAA Almelo nach Russland gestoppt werden, in Hamburg und in Rheinland-Pfalz gibt es zunehmend Aktionen und eine öffentliche Debatte. In Gronau rufen mehr als 50 Initiativen mit einem Tag-X-Aufruf dazu auf, die Eröffnung eines neuen gigantischen Uranmüll-Dauerlagers zu verhindern.

Wir wollen diesen Protest weiter vernetzen und voranbringen. Dazu laden wir alle interessierten Gruppen und Einzelpersonen nach Münster ein. Am Samstag, 29. November, wollen wir uns gemeinsam beraten, Erfahrungen austauschen, neue MitstreiterInnen kennenlernen und gemeinsame Aktivitäten planen. Am Sonntag, 30. November, wollen wir gemeinsam an der Urananreicherungsanlage Gronau und der Brennelementefabrik in Lingen für die sofortige Stilllegung dieser Atomanlagen demonstrieren. Denn der vollständige Atomausstieg ist natürlich das beste Mittel zur Verhinderung von Urantransporten.

Programm-Übersicht (Details siehe unten):

Freitag: ab 18:00 Anreise, evt. gemeinsames Abendessen, Verteilung der Schlafplätze
Samstag: 9:00 Frühstück, 10:30 Plenum, 13:00 Mittagessen, 14:00 Workshops, 16:00 Kaffeepause, 16:30 Plenum und Abschluss, ca. 19:00 Abendessen.
Sonntag: 9:00 Anti-Atom-Safari zur UAA Gronau (10:00) und zum Atomstandort Lingen mit Kundgebung vor der Areva-Brennelementefabrik (12:15)

Wichtig: Wer für das Wochenende Übernachtungsmöglichkeiten benötigt, sollte sich unbedingt vorher bei uns anmelden: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Wir freuen uns aber auch über alle Interessierten, die „nur“ am Samstag zur Tagung können, denn die Vernetzung und der gemeinsame Austausch sind für eine erfolgreiche Urantransporte-Kampagne enorm wichtig.

Wir freuen uns sehr auf Euer Kommen!

Aktionsbündnis Münsterland, SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster

(www.sofa-ms.de, www.urantransport.de, www.kein-castor-nach-ahaus.de)

 


 

Programm des internationalen Urantransporte-Treffens in Münster am 29./30. November 2014

Freitag:
ab 18 Uhr Eintreffen der ersten Gäste, Verteilen der Schlafplätze, gemeinsames Essen nach Absprache

Samstag (Paul-Gerhardt-Haus/PGH):
9 Uhr: Frühstück
10.30-13 Uhr: Plenum (Begrüßung; Input-Referate zum Hamburger Hafen, der Atomanlage Malvesi (F), Uran aus Russland/ Kasachstan; Berichte der Standorte Gronau + Lingen; Diskussion)
13-14 Uhr: Mittagessen
14-16 Uhr: AGs: „Urantransporte-Strecken“, „Kommunales Bündnis gegen Urantransporte“, „Internationale Vernetzung“, ...
16-16.30 Uhr: Kaffee
16.30-18 Uhr: Abschlussplenum + Ausblick
ab 19 Uhr: gemeinsames Abendessen nach Absprache

Sonntag (Anti-Atom-Safari):
8 Uhr: Frühstück (privat/ an den Schlafplätzen)
9 Uhr: Abfahrt nach Gronau
10-11 Uhr: Besichtigung und Pressegespräch vor der Urananreicherungsanlage Gronau
11 Uhr: Abfahrt nach Lingen
12.15-13.15 Uhr: internationale Kundgebung vor der Areva-Brennelementefabrik Lingen
„Wir schlagen Alarm – Schluss mit gefährlichen Urantransporten und Atomanlagen“
Bringt Töpfe, Trillerpfeifen, Fahnen und Co mit! RednerInnen u.a. aus Frankreich.
13.15 Uhr: Rückfahrt nach Münster
15 Uhr: Abschluss und Rückreise

 
Montag, den 20. Oktober 2014 um 21:06 Uhr

Ahaus, den 20. Oktober 2014

Pressemitteilung

Castor Chaos - Zwischenlager werden zu Dauerlagern

 

Der synodale Ausschuss für gesellschaftliche Verantwortung des Evangelischen Kirchenkreises Steinfurt - Coesfeld – Borken lädt am Mittwoch, dem 22.10.2014 um 20.00 Uhr in das Dorothee-Sölle-Gemeindehaus in Ahaus ein.

Die Veranstaltung ist Teil der Aktionsfolge "Atommüll Alarm – Tatorte in Deutschland" der Anti-Atom-Bewegung. Im Rahmen dieser Aktionswochen veranstaltet die BI Lüchow-Dannenberg (Gorleben) gemeinsam mit der BI Ahaus den Vortrag "Castor Chaos - Zwischenlager werden zu Dauerlagern".

Die vielen ungelösten Probleme bei der Lagerung von Atommüll haben zu intransparenten Strukturen geführt, die sich an den vielen Atommüllstandorten in unterschiedlicher Weise aufzeigen lassen: Eine wesentliche Grundlage ist der "Sorgenbericht der Atommüllkonferenz" vom August 2013, in dem der jetzige Stand umfassend dargestellt ist. Der Bericht stellt die Situation in den Bundesländern an den jeweiligen Standorten systematisch dar und gibt dazu ein entsprechendes Quellen-Verzeichnis an.

 

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