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PM: Illegale Atommüllentsorgung
Presse

 

Illegale Atommüllentsorgung - Forschungszentrum Jülich belügt bewusst seine eigenen Forschungspartner!

 

Der BI-Ahaus wurden Informationen zugeschickt, die ein weiterer deutlicher Beleg für die kriminellen Machenschaften bei der Jülicher Atommüllentsorgung sind.

In den Jahren 1973 bis 1978 entsorgte das Forschungszentrum Jülich (FZJ) mehr als 52.000 Brennelementkugeln illegal im Forschungsbergwerk ASSE II. Nach der "probeweisen" Einlagerung stellten die Betreiber der ASSE, die Helmholtz-Gemeinschaft München, eine deutliche Grenzwertüberschreitung von C-14 (Kohlenstoff-14) und sogar eine 1000-fache Überschreitung des Wertes für Tritium fest! Die Jülicher Forscher konterten damals lapidar, dass sie diese Werte damals gar nicht messtechnisch erfassen konnten. Aber genau das war gelogen – ein Protokoll belegt, dass die extremen Grenzwertüberschreitungen dem FZJ sehr wohl bekannt waren. So bedrängt, ließen sich die Jülicher Verantwortlichen schon im Jahr 2010 zu einer "Nachmeldung" der tatsächlichen Werte bewegen.

"Der BI-Ahaus war schon immer bekannt, dass Atommüllentsorgung ein schmutziges Geschäft war und ist, dass die eigenen Forschungspartner bewusst belogen werden, um sich des ungeliebten Atommülls zu entsorgen, zeigt die ganze Skrupellosigkeit der Jülicher Verantwortlichen. Was will man mehr von echten Forschungspartnern? - Jülich ist übrigens auch Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft", so Felix Ruwe, der BI-Pressesprecher.

In Ahaus befürchtet man natürlich auch, dass die FZJ-Angaben zu den 300.000 Brennelementkugeln geschönt sind, um den ungeliebten Atommüll so schnell wie möglich abzuschieben.

"Wenn der Bundesumweltminister, die Bundesforschungsministerin, die Ministerpräsidentin des Landes NRW und weitere zuständige Minister auf Tauchstation gehen und insgeheim die Transporte vorbereiten, dann wird die BI-Ahaus mit ihren Bündnispartnern und erstmalig mit der Unterstützung aller Ahauser die Transporte verhindern", konstatiert Heiner Möllers, der BI-Vorsitzende.

Felix Ruwe

Tel: 02561 6577
oder: 0171 / 793 792 6
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