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Mittwoch, den 27. April 2016 um 13:34 Uhr

Ahaus, den 28. April 2016

Pressemeldung

Atommüll-Kommission: Ein gescheiterter Neustart

Erklärung von Standortinitiativen, Anti-Atom-Initiativen und Umweltverbänden zur Begründung, warum sie der von der Atommüll-Kommission veranstalteten "Konsultation Endlagerbericht im Entwurf" am 29. und 30. April fernbleiben.

Erklärung herunterladen [PDF]

Erklärung der BI-Ahaus, warum sie der von der Atommüll-Kommission veranstalteten "Konsultation Endlagerbericht im Entwurf" am 29. und 30. April in Berlin fernbleibt.

Zusätzlich zu der gemeinsamen Erklärung der Anti-Atom-Bewegung, gibt es für die BI-Ahaus weitere Gründe, die Ergebnisse der Kommission abzulehnen!

Die BI-Ahaus hat seit Oktober 2014 viermal die Endlagerkommission mit dem Wunsch zu einem 10-minütigem Gespräch mit der Kommission kontaktiert, um die speziellen NRW-Probleme mit dem (künftigen) Atommüll in Ahaus zu erörtern. Zusätzlich haben wir Positionspapiere mit Lösungsansätzen an die Kommission geschickt. Leider war die Kommissionsleitung nicht zu dem geforderten Gespräch mit der gesamten Kommission bereit. Außerdem wurde keines der Schreiben in der Kommission bearbeitet, geschweige denn beantwortet.

Wir hätten uns gewünscht, dass im ersten Satz des Abschlussberichtes die Verursacherhaftung festgeschrieben wird.

Wir hätten erwartet, dass nicht alle Probleme und Kosten auf folgende Generationen abgeschoben werden.

Ganz oben im Bericht hätte eine To-do-Liste mit den Aufgaben stehen müssen, die sofort begonnen werden.

Z.B.: Unverzüglich mit der Abreicherung (Entschärfung) des hochradioaktiven und waffentauglichen FRM II-Mülls in München beginnen. Dieser Prozess ist technisch beherrschbar und vermindert deutlich das Risiko der weiteren „Zwischenlagerung“ und der möglichen Endlagerung. Es gibt keinen Grund, diese Last auf unsere Kinder zu übertragen.

Außerdem fordern wir, dass sofort in Jülich (nach mehr als zwanzig nutzlos vergeudeten Jahren) eine Anlage zur Entschärfung und sicheren Lagerung aller Brennelement-Kugeln geplant und gebaut wird. Denn, die Verursacher dieser gigantischen Fehlentwicklung sitzen im Forschungszentrum Jülich und sie sollen auch die Verantwortung für „ihren“ Atommüll übernehmen. Diese Liste ist sicherlich erweiterbar, verdeutlicht aber, dass die Arbeit der Kommission nur ein Spiel auf Zeit ist, und keine echten Problemlösungen erreicht wurden. Wir sehen an keiner Stelle, dass die Entsorgungsprobleme, egal wo sie auftreten, (Endlager, Zwischenlager, Rückbau von AKW's...) ernst genommen werden.

Daher - diese Kommission ist auch nicht unsere Kommission!

Felix Ruwe

Tel.: 02561/6577

 
Montag, den 18. April 2016 um 19:35 Uhr

Ahaus, den 17. April 2016

Pressemeldung

Vor 30 Jahren Tschernobyl, vor 5 Jahren Fukushima –
am 24. April Mahnwache der kfd-Frauen und Sonntagsdemo der BI-Ahaus!

Am kommenden Sonntag, dem 24. April 2016, erinnern wir gemeinsam an die Atomkatastrophen in Tschernobyl vor 30 Jahren und Fukushima vor 5 Jahren. Die Kundgebung beginnt mit der kfd-Mahnwache um 13:30 Uhr am Mahner in der Ahauser Innenstadt und wird mit der BI-Sonntagsdemonstration fortgesetzt!

Tschernobyl, 26. April 1986 und Fukushima, 11. März 2011: diese beiden Orte stehen dafür, dass trotz aller Sicherheitsvorkehrungen aufgrund von menschlichem und technischem Versagen furchtbare Katastrophen mit unvorstellbaren Nachwirkungen für Menschen und Umwelt nicht verhindert werden können. Im Umgang mit Atomenergie und deren Abfällen entstehen irreparable Schäden für viele Menschengenerationen und ihren gesamten Lebensraum.

