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Ahaus, den 30. September 2014

Pressemitteilung

Neue Atommülltransporte nach Ahaus angemeldet

Auch die Wissenschaftler der TU-München möchten ihren Atommüll nach Ahaus verschieben. Ab 2018, so meldet es die GNS (Gesellschaft für Nuklear-Service), sollen die ausgedienten Brennelemente des FRM II (Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz) in das Brennelemente Zwischenlager Ahaus (BZA) transportiert werden.

"Für die Ahauser und Münsterländer ist das die schlechteste Nachricht seit den Entsorgungsbemühungen der Jülicher Wissenschaftler, die erstaunlicherweise auch den größten Forschungsstützpunkt am FRM II betreiben. Die Wissenschaftler experimentieren entgegen internationaler Auflagen und Gepflogenheiten immer noch mit HEU (hoch angereichertem Uran - Highly Enriched Uranium), weil sie es günstig im Russland beschafft haben. Die FRM II - Brennelemente verbleiben nur 60 Tage im Reaktor und kommen danach in ein Abklingbecken. Diese Brennelemente sind hochradioaktiv und extrem gefährlich", kommentiert der BI-Sprecher Felix Ruwe.

"Die BI ist erstaunt, dass für diesen Atommüll auch noch neue Behälter entwickelt werden. Wir sind tief betroffen, dass auch die FRM II-Wissenschaftler keinerlei Verantwortungsbewusstsein für den durch sie verursachten Atommüll haben. Gibt es in Bayern kein Zwischenlager für Atommüll?" So der BI-Vorsitzende Heiner Möllers.

 

Felix Ruwe

BI-Ahaus

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