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Ahaus, den 18.01.19

Seit über 40 Jahren werden die Menschen in Ahaus von Politikern und Betreibern mit falschen Versprechungen, Halbwahrheiten und Unwahrheiten über die Perspektiven des Atommüll-Lagers überschüttet. Erinnert sei an die Zusage des ehemaligen Ministerpräsidenten Johannes Rau, das Lager in Ahaus werde nicht in Betrieb gehen, bevor ein Endlager zu seiner Entsorgung zur Verfügung stehe. Oder an die Beteuerung der ehemaligen NRW-Umweltministerin Svenja Schulze, man werde die Brennelemente aus Jülich nur noch einmal transportieren, nämlich in ein Endlager. Heute, als Bundesumweltministerin, will sie davon nichts mehr wissen.

Herr Rosen (BGZ, früher BZA) reiht sich in diese Tradition mittlerweile nahtlos ein. Sein in der MZ veröffentlichtes Interview (18.1.) steckt so voller irreführender Behauptungen, dass sie mit dem Umfang eines Leserbriefes gar nicht richtiggestellt werden können. Die Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ wird aber am Sonntag bei der Kundgebung um 14 Uhr (am „Mahner) zu jeder einzelnen der falschen Behauptungen Stellung beziehen. Und demnächst wird es ausreichend Gelegenheit geben, darüber zu diskutieren: bei einer Podiumsdiskussion, die die VHS aktuelles Forum am 26. Februar veranstalten wird. Die Ahauser Öffentlichkeit ist zu beiden Veranstaltungen herzlich eingeladen.