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Ahaus, den 12.03.2020

Pressemitteilung

Am Sonntag, dem 15.03.2020 um 14:00 Uhr wird am Mahner in Ahaus demonstriert.

Nachtrag 13.03.2020:
Wegen des stark eingeschränkten öffentlichen Lebens sagt die Bürgerinitiative den für den 15. März 2020 geplanten Sonntags-Spaziergang ab.

  • Die Betreiber des Forschungsreaktors in Garching (FRM II) wollen ihren atombombenfähigen Atommüll so schnell wie möglich nach Ahaus verschieben. „Fehlende Genehmigungen werden im 2. Quartal dieses Jahres erwartet. Üblicherweise wird gleichzeitig die „sofortige“ Vollziehbarkeit verfügt, was natürlich Auswirkungen auf unsere Widerstandsvorbereitungen hat“, so der Sprecher der BI-Ahaus.
  • Die BGZ (Bundesgesellschaft Zwischenlagerung GmbH) hat entschieden, dass ein Logistikzentrum als Eingangslager für das umstrittene Endlager Schacht Konrad (LoK) auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerkes Würgassen (Landkreis Höxter NRW) gebaut wird. Es soll eine Mammutanlage werden, die ohne absehbares Ende betrieben werden soll! Bleibt die Frage, wer wohl in NRW für die Ansiedlung eines solchen Zentrums gestimmt hat? Weder die Anwohner noch der Bürgermeister der betroffenen Gemeinde wurden vorher informiert! „Es ist schon erstaunlich rücksichtslos, wie eine GmbH, also eine Privatfirma, völlig ohne Konsultation der Betroffenen und ihrer politischen Gremien über eine zusätzliche radioaktive Belastung für die nächsten 50 bis 100 Jahre entscheidet“, bemängelt die BI-Ahaus!
  • Die Betreiber des Forschungsreaktors in Jülich (NRW) entziehen sich seit Jahren der Verantwortung für ihr atomares Erbe. Sie möchten, mit dubioser Unterstützung aus Berlin und Düsseldorf, den Atommüll unbedingt nach Ahaus verschieben!
  • In Gronau (NRW) bei der URENCO darf weiter unbegrenzt Uran für Schrottreaktoren in Belgien und andere Reaktoren in der ganzen Welt angereichert werden. Dabei gibt es für den Atommüll aus Gronau noch keinerlei Überlegungen bzw. staatliche Planungen, für den Verbleib des URENCO-Atommülls!

Der Behörden- und Politikfilz, der die vielen gefährlichen Atomanlagen in nur einem Bundesland befürwortet und genehmigt, muss dringend durchleuchtet werden. Wir müssen am Sonntag deutliche Aktionen gegen diesen Wahnsinn absprechen“, so Heiner Möllers, der Vorsitzende der BI-Ahaus.
Da die Veranstaltung unter freiem Himmel stattfindet, ist die Teilnahme absolut unbedenklich!

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