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Willkommen auf der Homepage der Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus e. V."
Sonntag, den 17. Januar 2016 um 14:29 Uhr

Gemeinsam Aufstehen gegen Atomkraft!


KEINE BRENNSTÄBE FÜR BELGISCHE und FRANZÖSISCHE AKW!

Brennelemente – Transporte von Lingen nach Belgien und Frankreich stoppen!

 

Lingen ist ein international bedeutender Atomstandort im niedersächsischen Emsland. Für das 28 Jahre alte AKW Emsland ist die Abschaltung erst 2022 vorgesehen. Die benachbarte, altersschwache Brennelementefabrik der französischen Atomfirma Areva soll sogar unbefristet weiterlaufen. Dort wird der „Treibstoff“ für Atomkraftwerke in aller Welt hergestellt. So werden u.a. das belgische AKW Doel und die französischen AKW Fessenheim und Cattenom mit atomaren Brennelementen aus deutscher Produktion betrieben – allesamt Hochrisikoreaktoren, die ähnlich wie auch Tihange in den letzten Jahren durch ihre häufigen Störfälle in die Schlagzeilen geraten sind.

2015 forderten rund 130 Initiativen und Verbände in einer Resolution das sofortige Aus für die Atomanlagen in Lingen (www.bbu-online.de).
Aber: Bis heute findet der Atomausstieg in Lingen nicht statt!

Das AKW Emsland gefährdet durch seinen Betrieb permanent Millionen Menschen in Niedersachsen, NRW und den benachbarten Niederlanden. Hier in Lingen wird ständig neuer Atommüll produziert, der noch für Millionen von Jahren weiter strahlen wird. Die internationalen Urantransporte von und zur Brennelementefabrik gefährden darüber hinaus bundesweit die Menschen an den Transportwegen. Die Brennelementefabrik ermöglicht erst den Weiterbetrieb zahlreicher AKW weltweit. Ein Skandal, denn die deutsche Regierung schaltet zwar auf Druck der Bevölkerung deutsche Atomkraftwerke ab, ermöglicht aber durch die Lingener Hintertür weiterhin die Nutzung der tödlichen Technologie.

Damit muss jetzt Schluss sein! Wir fordern die sofortige Stilllegung aller Atom-anlagen in Deutschland, Belgien und Frankreich und anderswo!

Die Bundesregierung und die niedersächsische Landesregierung müssen die Exportgenehmigung für die Brennelemente aus Lingen aufheben. Die Brennelementefertigung muss gestoppt werden. Die Betriebsgenehmigungen für die Brennelementefabrik in Lingen und das AKW Emsland müssen den Betreibern entzogen werden. Wir fordern Bundesumweltministerin Hendricks und Niedersachsens Umweltminister Wenzel auf, sich aktiv für einen Atomausstieg einzusetzen, der seinen Namen verdient hat.

Am Sonntag, den 31. Januar, wollen wir gemeinsam unseren Forderungen Nachdruck verleihen. In Lingen. Mit einer großen und kraftvollen Demonstration! Kommt alle! Und lasst uns gemeinsam Aufstehen gegen Atomkraft!


Demonstration: Sonntag, 31. Januar 2016, 14:00 Uhr, Treffpunkt: Lingen Bahnhof

 

Zur Teilnahme an der Demonstration rufen folgende Organisationen auf (Stand 15.01.2016):
Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie, Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, AntiAtomBonn, Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau, Arbeitskreis Umwelt (AKU) Schüttorf, Atomianer, Bündnis "Stop Tihange", Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU), Eltern-verein Restrisiko Emsland, Natur- und Umweltschutzverein Gronau (NUG), SOFA Münster – Initiative für den sofortigen Atomausstieg.

Weitere Informationen:

Aktuelle Informationen zum Atomstandort Lingen:

 
Donnerstag, den 14. Januar 2016 um 12:22 Uhr

Ahaus, den 13. Januar 2016

Pressemeldung

Widerstand 2016

Demo am Sonntag, dem 17. Januar um 14:00 Uhr am Mahner in Ahaus!

 

Das Brennelemente Zwischenlager Ahaus (BZA) wird immer mehr zur Müllhalde der Atommüllverursacher in Deutschland. So schlossen die Bundesumweltministerin und der Bayerische Ministerpräsident einen Vertrag über die ungestörte Atommüllentsorgung des gefährlichsten Atommülls aus dem Forschungsreaktor FRM II (München Garching) im BZA ab. Ferner fasste die Endlagerkommission einen Beschluss, in dem der ungestörte Weiterbetrieb des FRM II gefordert wurde, ohne die besondere Problematik der Endlagerung dieses Mülls überhaupt anzusprechen. Die BI-Ahaus ist empört über derartige Verträge und Beschlüsse, mit denen nach über vierzig Jahren immer noch kein verantwortlicher Umgang mit dem Atommüll in Deutschland erreicht wurde.

