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Kann Atomenergie einen Beitrag zur Lösung der Klimakrise leisten? Darüber will die Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ in nächster Zeit verstärkt mit Menschen in unserer Region ins Gespräch kommen. „Wir sind besorgt über die Falschinformationen und Halbwahrheiten, die in dem Zusammenhang in letzter Zeit immer häufiger von Anhängern der Atomenergie verbreitet werden. Fakt ist, dass Atomenergie den Umstieg auf regenerative Energien eher blockiert als unterstützt. Und die angeblich so tollen neuen Reaktortypen, die als sichere und klimafreundliche Alternative für die Zukunft angepriesen werden, werden - wenn überhaupt - frühestens in einigen Jahrzehnten zur Verfügung stehen – wenn es für den Klimaschutz längst zu spät ist!“, so BI-Sprecher Hartmut Liebermann. Die Bürgerinitiative wird am kommenden Samstag, dem 23. Oktober, von 10 – 13 Uhr mit ihrem Informationsstand in der Ahauser Fußgängerzone (Oldenkottplatz) stehen, um Informationen zu diesem Thema zu verteilen und mit Interessierten zu diskutieren.

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Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster
Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau
Bündnis AgiEL – AtomkraftgegnerInnen im Emsland
Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU)

Münster/Gronau/Lingen, 29. September 2021

Alternativer Nobelpreis für Vladimir Slivyak:
Anti-Atomkraft-Initiativen gratulieren russischem Umweltschützer
- Slivyak oft zu Gast in NRW und Niedersachsen

Gemeinsam gegen Uranmüllexporte, Brennelemente-Kooperation und Importkohle

Die Anti-Atomkraft-Initiativen im Münsterland und Emsland sowie der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz gratulieren auf das Herzlichste dem Ko-Vorsitzenden der russischen Umweltorganisation Ecodefense, Vladimir Slivyak, zur Verleihung des Alternativen Nobelpreises. Die Right-Livelihood-Stiftung würdigt damit Slivyaks jahrzehntelangen unermüdlichen Kampf gegen die Nutzung von Atom und Kohle in Russland. Er sei "einer der engagiertesten und klügsten Umweltaktivisten Russlands".

Im Münsterland und Emsland sind Slivyak und Ecodefense seit Jahren gemeinsam mit lokalen und überregionalen Initiativen und Umweltverbänden aktiv, um die unverantwortlichen Uranmüllexporte von der Urananreicherungsanlage Gronau nach Russland zu stoppen sowie die angekündigte Kooperation des Brennelementeherstellers Framatome in Lingen mit Russland zu verhindern. 2010 konnten Ecodefense und die deutschen Partner-Initiativen Atommüllexporte von Ahaus in die russische Plutoniumfabrik Majak verhindern. Erst kürzlich beteiligte sich die Ko-Vorsitzende von Ecodefense, Alexandra Koroleva, an den Protesten gegen das heftig umstrittene Kohlekraftwerk Datteln IV, das u. a. mit Kohle aus dem sibirischen Kuzbass betrieben wird. Aufgrund der sehr schlechten Menschenrechtslage in Russland lebt Koroleva seit zwei Jahren im Exil in Deutschland.

"Wir freuen uns enorm über die große Auszeichnung für Vladimir Slivyak und Ecodefense und gratulieren sehr herzlich. Der Alternative Nobelpreis ist eine wichtige Ermutigung für die gesamte russische Umweltbewegung, aber auch für die internationale Klimabewegung. Gerade Slivyak und Ecodefense haben die internationale Zusammenarbeit der Klima-Initiativen und NGOs immer in den Vordergrund gestellt. Für die kommende Bundesregierung ist die Auszeichnung auch eine klare Mahnung, endlich die Uranmüllexporte von Gronau nach Russland einzustellen, die Brennelementekoopearation zwischen Lingen und Russland zu beenden sowie keine weiteren Importe von dreckiger russischer Kohle zu erlauben. Die Aufgaben liegen nun klar auf dem Tisch," erklärte Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen in einer ersten Reaktion.

Weitere Infos: www.sofa-ms.de, www.bbu-online.de, https://atomstadt-lingen.de

Kontakte für Rückfragen:
Matthias Eickhoff (Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen): Tel. 0176-64699023
Udo Buchholz (AKU Gronau / BBU): Tel. 0178-9050717
Alex Vent (Bündnis AgiEL)

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„Hiroshima und Nagasaki mahnen: Kein Atomares Wettrüsten – Uranfabrik Gronau jetzt stilllegen!“ Unter diesem Motto wird am kommenden Sonntag, dem 8.August, eine Fahrrad-Demonstration mit anschließender Kundgebung stattfinden.

