Seite zuletzt aktualisiert: 18. Mai 2015

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Willkommen auf der Homepage der Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus e. V."
Montag, den 18. Mai 2015 um 19:15 Uhr

Ahaus, den 16. Mai 2015

Pressemitteilung

BI-Mitgliederversammlung bestätigte den Vorstand

 

Die Stromkonzerne haben zu wenig Geld für den Rückbau der alten Atomkraftwerke.

Die Politik hat keine Ideen zur Sicherung und Lagerung des Atommülls. Abstellen, zwischenlagern, vergessen - das Risiko und die Kosten den folgenden Generationen aufbürden!

"Von diesem verantwortungslosen Umgang mit dem Atommüll ist Ahaus in besonderem Maße bedroht", so Heiner Möllers in seinem Rückblick auf die vergangene BI-Arbeit. Die drohenden CASTOR-Transporte aus Jülich fordern zur Zeit die besondere Aufmerksamkeit der BI.

Felix Ruwe hob die Brisanz des Atommülls aus dem Forschungsreaktor FRM II in Garching hervor, der hoch angereichertes Uran für ca. fünfzig Atombomben des Hiroschima-Typs enthält. Zu diesen besonderen Problemen erwartet die BI noch Antwortschreiben der NRW-Ministerpräsidentin Kraft, den Bundesministerinnen Wanka und Hendricks, dem NRW-Wirtschaftsminister Duin, dem Bundesamt für Strahlenschutz und der Endlagersuchekommission.

Nach dem Rückblick und dem Kassenbericht führten die Wahlen zu folgenden Ergebnissen:
Heiner Möllers wird zum ersten Vorsitzenden, Felix Ruwe zum 2. Vorsitzenden und Pressesprecher, Hartmut Liebermann zum Schriftführer, zu Beisitzer/Innen werden Mechthild Schröder, Siegfried Schmidt und Friedrich Gregory gewählt.

 

Felix Ruwe

Sprecher der BI-Ahaus

02561 / 6577
0171 / 793 792 6
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Der neue BI-Vorstand
Der neue BI-Vorstand (von links nach rechts):
Felix Ruwe, Mechthild Schröder, Heiner Möllers, Gerd Jeschar und Fridrich Gregory
Hartmut Liebermann und Siegfried Schmidt sind nicht abgebildet, bleiben aber im Vorstand.

 
Mittwoch, den 13. Mai 2015 um 19:10 Uhr

Aktuelle Meldung zum Sonntagsspaziergang im Mai

 

Aufgrund des langen Wochenendes sind viele BI-lerInnen in den verdienten Kurzurlaub verschwunden. Die BI wird daher den Sonngtagsspaziergang nicht organisieren und anmelden.

Die Andacht an der Ammelner Kapelle um 13:30 Uhr von der kfd Borken wird normal stattfinden.

Der Sonntagsspaziergang im Juni ist in der Stadt geplant am Mahner an der Marienkirche - Innenstadt Ahaus.

Heiner Möllers (1. Vors.)

 
Sonntag, den 03. Mai 2015 um 15:10 Uhr

Pressemeldung

Ahaus, den 03. Mai 2015

Schweigen und Nichtstun ist derzeit die Politik!

 

Die BI-Ahaus hat die NRW-Ministerpräsidentin Kraft, Bundesumweltministerin Hendriks, Bundesforschungsministerin Wanka, NRW-Wirtschaftsminister Duin, die Endlagersuchekommission und das Bundesamt für Strahlenschutz BfS mit nahezu gleichlautenden Schreiben angeschrieben, in denen endlich eine Lösung der Atommüllproblematik des Forschungszentrums Jülich (FZJ) angeregt wird. Im Anhang dieser Schreiben befand sich ein Positionspapier der BI-Ahaus, aus dem hervorgeht, dass die Verantwortung für sämtliche Kugel-Brennelemente in NRW ausschließlich beim FZJ liegt!

Bisher haben alle Verantwortlichen weder zur Entschärfung des hoch angereicherten Atommülls noch zur notwendigen endlagergerechten Konditionierung dieser Kugel-BE Konzepte entwickelt. "Vor dem Hintergrund einer extrem langen Wartezeit auf ein mögliches Atommüllendlager ist es unverantwortlich, diese Probleme, Risiken und Kosten auf folgende Generationen abzuwälzen! Offensichtlich fehlen den Politikern, Ämtern und Kommissionen die Argumente, um dieses eklatante Fehlverhalten zu rechtfertigen. Sonst hätten sie in einer angemessenen Zeit geantwortet, hätten einem Gesprächstermin gesucht oder eigene Initiativen zur Lösung dieses Problems initiiert. Schweigen und Nichtstun reicht einfach nicht aus", so Felix Ruwe, der Sprecher der BI-Ahaus.

www.bi-ahaus.de

Felix Ruwe

BI-Ahaus

 

Es folgt ein Schreiben der BI-Ahaus an die NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft.

 

Ahaus, den 14. April 2015

Betr.: Verbleib der Brennelemente aus dem stillgelegten Versuchsreaktor AVR in Jülich

 

Sehr geehrte Frau Ministerpräsidentin,

mit wachsender Besorgnis und zunehmendem Unverständnis verfolgen wir die Diskussion um den Verbleib der ausgedienten Brennelemente aus dem AVR Jülich. Die Problematik ist seit vielen Jahren offenkundig. Ebenso lange zeichnen sich aber die Betreiber (FZJ) ebenso wie die Genehmigungs- und Aufsichtsbehörden durch Nichtstun aus, allenfalls werden Scheinlösungen ins Gespräch gebracht. Neuerdings scheint auch die Abschiebung dieser Brennelemente in das Zwischenlager Ahaus wieder in der Diskussion zu sein. Dies wäre nichts anderes als ein erneuter Verzicht darauf, eine echte Problemlösung anzugehen.

Die Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" hat sich ausführlich mit der Problematik befasst und eine von den Mitgliedern einstimmig beschlossene Stellungnahme dazu abgegeben, die wir Ihnen als Anlage zuschicken. In der gegenwärtigen Situation kann unserer Ansicht nach der Ausweg aus der verfahrenen Situation nur darin bestehen, in Jülich selbst endlich geeignete Lagermöglichkeiten für die Brennelemente des AVR zu schaffen. Wir bitten Sie eindringlich, unser Anliegen persönlich zu unterstützen, und erhoffen eine zeitnahe Antwort auf unser Schreiben.

Ferner wünschen wir in absehbarer Zeit einen Gesprächstermin, bei dem wir das gesamte Problemfeld des NRW-Atommülls mit Ihnen besprechen können!

 

Mit freundlichen Grüßen

Felix Ruwe

Sprecher der BI-Ahaus
Tel.: 02561/6577
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