Wir treten seit langer Zeit gemeinsam für eine weltweite Abschaltung aller Atomanlagen ein. Viele dieser Anlagen sind marode und eine lauernde Gefahr. Auch der täglich ansteigende Atommüll ist ein weiteres ungelöstes Problem: es gibt weltweit keine sichere Endlagerung.

Der kfd-Diözesanverband Münster ruft zum 5. Mal zur Teilnahme an einer Mahnwache zum Gedenken der Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima auf. Die Mahnwache mit dem Thema "Wir erinnern, beklagen und mahnen" wird vom Kreisdekanat der kfd-Borken gestaltet.

Die BI-Ahaus lädt alle Anti-Atom-Bewegten zu beiden Veranstaltungen ein und wird weitere Informationen zu dem riskanten und beklagenswerten Umgang mit dem Atommüll und den Atomanlagen veröffentlichen. "Für die BI-Ahaus und große Teile der Bewegung wird der Atomausstieg leider auf der Straße entschieden werden müssen", so der BI-Vorsitzende.

Felix Ruwe
BI-Ahaus
Tel.: 02561 / 6577

 
Sonntag, den 20. März 2016 um 13:55 Uhr

Ahaus, den 20. März 2016

Pressemeldung

Umweltinstitut München untermauert und erweitert die Forderungen der BI-Ahaus.

 

Die Entsorgung des Atommülls aus dem Forschungsreaktor München (FRM II) bereitet nicht nur der BI-Ahaus seit langer Zeit besondere Sorgen. In einem Thesenpapier forderte die BI einen sicheren Entsorgungsweg für diesen besonders hoch angereicherten Atommüll, damit nicht für die nächsten 50 Jahre reines Atombomben-Uran in Ahaus gelagert wird. Am 4. Dezember unterzeichneten die Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendriks und der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer eine gemeinsame Erklärung zum Verbleib des FRM II-Mülls in Ahaus, ohne die erforderliche Sicherheit zu berücksichtigen. Genau dieser Vereinbarung widerspricht das Umweltinstitut und fordert unverzüglich mit der Entschärfung des Atommülls zu beginnen. Auch danach sollte der Müll nicht quer durch Deutschland nach Ahaus verbracht werden, sondern wegen der besonderen Gefahren in den sog. Plutoniumbunker in Hanau eingelagert werden.

Zitat: Was uns große Sorge bereitet, ist der Umstand, dass die gebrauchten Brennelemente des FRM II bei der kurzen Einsatzzeit im Reaktor noch immer eine Anreicherung von 87 Prozent aufweisen und damit weiterhin waffenfähig sind. Dieses Material soll nun über hunderte von Kilometern von München bis nach Ahaus in Nordrhein-Westfalen transportiert werden und über Jahrzehnte in einem relativ ungeschützten Zwischenlager lagern. Zum Vergleich: Die Kernbrennstoffe aus dem Schnellen Brüter in Kalkar und aus dem KNK des Forschungszentrums Karlsruhe lagerten aus Sicherheitsgründen in einem extra errichteten "Plutonium-Bunker" in Hanau.

"Dieses Schreiben bestätigt wissenschaftlich unsere Forderungen und empfiehlt sogar noch einen Zwischenlagerstandort mit optimal verfügbarer Sicherheit. Nur traurig, dass die NRW – Ministerpräsidentin H. Kraft und der zuständige Wirtschaftsminister Duin überhaupt nicht bereit sind, sich mit dieser Problematik auseinander zu setzen, obwohl die BI-Ahaus beide schon mehrfach angeschrieben hat. Auch die sog. Endlagerkommission wurde mehrfach von der BI angeschrieben und mit den FRM II-Atommüllproblemen konfrontiert. Sie fasste lediglich den lapidaren Beschluss, dass der FRM II ungestört weiterbetrieben werden darf, ohne sich im Geringsten mit der besonderen Gefahr des hoch angereicherten Atommülls auseinanderzusetzen," so Felix Ruwe, der Sprecher der BI.

Felix Ruwe

Tel.: 02561/6577

Hintergrund:

 

 

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