Veranstalter ist das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen. Mit der Aktion soll nicht nur an die Zerstörungen durch die beiden Atombomben im Jahr 1945 erinnert werden, sondern auch an den Zusammenhang von ziviler und militärischer Nutzung der Atomenergie: „Die Urananreicherung gilt als der einfachste Weg zur Atombombe“, heißt es im Aufruf des Aktionsbündnisses. Deshalb wird die Stilllegung der Urananreicherungsanlage (UAA) in Gronau gefordert, die bisher vom Atomausstieg Deutschlands ausgenommen wurde.

Die Demonstration beginnt um 13 Uhr am Bahnhof Gronau, die Abschlusskundgebung ist für 14 Uhr vor der UAA geplant. Aus verschiedenen Städten werden Radsternfahrten zum Start der Demonstration am Gronauer Bahnhof stattfinden, so aus Münster, Enschede, Ochtrup und auch aus Ahaus. Teilnehmende aus Ahaus treffen sich mit dem Fahrrad um 11:15 Uhr vor dem Ahauser Bahnhof. Dazu lädt die Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ ein, die dem Aktionsbündnis angehört.

Zur Aktion in Gronau sollten Mund-Nasen-Bedeckungen mitgebracht werden. Außerdem sollen die Teilnehmenden auf pandemiegerechte Abstände achten.

Weitere Informationen: https://ostermarsch-gronau.de

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Am kommenden Montag, dem 13.09.2021, hält die Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ ihren öffentlichen Stammtisch ab. Es wird dabei um aktuelle Entwicklungen der geplanten Atommüllentsorgung gehen. Auch die Forderungen einiger Unverbesserlicher nach neuen „umweltfreundlichen, klimaneutralen...“ Atomkraftwerken werden thematisiert und kritisch analysiert!

Der Stammtisch findet ab 20 Uhr in der Gaststätte „Am Schulzenbusch“, Hof zum Ahaus 3, statt. Interessierte sind herzlich eingeladen.

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Aktions-Fahrrad-Tour „Tour de Natur“ unterstützt Anti-Atomkraft-Protest im Kreis Borken – Weiterfahrt durch NRW zum Tagebau Garzweiler

BBU: Vernetzung ist wichtig!

 

(Ahaus, Gronau, Bonn, 27.07.2021) Die Aktions-Fahrrad-Tour „Tour de Ruhr“ führte jetzt erstmals in ihrer 30jährigen Geschichte in das Westmünsterland. Ziel war dabei das heftig umstrittene Atommüll-Lager in Ahaus (Kreis Borken).

Rund 100 Radlerinnen und Radler erreichten am Montag (26.7.2021) das Atommüll-Lager, vor dem sie von Mitgliedern der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ begrüßt wurden. Am Dienstag (27.7.2021) wurden dann im Rahmen einer Kundgebung in der Ahauser Innenstadt Informationen über die Ziele der Tour de Natur und der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ ausgetauscht. Das Gronauer Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) Udo Buchholz erhielt zudem die Gelegenheit, bei der Kundgebung in einem Grußwort solidarische Grüße des BBU-Vorstandes zu übermitteln; die Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ ist eine Mitgliedsorganisation des BBU.

Für die Weiterfahrt der Radlerinnen und Radler Richtung Bocholt wünschte Buchholz „immer genug Luft auf den Reifen“. Zuvor hatte er darauf hingewiesen, dass nur 20 km nördlich von Ahaus die bundesweit einzige Urananreicherungsanlage steht, gegen die am 8. August eine Fahrrad-Demonstration stattfinden wird. Anlass sind die Jahrestage der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki (Japan, 5. Und 9.8.1945). In der Gronauer Uranfabrik kommt eine Technik zum Einsatz, mit der auch Uran für den Einsatz vorbereitet werden könnte.

Weiterhin betonte Buchholz, dass die Vernetzung und Zusammenarbeit von Bürgerinitiativen, Aktionsgruppen und Umweltverbänden aus den Bereichen Energiewende und Verkehrswende sehr wichtig ist. Zu diesem Zweck gibt es auf der Homepage des BBU eine Terminseite, auf der lokale und überörtliche Terminhinweise aus der Anti-Atomkraft- und Umweltschutzbewegung, aber auch aus der Friedensbewegung, veröffentlicht werde.

