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01. Dezember 2010

Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen

BI „Kein Atommüll in Ahaus“

SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster

 

Castor-Alarm in Ahaus für 16./17. Dezember:

Majak-Castoren sollen in Bremerhaven an Bord

 

– Atomkraftgegner empört über Röttgen – was sagt NRW?

 
Nach übereinstimmenden Informationen Bremer Medien und münsterländischer Anti-Atomkraft-Initiativen plant die Bundesregierung für den 16./17. Dezember den Abtransport der ersten sechs Castor-Behälter aus dem Zwischenlager Ahaus ins russische Majak, einem der am stärksten verstrahlten Orte der Welt. Die Verschiffung soll anscheinend am 17. Dezember in Bremerhaven erfolgen, aber auch Hamburg und Wilhelmshaven könnten als Alternative geplant sein. Der Castor-LKW-Konvoi würde dann am 16. Dezember in Ahaus starten.


„Wir sind empört über die Unbelehrbarkeit von Bundesumweltminister Röttgen. Deutschen Atommüll nach Majak zu schicken, ist absolut unverantwortlich. Röttgen weiß dies und will trotzdem mit dem Kopf durch die Wand. Hat es auf dem deutsch-russischen Gipfel letzten Freitag in Berlin Absprachen zum Castor-Transport gegeben und wurde der Staatsvertrag bereits insgeheim unterschrieben? Bei diesem Wetter plutoniumhaltige Brennelemente auf die Autobahn und dann ins Nordmeer zu schicken, ist doch Wahnsinn,“ so Willi Hesters vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

 Die Anti-Atomkraft-Initiativen erwarten auch von der NRW-Landesregierung eine klare Stellungnahme zu diesen konkreten Transportplänen: „Was sagt die Atomaufsicht unter Energieminister Voigtsberger dazu? Ist Innenminister Jäger in die Castor-Vorbereitungen mit eingebunden? Es ist an der Zeit, dass Ministerpräsidentin Kraft für die Landesregierung ein verbindliches Nein zu diesen Atommüllexporten verkündet,“ fordert Matthias Eickhoff von der Initiative SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster.

12. Dezember, 14 Uhr: Überregionale Demo am Zwischenlager Ahaus

Die Anti-Atomkraft-Initiativen im Münsterland rufen für den 12. Dezember um 14 Uhr unter dem Motto „Das Atommülllager in die Zange nehmen – nix rein, nix raus“ zu einer überregionalen Demonstration am Zwischenlager in Ahaus auf. Es sind bereits mehrere Sonderbusse angekündigt. U. a. wird es ein öffentliches Blockadetraining am Zwischenlager geben.

 Für den Castor-Transport rufen die Initiativen unter dem Motto „Wir stellen uns quer“ dazu auf, sich an den Protesten in Ahaus und entlang der Transportstrecke zu beteiligen. 2005 kam es bei den Castor-Transporten von Rossendorf nach Ahaus zu Sitzblockaden.

Am 5. Dezember findet in Düsseldorf ein landesweites Treffen von Anti-Atom-Initiativen statt.

 

 

Kontakt:

 

 

Felix Ruwe: Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus, Tel. 02561/6577

Willi Hesters: Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, Tel. 0151/12702596

Matthias Eickhoff: SOFA Münster, Tel. 0176/64699023

 

Weitere Infos: www.sofa-ms.de, www.kein-castor-nach-ahaus.de, www.urantransport.de

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