Seite zuletzt aktualisiert: 20. Oktober 2014

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Willkommen auf der Homepage der Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus e. V."
Montag, den 20. Oktober 2014 um 21:06 Uhr

Ahaus, den 20. Oktober 2014

Pressemitteilung

Castor Chaos - Zwischenlager werden zu Dauerlagern

 

Der synodale Ausschuss für gesellschaftliche Verantwortung des Evangelischen Kirchenkreises Steinfurt - Coesfeld – Borken lädt am Mittwoch, dem 22.10.2014 um 20.00 Uhr in das Dorothee-Sölle-Gemeindehaus in Ahaus ein.

Die Veranstaltung ist Teil der Aktionsfolge "Atommüll Alarm – Tatorte in Deutschland" der Anti-Atom-Bewegung. Im Rahmen dieser Aktionswochen veranstaltet die BI Lüchow-Dannenberg (Gorleben) gemeinsam mit der BI Ahaus den Vortrag "Castor Chaos - Zwischenlager werden zu Dauerlagern".

Die vielen ungelösten Probleme bei der Lagerung von Atommüll haben zu intransparenten Strukturen geführt, die sich an den vielen Atommüllstandorten in unterschiedlicher Weise aufzeigen lassen: Eine wesentliche Grundlage ist der "Sorgenbericht der Atommüllkonferenz" vom August 2013, in dem der jetzige Stand umfassend dargestellt ist. Der Bericht stellt die Situation in den Bundesländern an den jeweiligen Standorten systematisch dar und gibt dazu ein entsprechendes Quellen-Verzeichnis an.

 
Freitag, den 17. Oktober 2014 um 10:05 Uhr

Ahaus, den 17. Oktober 2014

Pressemitteilung

Kein HEU aus Garching!

Demonstration am Sonntag, den 19. Oktober um 14.00 Uhr am Mahner in Ahaus!

 

Der Begriff HEU hört sich harmlos an, beschreibt aber den Begriff "highly enriched uranium" – hoch angereichertes Uran. Die Wissenschaftler des Forschungsreaktors FRM II der TU-München möchten ihren Atommüll nach Ahaus verschieben.

Die FRM II – Brennelemente verbleiben nur 60 Tage im Reaktor und sind danach immer noch reiner Atombombenstoff. Die BI-Ahaus wehrt sich gegen die Einlagerung dieses Materials im BZA, da Ahaus durch dieses Atommaterial zum Hochsicherheitsbereich wird. Diese Brennelemente müssen in jedem Fall vor einer Endlagerung unschädlich gemacht und endlagergerecht verpackt werden. Für diese Tätigkeiten gibt es in Ahaus keine technischen Einrichtungen, d.h. vor einer Endlagerung muss der Atommüll noch einmal in eine entsprechende Anlage transportiert werden.

Daher fordert die BI von der Politik und den verantwortlichen Wissenschaftlern und Forschungseinrichtungen, dass der Atommüll zunächst abgereichert / entschärft wird, damit kein bombentaugliches Material zwischengelagert werden muss.

Außerdem sollte dieser entschärfte Atommüll endlagergerecht konditioniert werden und dann im nächst gelegenen Zwischenlager untergebracht werden. Wir werden nicht zulassen, dass mit dieser Art von Atommüllverschiebung alle Risiken und Probleme auf kommende Generationen verlagert werden – deshalb demonstrieren wir für Ahaus und vor allem für unsere Kinder!

Felix Ruwe

Sprecher der BI-Ahaus

02561/6577

 
Dienstag, den 30. September 2014 um 17:52 Uhr

Ahaus, den 30. September 2014

Pressemitteilung

Neue Atommülltransporte nach Ahaus angemeldet

 

Auch die Wissenschaftler der TU-München möchten ihren Atommüll nach Ahaus verschieben. Ab 2018, so meldet es die GNS (Gesellschaft für Nuklear-Service), sollen die ausgedienten Brennelemente des FRM II (Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz) in das Brennelemente Zwischenlager Ahaus (BZA) transportiert werden.

"Für die Ahauser und Münsterländer ist das die schlechteste Nachricht seit den Entsorgungsbemühungen der Jülicher Wissenschaftler, die erstaunlicherweise auch den größten Forschungsstützpunkt am FRM II betreiben. Die Wissenschaftler experimentieren entgegen internationaler Auflagen und Gepflogenheiten immer noch mit HEU (hoch angereichertem Uran - Highly Enriched Uranium), weil sie es günstig im Russland beschafft haben. Die FRM II - Brennelemente verbleiben nur 60 Tage im Reaktor und kommen danach in ein Abklingbecken. Diese Brennelemente sind hochradioaktiv und extrem gefährlich", kommentiert der BI-Sprecher Felix Ruwe.

"Die BI ist erstaunt, dass für diesen Atommüll auch noch neue Behälter entwickelt werden. Wir sind tief betroffen, dass auch die FRM II-Wissenschaftler keinerlei Verantwortungsbewusstsein für den durch sie verursachten Atommüll haben. Gibt es in Bayern kein Zwischenlager für Atommüll?" So der BI-Vorsitzende Heiner Möllers.

 

Felix Ruwe

BI-Ahaus

 

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