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Ahaus, den 09. November 2013

Pressemitteilung

BI mit neuem Vorstand – Stammtisch am Mo, den 11.11.2013 um 20.00 Uhr im Schulzenbusch

 

Die Stromkonzerne haben die Abschaltung von 28 Kohle- und Gas- Kraftwerken beantragt, kein altes Atomkraftwerk soll stillgelegt werden. Genau diese Atomkraftwerke sind im Strommarkt absolut unbrauchbar, da sie sich im Gegensatz zu den Gaskraftwerken nicht regeln lassen. Mit dem zusätzlichen Atommüll wird dann extrem lange Ahaus belastet, das Risiko der Atomtechnik wird der gesamten Bevölkerung zugemutet.

Die BI beklagt die Formulierungen der Gesellschaft für Nuklearservice (GNS), die neuerdings kommuniziert, dass der Atommüll in Ahaus bleibt, bis ein Endlager ihn aufnehmen kann. Glaubt man nur ansatzweise dem Zeitplan im Endlagersuchegesetz, so ist vor 2050 bis 2060 kein Endlager betriebsbereit. Die Genehmigung für das BZA erlischt aber unwiderruflich 2036! Noch schlimmer ist die zeitlich auf zehn Jahre befristete Einlagerung von schwach- und mittelradioaktivem Müll. Obwohl jetzt schon klar ist, dass auch für diesen Müll bis 2020 kein Endlager zur Verfügung steht, wird munter weiter eingelagert. Hannelore Kraft kennt das Problem ganz genau, sie möchte auch keine Kohle-Lobbyistin sein, aber eine RWE- und Atom- Lobbyistin ist sie ganz sicher. Sonst hätte sie schon lange keine weiteren Atommülltransporte in das bevölkerungsreichste Bundesland NRW zugelassen.

Diese, und weitere Ungereimtheiten der Energieversorgung werden neben der Anti-Atom-Arbeit am Montag, den 11.11.2013 um 20.00 Uhr im Schulzenbusch besprochen.

Felix Ruwe

Sprecher der BI-Ahaus

02561 / 6577
0171 / 793 792 6
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Der neue BI-Vorstand (von links nach rechts):
Hartmut Liebermann, Heiner Möllers, Gerd Jeschar, Felix Ruwe, Mechthild Schröder und Siegfried Schmidt.
Friedrich Gregory ist nicht abgebildet, bleibt aber im Vorstand.