Seite zuletzt aktualisiert: 13. Februar 2015

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Ahauser Christinnen und Christen gegen Atomenergie
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Willkommen auf der Homepage der Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus e. V."
Freitag, den 13. Februar 2015 um 10:29 Uhr

Die BI "Kein Atommüll in Ahaus" e.V. wird die Sonntagsspaziergänge im Februar (15.02.2015) und im März (15.03.2015) nicht organisieren und anmelden.

Statt des 15.03. werden wir am 14.03. zur Fukushima-Demo nach Düsseldorf fahren.

Mitfahrgelegenheiten und Infos dazu folgen.

 
Samstag, den 17. Januar 2015 um 11:04 Uhr

Ahaus, den 16. Januar 2015

Pressemeldung

CASTOREN in Ahaus – keine zehn Jahre alt und schon Schrott?

Demo am Sonntag, dem 18.1. um 14:00 Uhr am Mahner in Ahaus

 

Im Mai und Juni 2005 wurden 18 CASTOR MTR2 von Dresden Rossendorf nach Ahaus transportiert. Die gleichen Behälter waren für die Atommülltransporte von Garching nach Ahaus vorgesehen. Die Bundesregierung offenbarte in einer Antwort vom 8.12.2014 (Drucksache 18/3516) auf eine kleine Anfrage, dass entgegen der bisherigen Planungen nicht mehr der CASTOR MTR2 sondern ein sicherer, neu zu entwickelnder Typ MTR3 als Transport- und Lagerbehälter zum Einsatz kommt.

"Warum entspricht der CASTOR MTR2 nicht mehr dem Stand von Wissenschaft und Technik, obwohl er noch keine zehn Jahre in Ahaus lagert", fragt Felix Ruwe, der BI-Sprecher.

Am 20.10.2014 gerade noch rechtzeitig vor der Verbreitung von Nachrichten über geplante Atommülltransporte von Garching nach Ahaus hat das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) die gültigen Zulassungen für genau diese 18 CASTOR MTR2 Behälter, die in Ahaus lagern, bis zum 20.10.2019 verlängert!

Erstaunlich ist, dass die amtliche Zulassung derselben Behälter im Jahr 2010 nur für drei Jahre verlängert wurde, nun aber, wo die Unsicherheit bekannt ist, die amtliche Zulassung für weitere fünf Jahre erteilt wurde. Ein Schelm, der Böses dabei denkt, oder eine kleine Gefälligkeit des BfS, damit in aller Ruhe über den weiteren Umgang mit dem brisanten Atommüll in unsicheren Behältern beraten werden kann!

"Die BI fordert unverzüglich den Austausch der alten CASTOREN, da auch die Menschen in Ahaus und im Münsterland den Anspruch auf Sicherheit nach dem neuesten Stand von Wissenschaft und Technik haben", konstatiert der BI-Vorsitzende Heiner Möllers.

Damit die weitere Lagerung von hoch angereichertem Atommüll nicht zu einem unüberschaubaren Risiko wird, ruft die BI alle Menschen aus Ahaus und dem Münsterland auf, sich an der Demonstration am Sonntag um 14:00 Uhr am Mahner zu beteiligen. Auch im Zusammenhang mit den geplanten Atommülltransporten nach Ahaus wurden extrem fragwürdige Entscheidungen gefällt.

Weitere Infos dazu am Sonntag und unter
www.bi-ahaus.de
http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/18/035/1803516.pdf
http://www.bfs.de/de/transport/zulassung_behaelter/
grundlagen_zulassungsverfahren/bauarten.html

Felix Ruwe
BI-Ahaus Tel.: 02561 / 6577

 
Mittwoch, den 07. Januar 2015 um 10:32 Uhr

Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
AKU (Arbeitskreis Umwelt) Gronau
BI "Kein Atommüll in Ahaus"
SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster
Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU)

Ahaus, den 07. Januar 2015

AtomkraftgegnerInnen kritisieren Festhalten an Atomenergie:
"Vom Atomausstieg im Münsterland und Emsland nichts zu sehen"

Urenco-Verkauf stoppen: Keine Weiterverbreitung von Atomwaffentechnologie!
3. April: Ostermarsch an Urananreicherungsanlage Gronau

 

