Seite zuletzt aktualisiert: 17. Juli 2014

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Willkommen auf der Homepage der Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus e. V."
Donnerstag, den 17. Juli 2014 um 09:04 Uhr

Ahaus, den 17. Juli 2014

News

Die Bi hat auf dem letzten Stammtisch mit Hauptthema Jülich - Ahaus - USA beschlossen, am 21.09.2014 einen größeren Sonntagsprotest zu dem Thema zu machen.

Atommüllexport aus Jülich, Entsorgungspolitik am Ende - Die Spaziergänge im Juli und August werden wir nicht organisieren und anmelden. Falls andere Menschen etwas zu dem Termin machen wollen, bitte unter (0)176 / 24608632 Heiner Möllers (BI Ahaus) informieren.

 
Donnerstag, den 03. Juli 2014 um 08:29 Uhr

Ahaus, den 02. Juli 2014

Pressemitteilung

Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
BI "Kein Atommüll in Ahaus"
Aktionsbündnis Stop Westcastor Jülich
Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau
Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU)

Anti-Atomkraft-Initiativen empört über Castor-Fiasko in Jülich:
"Atommüllentsorgung von Bundes- und Landesregierung gescheitert"

Konsequenzen: Neues Uranmüll-Zwischenlager in Gronau nicht eröffnen!

 

Anti-Atomkraft-Initiativen aus dem Münsterland und Jülich sowie der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) reagieren mit Empörung auf die vom NRW-Wirtschaftsministerium angekündigte Räumung des Castor-Zwischenlagers im Forschungszentrum Jülich. Dort lagern 152 Castoren mit 300 000 hochradioaktiven Brennelementkugeln. Jahrzehntelang ignorierten die Bundesregierung und die NRW-Landesregierung als Eigentümer des Forschungszentrums die ungelösten Probleme der sicheren Atommüllentsorgung. Nun stehen beide Regierungen vor dem Scherbenhaufen ihres politischen Versagens. "Es gibt keinen Ort, an dem der hochradioaktive Atommüll sicher entsorgt werden könnte, weder in der Leichtbauhalle des Zwischenlagers Ahaus noch in den momentan bevorzugten US-Atomanlagen – gefährliche Castor-Transporte sind definitiv keine Lösung," erklärte Udo Buchholz vom BBU.

Völlig unklar ist, wie ausgerechnet jetzt die Erdbebensicherheit in Jülich zum zentralen Thema wurde. Warum wurde die Erdbebensicherheit nicht untersucht, als der AVR-Hochtemperaturreaktor in Jülich noch in Betrieb war? Warum spielte das Thema auch 25 Jahre lang nach der Stilllegung des Pannenreaktors keine zentrale Rolle? Hier gibt es sehr viele offene Fragen an die Atomaufsicht in der Düsseldorfer Landesregierung.

Vor dem Hintergrund des Castor-Fiaskos von Jülich fordern der BBU und die Anti-Atomkraft-Initiativen von der NRW-Landesregierung, die aktuell bevorstehende Inbetriebnahme des neuen riesigen Uranmülllagers für 60 000 Tonnen Uranoxid an der Urananreicherungsanlage Gronau zu verhindern. "Die NRW-Landesregierung darf jetzt nicht in Gronau sehenden Auges das nächste Atommülldesaster heraufbeschwören. Ein neues Atommüll-Zwischenlager in NRW ist unverantwortlich. Stattdessen muss die Urananreicherungsanlage Gronau stillgelegt werden, damit nicht noch mehr Atommüll produziert wird," so Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

Die zeitlich unbefristete Uranmülllagerung in Gronau wird am jetzigen Freitag, 4. Juli, um 15 Uhr auf Antrag der Piraten Thema im Düsseldorfer Landtag sein. Die Piraten fordern eine Aussetzung der Inbetriebnahme zumindest bis die Endlagersuchkommission Ergebnisse vorlegt.

Die Anti-Atomkraft-Initiativen kündigen Proteste sowohl gegen die drohenden Castor-Transporte durch NRW sowie gegen die geplante Inbetriebnahme des Uranmülllagers in Gronau an. "Die Anti-Atomkraft-Initiativen aus NRW haben schon 2012 gemeinsam die Castor-Transporte von Jülich nach Ahaus verhindert, wir werden dies wieder tun, egal in welche Richtung die Castoren fahren. Und die zeitlich unbefristete Uranmülllagerung in Gronau ist eine Zumutung," so Heiner Möllers, Vorsitzender der BI "Kein Atommüll in Ahaus".

Weitere Infos: www.sofa-ms.de, www.urantransport.de, www.bbu-online.de, www.bi-ahaus.de

Pressekontakt:
Udo Buchholz (BBU): Tel. 02562/23125
Heiner Möllers (BI Ahaus): Tel. 0176-24608632
Matthias Eickhoff (Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen):
Tel. 0176-64699023

 
Freitag, den 13. Juni 2014 um 18:44 Uhr

Ahaus, den 13. Juni 2014

Berichtigung

http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-06/atommuell-endlager

 

Unter der Überschrift: "Mein Nachbar, der Atommüll" verbreitete die ZEIT-ONLINE am 11. Juni eine Grafik des BMU mit der Überschrift "Wo in Deutschland Atommüll lagert".

Diese Aussage ist nur begrenzt richtig und führt nach Ansicht der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. und der Bürgerinitiative Kein Atommüll in Ahaus e.V. zur Verharmlosung des Atommüll-Problems! Mit der dargestellten Karte werden große Mengen von Atommüll in Lubmin, in Gronau, in Ahaus und in Gorleben ausgeblendet, die offensichtlich nicht nur die Politik überfordern. Besser wäre es, die Karte dem Sorgenbericht von Ursula Schönberger und Peter Dickel zu entnehmen. (Sorgenbericht der Atommüllkonferenz (Hrsg.) 2013/272 Seiten, incl. Din A1 Plakat, 15 Euro (zzgl. 2,50 Euro Versandpauschale) / ISBN 978-3-00-043228-6)

Für eine entsprechende Berichtigung wären wir dankbar.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Ehmke
BIU Lüchow Dannenberg
http://www.bi-luechow-dannenberg.de/

Felix Ruwe
BI-Ahaus
www.bi-ahaus.de

 

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