"Noch trostloser ist das Verhalten der NRW-Landesregierung, die völlig auf Tauchstation gegangen ist und keine Notwendigkeit zu Gesprächen und zu Stellungnahmen sieht! Dies gilt erst recht für ihr Verhalten hinsichtlich der Brennelemente aus dem Jülicher Forschungszentrum: Jahrelang und bis zum heutigen Tage hat die Landesregierung mitgewirkt, bzw. es tatenlos hingenommen, dass das FZJ die dortige Lagerhalle hat verrotten lassen und hat keinerlei Druck aufgebaut, dort eine neue Halle zu errichten. Der Öffentlichkeit wird noch immer vorgetäuscht, dass die BE in die USA verbracht werden könnten, obwohl intern längst klar ist, dass dies schon aus rechtlichen Gründen keine Lösung ist. Stattdessen wird nun ein Abtransport dieser Brennelemente nach Ahaus immer wahrscheinlicher. Und das steht im Widerspruch zum von der Landesregierung selbst beschlossenen Koalitionsvertrag. Für uns sind das die Seuchenvögel des Münsterlandes", so Felix Ruwe, der Sprecher der BI-Ahaus.

Heiner Möllers erklärt, "dass die Menschen in Ahaus und in NRW die Sache selbst in die Hand nehmen werden. Auf diversen Konferenzen und Besprechungen wurde Widerstand in NRW geplant. Wir rufen jetzt besonders junge Menschen zur aktiven Teilnahme auf. Sie sind letztendlich die Leidtragenden dieser verfehlten Politik und können uns bei den Aktionen zum Autobahnaktionstag und diversen Widerstandsformen sehr gut unterstützen, da sie in der Regel wesentlich besser in den sozialen Netzwerken unterwegs sind"!

Die BI lädt alle Interessierten und Betroffenen am Sonntag um 14:00 Uhr zu einer Kundgebung am Mahner mitten in Ahaus ein.

Felix Ruwe
BI-Ahaus Tel.: 02561 / 6577

 
Donnerstag, den 17. Dezember 2015 um 10:43 Uhr

Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen (Bürgerinitiative"Kein Atommüll in Ahaus" e.V., Sofa Münster, AKU Gronau)

Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz

Münster, Ahaus, den 17. Dezember 2015

gemeinsame Pressemitteilung

20. Dezember - Castor-Proteste zum Jahresende:

Sonntagsspaziergang am Ahauser Zwischenlager

 

Ahaus, Münster. Schwungvoll wollen die Anti-Atomkraft-Initiativen das Jahr am Ahauser Atommülllager beim Sonntagsspaziergang am 20. Dezember um 14 Uhr ausklingen lassen. Passend zum weihnachtlichen Unfrieden werden die angekündigten Castor-Transporte aus Jülich und München-Garching thematisiert. Auch Atomkraftgegner/Innen aus Jülich haben ihr Kommen zugesagt.

"Traditionell werden wir für die Gesellschaft für Nuclearservice auch wieder einen passend dekorierten Weihnachtsbaum aufstellen" teilt Peter Bastian mit, der mit der Münsteraner Initiative für den sofortigen Atomausstieg (Sofa Münster) die Demo organisiert hat.

"Die aktuellen Informationen sind keine schöne Bescherung – sondern geben uns allen Anlass zur Sorge für das nächste Jahr" berichtet Peter Bastian von Sofa Münster. In der vergangenen Woche wurde ein dreckiger Deal zwischen Bundesumweltministerin Hendricks und dem bayrischen Ministerpräsidenten Seehofer bekannt: So hat das Bundesumweltministerium die Verschiebung von 18 Castoren aus dem bayrischen Forschungsreaktor Garching nach Ahaus zugesagt, damit Bayern 7 Castoren aus der Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield aufnimmt. "Der Atommüll aus Garching ist so wie er verladen werden soll atombombenfähig, damit steigen sowohl das atomare als auch das terroristische Risiko in Ahaus erheblich" erklärt Felix Ruwe von der BI-Ahaus. "Für uns ist das nicht hinnehmbar, besonders, weil die Genehmigung nicht mehr von Wissenschaft und Technik, sondern von der Politik bestimmt wird!"

Weiter befürchtet Peter Bastian: "Das totale Castor-Chaos dürfte auch bald auf den NRW-Autobahnen ausbrechen – vermutlich wird klammheimlich zwischen Weihnachten und Neujahr die Transportgenehmigung erteilt!" Peter Bastian ist über die Informationspolitik durch das Bundesamt für Strahlenschutz sauer, weil die Anfrage zum aktuellen Sachstand vom Bundesamt für Strahlenschutz bislang nicht beantwortet wurde.

Deswegen rufen die Münsterländer Anti-Atomkraft-Initiativen alle Menschen zum Protest gegen die sinnlose und gefährliche Atommüllverschiebung auf. Unterstützt werden sie dabei von Initiativen aus ganz NRW, mit denen sie sich seit über einem Jahr bereits gemeinsam gegen den Export des Jülicher Atommülls in die USA gewehrt haben. "Wir haben vor einigen Jahren bereits Castortransporte von Jülich nach Ahaus verhindert, wir haben den Export in die USA bislang verhindert und wir werden auch weiterhin für einen modernen Zwischenlager-Neubau in Jülich streiten" unterstreicht Peter Bastian.

Für Rückfragen:
Peter Bastian (Sofa Münster): 0157/86269233
Felix Ruwe (BI-Ahaus): 02561/6577

 

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