Die Anti-Atomkraft-Initiativen aus dem Münsterland kritisierten auf einem Bündnistreffen zum Jahresauftakt, dass vom Atomausstieg im Münsterland und Emsland bislang nichts zu sehen ist: Sie verurteilten scharf den zeitlich unbefristeten Weiterbetrieb der Urananreicherungsanlage Gronau und der Brennelementefabrik in Lingen sowie den angekündigten Verkauf des Gronauer Urananreicherers Urenco. In Gronau droht in diesem Jahr zudem die Inbetriebnahme eines neuen Dauerlagers für Uranmüll, während für das sogenannte Zwischenlager Ahaus neue Castor-Transporte aus Jülich und München/Garching angekündigt wurden. Zusätzlich darf das AKW Lingen II bis mindestens 2022 am Netz bleiben.

"Vier Jahre nach Fukushima ist vom Atomausstieg in der Region keine Spur. Im Gegenteil: Ein neues riesiges Atommülllager in Gronau, Castor-Transporte nach Ahaus und der politisch geduldete Weiterbetrieb der hiesigen Atomanlagen verschlechtern die Situation dramatisch. Was ist das für ein Atomausstieg, wenn keine Atomanlage abgestellt wird und stattdessen der Atommüllberg immer größer wird? Wir fordern deshalb die sofortige Stilllegung der Atomanlagen, um die Atommüllproduktion zu stoppen und weitere Atomtransporte überflüssig zu machen", so Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

Die AtomkraftgegnerInnen lehnen den geplanten Verkauf des Gronauer Urananreicherers Urenco entschieden ab. Die von Urenco angewandte Zentrifugentechnologie gilt als der einfachste Weg zur Atombombe. Die Bundesregierung schließt aber nicht einmal einen Börsengang aus. "Wir fordern von der Bundesregierung eindringlich, die unverantwortlichen Verkaufspläne für Urenco unverzüglich zu stoppen und stattdessen die Urananreicherung in Deutschland zu beenden. Das Risiko einer Weiterverbreitung der militärisch hochbrisanten Atomwaffentechnologie ist zu groß. Die Anti-Atomkraft-Initiativen rufen deshalb für Karfreitag, den 3. April, zu einem Ostermarsch an der Urananreicherungsanlage Gronau auf, um gegen die Verkaufspläne und für ein Ende der Urananreicherung zu demonstrieren", so Udo Buchholz vom Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau.

Zugleich wenden sich die Anti-Atomkraft-Initiativen gegen die Inbetriebnahme des neuen Uranmülllagers in Gronau, da es keine sichere Atommüllentsorgung gibt. Aus diesem Grund lehnen die Anti-Atomkraft-Initiativen auch weitere Atommülltransporte nach Ahaus ab. Sie fordern von der rot-grünen NRW-Landesregierung als Atomaufsicht ein klares Veto gegen die Atommüllpläne: "Die Landesregierung ist seit längerem auf Tauchstation. Aber als Atomaufsicht muss sie für die Sicherheit der Bevölkerung sorgen: Neue Castor-Transporte nach Ahaus oder in die USA sind eine große Gefahr. Und die Atommülllager in Ahaus und Gronau können schnell zum oberirdischen Endlager werden – das ist politisch unverantwortlich. Dagegen werden wir auf die Straße gehen", ergänzte Felix Ruwe von der BI "Kein Atommüll in Ahaus".

11. Januar, Düsseldorf: Anti-Atom-Landeskonferenz NRW

Am jetzigen Sonntag, 11. Januar, treffen sich AtomkraftgegnerInnen aus ganz NRW in Düsseldorf zu einer Landeskonferenz, um für 2015 über weitere Anti-Atom-Proteste zu beraten. Die Anti-Atomkraft-Initiativen aus dem Münsterland werden auch in 2015 u. a. wieder Proteste gegen das AKW Grohnde, die Atompolitik des Forschungszentrum Jülich sowie gegen die Atommüllkonditionierung in Duisburg unterstützen und mittragen.

Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz kündigte seine Unterstützung für die Anti-Atom-Proteste an.

Weitere Infos: www.sofa-ms.de, www.urantransport.de, www.kein-castor-nach-ahaus.de, www.bi-ahaus.de

Pressekontakt:
Udo Buchholz (AKU Gronau):
Tel. 02562-23125

Matthias Eickhoff (Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen):
Tel. 0176-64699023

Felix Ruwe (BI "Kein Atommüll in Ahaus"):
Tel. 02561-6577

 

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