Die Tour de Natur ist 1991 aus dem Widerstand gegen die "Thüringer-Wald-Autobahn" entstanden. Widerborstig stellt sie sich seitdem Jahr für Jahr an die Seite von Umweltinitiativen und nimmt Themen aus der Verkehrs-, Energie- und Friedenspolitik auf. Organisiert wird die zweiwöchige Demoradtour komplett ehrenamtlich, basisdemokratisch und (nach eigenen Angaben) „mit einem gewissen Maß an kreativem Chaos“. Menschen aus der ganzen Bundesrepublik und aus der jeweiligen Region bringen viele Ideen zusammen und erfinden die Tour jedes Jahr wieder neu.

Die Tour de Natur 2021 führt seit dem 24. Juli bis zum 7. August 2021von Münster nach Jüchen (am Tagebau Garzweiler). Am 7. August reihen sich die Teinehmerinnen und Teilnehmer in die geplante Menschenkette am Tagebau Garzweiler ein.

Die Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ organisiert derzeit weiterhin Widerstand gegen mögliche Transporte von Brennelementen aus dem stillgelegten Versuchsreaktor (AVR) in Jülich nach Ahaus oder in die USA und gegen die in Zukunft geplanten Transporte aus dem Forschungsreaktor München (FRM II) in Garching. Zudem mobilisiert die Bürgerinitiative auch zur Teilnahme an der Demonstration am 8. August gegen die Gronauer Urananreicherungsanlage.

Weitere Informationen:
https://www.tourdenatur.net, https://www.bi-ahaus.de, https://bbu-online.de, https://www.bbu-online.de/Termine/Termine.htm, https://ostermarsch-gronau.de

Engagement unterstützen

Zur Finanzierung seines vielfältigen Engagements bittet der BBU um Spenden aus den Reihen der Bevölkerung.
Spendenkonto: BBU, Sparkasse Bonn, IBAN: DE62370501980019002666, SWIFT-BIC: COLSDE33.

Informationen über den BBU und seine Aktivitäten gibt es im Internet unter https://www.bbu-online.de und telefonisch unter 0228-214032. Die Facebook-Adresse lautet www.facebook.com/BBU72. Postanschrift: BBU, Prinz-Albert-Str. 55, 53113 Bonn.

Der BBU ist der Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen, Umweltverbände und Einzelmitglieder. Er wurde 1972 gegründet und hat seinen Sitz in Bonn. Weitere Umweltgruppen, Aktionsbündnisse und engagierte Privatpersonen sind aufgerufen, dem BBU beizutreten um die themenübergreifende Vernetzung der Umweltschutzbewegung zu verstärken. Der BBU engagiert sich u. a. für menschen- und umweltfreundliche Verkehrskonzepte, für den sofortigen und weltweiten Atomausstieg, gegen die gefährliche CO2-Endlagerung, gegen Fracking und für umweltfreundliche Energiequellen.

 

Foto von der Tour de Natur durch Ahaus
Teilnehmer der Tour de Natur auf dem Streckenabschnitt in Ahaus

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Am Montag, dem 16.08., hält die Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ ihren ersten öffentlichen Stammtisch nach den Sommerferien ab. Es wird dabei nicht nur um aktuelle Entwicklungen um das Ahauser Atommüll-Lager gehen, sondern auch um den Stand der bundesweiten Endlagersuche, für die auch das Münsterland nach wie vor im Gespräch ist. Der Stammtisch findet ab 20 Uhr in der Gaststätte „Am Schulzenbusch“, Hof zum Ahaus 3, statt. Interessierte sind herzlich eingeladen.

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Die "Tour de Natur", letztes Jahr wegen Corona ausgefallen, findet in diesem Jahr statt, vom 24.07. bis 07.08. Und sie ist auch nach Ahaus gekommen: Am Montag, dem 26. Juli, waren die Teilnehmenden etwa ab 15:45 Uhr vor dem BZA eingetroffen, wo Hartmut Liebermann von der BI Ahaus sie über die Anlage und unseren Widerstand informiert hat. Anschließend ging es weiter zur Inlinehockey-Halle am Vredener Dyk, wo die Gruppe mit freundlichem Einverständnis des Vereins "Maidy dogs" übernachtete. Am 27.07. ging es dann weiter Richtung Bocholt. Vorher aber war um 9:45 Uhr eine Kundgebung in der Ahauser Innenstadt am Oldenkottplatz.

Nähere Informationen über die gesamte Tour und ihren Hintergrund findet Ihr auf www.tourdenatur.net.

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Presseartikel (Bezahlschranke):

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