Seite zuletzt aktualisiert: 18. Mai 2013

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Willkommen auf der Homepage der Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus e. V."
Samstag, den 18. Mai 2013 um 17:36 Uhr

Ahaus, den 18. Mai 2013

Pressemitteilung

Endlagersuchegesetz ist völlig unausgegoren und unehrlich

 

Von Null anfangen, wissenschaftsbasiert, im Konsens und unbedingt noch vor der Sommerpause, das sind Umweltminister Altmaiers hinlänglich bekannten Schlagwörter der letzten Wochen.

Wissenschaftsbasierte Neusuche, aber Gorleben bleibt gesetzt, dass ist verlogen, wenn Gorleben von der Karte verschwindet, dann fehlt den Atomkraftwerken und der Urananreicherungsanlage in Gronau der „Entsorgungsnachweis“ und alle Anlagen müssten zwangsläufig sofort stillgelegt werden. Das wäre wenigstens ehrlich!

Kernenergie, und deren Folgen waren und sind immer mit sehr viel Geld, Gewalt, Lügen und Machtausübung verbunden. Atommülltransporte und Atommülllagerung haben mit Ethik nichts zu tun.

Kein Wunder, dass die Anti-Atom-Bewegung nicht bei einer neuen Endlagersuche unter diesen Bedingungen mitarbeiten möchte. Die so genannten Zwischenlagerstandorte wissen sehr wohl, dass sie diese Last keinem anderen Ort zumuten können. „Obwohl die Konsequenz auch für Ahaus eine unendlich lange Zwischenlagerung bedeutet, befürworten wir einen Beobachter bzw. einen Berichterstatter, aber keinesfalls eine Mitarbeit unter den vorgegebenen Bedingungen“, so Felix Ruwe, der Sprecher der BI-Ahaus.

Am kommenden Pfingst-Sonntag findet kein von der BI angemeldeter Sonntagsspaziergang statt!

 

Felix Ruwe
Sprecher der BI-Ahaus
02561 / 6577

 
Donnerstag, den 18. April 2013 um 09:17 Uhr

Ahaus, den 18. April 2013

Pressemitteilung

Demonstration gegen Endloslager und zahlreiche Transporte

Endlagersuchegesetz ohne Mitwirkung der Bewegung

Am Sonntag, dem 21. April 2013 ab 14.00 Uhr findet am "Mahner" in der Ahauser Innenstadt eine Demonstration gegen die Auswirkungen des Endlagersuchegesetzes statt. Außerdem wird an die Opfer und Folgen der Tschernobyl-Katastrophe vom 25. April 1986 erinnert.

"Der Entwurf des "Endlagersuchegesetzes" umfasst 75 Seiten Gesetzestext über hochkomplexe Entscheidungen für 1 Mio. Jahre. Die angekündigte Mitwirkung gesellschaftlich relevanter Gruppen wird zur Farce, wenn einige Betroffene nur zwei Tage Zeit zu einer qualifizierten Stellungnahme über dieses Gesetz bekommen", kritisiert der Sprecher der BI-Ahaus.

Für Ahaus ergeben sich, bedingt durch die späte Aufnahmebereitschaft eines möglichen Endlagers, jetzt auch noch für den hochradioaktiven Müll erheblich längere Lagerzeiten. Da die Sicherheit der CASTOREN für 40 Jahre Lagerzeit gewährleistet ist, müssen alle Behälter zu einer Konditionierungsanlage transportiert werden, um den Atommüll in neue Behälter zu packen. Das bedeutet, dass zahlreiche Transporte von und nach Ahaus erforderlich sind!

Vertraglich zugesichert, erlischt die Betriebsgenehmigung für das BZA im Jahr 2036. Es sind aber Lagerzeiten die bis ca. 2060 zu erwarten, die dann mit erheblich größeren Gefahren verbunden sind.
Die BI bedauert das völlige Desinteresse der NRW-Landesregierung bei der Gestaltung des "Endlagersuchegesetzes", obwohl gerade in NRW sehr viel Atommüll lagert. Weitere Infos am Sonntag.

 

Felix Ruwe
Sprecher der BI-Ahaus
02561/6577

 
Freitag, den 29. März 2013 um 12:52 Uhr

Ahaus, den 29.03.2013

Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow - Dannenberg e.V.
Rosenstr. 20 | 29439 Lüchow
http://www.bi-luechow-dannenberg.de
Büro: Tel: 05841-4684 | Fax: 05841-3197
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Gemeinsame Pressemitteilung der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow Dannenberg und der BI-Ahaus

Zwischenlager Ahaus und Gorleben

BI "Mauerbau kein Sicherheitsgewinn"

 

Die Zwischenlager in Ahaus und Gorleben sollen nachgerüstet werden. Zu den Nachrüstmaßnahmen gehört auch eine "zusätzliche Mauer". Das erklärte das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) auf Anfrage der Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" und der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). Diese Nachrüstung zum Schutz gegen Störmaßnamen sei das Resultat von Beratungen einer Arbeitsgruppe "aus zuständigen Behörden des Bundes, der Länder sowie der Betreiber", ließ das BfS die Umweltinitiativen jetzt wissen. Es sei keine verspätete Reaktion auf die Ereignisse vom 11. September 2001, behauptet das BfS.

Das mögen die BI-Sprecher Felix Ruwe und Wolfgang Ehmke nicht glauben. Sie hatten in ihrer Anfrage auf folgenden Schwachpunkt der Nachrüstung hingewiesen: "Sollte ein Angriff mit einem Flugzeug erfolgen, so wird durch die Mauer bzw. deren verbleibende Fragmente der Abfluss des Kerosins zusätzlich verhindert. Bei der Gefahrenabwehr ist ein solches Attentat nach allen Regeln der praktischen Vernunft nicht auszuschließen. Wir fragen: Welchen Sicherheitsgewinn soll eine solche Mauer haben? Wann soll mit dem Mauer-Bau in Gorleben bzw. Ahaus begonnen werden?"
Stutzig macht sie, dass das BfS bei der Prüfung der Anträge seitens der Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) laut Antwortschreiben sehr wohl darauf achten will, "ob die Wand Einfluss auf Kerosinsbrände in der Halle und damit auf die thermische Belastung der Behälter hat. Daraus resultierend sind ggf. Drainageöffnungen erforderlich."

Einen Termin für den Baubeginn konnte das BfS nicht nennen. Unbeantwortet blieb auch die Frage nach der thermischen Belastbarkeit der Behälter für den schwach- und mittelradioaktiven Abfall im benachbarten Fasslager in Gorleben, bzw. des schwach und mittelradioaktiven Atommülls, der direkt im zweiten Hallenteil im Brennelemente Zwischenlager Ahaus lagert.

 

Wolfgang Ehmke
BIU Lüchow Dannenberg
0170 510 56 06

Felix Ruwe
BI-Ahaus
02561 6577

 

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