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Ahaus, den 15.03.2013

Die Gefahr der Jülich-Transporte ist noch längst nicht vom Tisch!

 

Die BI-Ahaus ruft zur Kundgebung auf.
Sonntag, den 17. März um 14:00 Uhr am BZA.
Geplant ist eine kurze Versammlung mit neuesten Infos aus den Atomgeschäften.

Felix Ruwe
BI-Ahaus

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Ahaus, den 25.02.2013

Gemeinsame Pressemitteilung der BIU-Lüchow und der BI-Ahaus

Mauerbau in Ahaus und Gorleben

Bürgerinitiativen bezweifeln Sicherheitsgewinn durch den Mauerbau um Zwischenlager

 

Als völlig verspätete Reaktion auf die Ereignisse vom 11. September 2001 soll um die Brennelement-Zwischenlager in Ahaus und Gorleben eine 10m hohe Mauer errichtet werden. Die Bürgerinitiativen in Ahaus und Gorleben sehen darin "puren Aktionismus" und sogar eine Verschlimmerung der Lage: "Sollte ein Angriff mit einem Flugzeug erfolgen, so wird durch die Mauer bzw. deren verbleibende Fragmente der Abfluss des Kerosins zusätzlich verhindert", sagte Wolfgang Ehmke, der Sprecher der BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). Bei der Gefahrenabwehr sei ein solches Attentat nach allen Regeln der praktischen Vernunft nicht auszuschließen. In einem nahezu gleich lautenden der Initiativen aus Ahaus und dem Wendland an das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) wird deshalb die Frage aufgeworfen, welchen Sicherheitsgewinn soll eine solche Mauer haben soll und wann mit dem Mauer-Bau begonnen werde.

"Beide Lagerstätten als eine WTI-Halle der ersten Generation verfügen nicht über eine Drainage für Kerosin, die in neueren Hallen durchaus üblich ist", unterstreicht Felix Ruwe, der Sprecher der BI Kein Atommüll in Ahaus. Ein möglicher Sicherheitsgewinn durch die geplante Mauer sei nicht erkennbar. Beide Hallen entsprächen aus Sicht der Initiativen nicht mehr den Sicherheitsanforderungen nach dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik. WTI steht für "Wissenschaftliches Technisches Ingenieurbüro" (einer Tochterfirma der GNS) mit Sitz in Essen. Außer den WTI-Hallen, das sind die dünnwandigen Hallen, gibt es noch STEAG-Hallen (z.B. in Lingen), die einem gezielten Angriff mit einem Flugzeug standhalten sollen, weil die Wände 1,5m dick sind. Vom BfS möchten Ruwe und Ehmke wissen: "Welche Pläne bestehen, um diesen erheblichen Sicherheitsverlust auszugleichen?"

Sollte es zu einem Kerosinbrand kommen, so monieren die Bürgerinitiativen darüberhinaus, sei auch die thermische Belastbarkeit der Behälter für den schwach- und mittelradioaktiven Abfall im benachbarten Fasslager völlig unklar. An die Adresse des BfS gerichtet heißt es: "Gibt es belastbare Informationen über die Verbreitung radioaktiver Materialien aus dem Lagerbereich für schwach- und mittelradioaktive Abfälle im Falle eines Feuers?"

 

 

Wolfgang Ehmke (BIU-Lüchow)
Mobil: 0170 510 560 6
Tel.: 05863 / 983067

Felix Ruwe (BI-Ahaus)
Mobil: 0171 793 792 6
Tel.: 02561 / 6577

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Ahaus, den 19.01.2013

Pressemitteilung

Sonntagsspaziergang der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ am 20. Januar 2013 um 14:00 Uhr vor dem Rathaus.

Thema der traditionellen Demonstration, die immer am 3. Sonntag im Monat stattfindet, ist der fragwürdige Sicherheitsgewinn durch die Errichtung einer Mauer um das Brennelemente Zwischenlager Ahaus (BZA).

Außerdem wird über die ungerechten Strompreise für „nicht privilegierte Letztverbraucher“ berichtet. So werden tatsächlich die normalen Haushalts- Strom- Kunden von den großen Netzbetreibern in Deutschland bezeichnet. Nach Ansicht der BI ein Zeichen geringer Wertschätzung, dass nur durch gemeinsames Handeln von Politik und Lobbyvertretern geprägt ist. „Die Lasten der Energiewende müssen grundsätzlich auf alle Verbraucher gleichmäßig verteilt werden. Durch die einseitige Bevorzugung von Großabnehmern, werden die gewünschten Energie-Einsparungen niemals realisiert“, so Felix Ruwe, der Sprecher der BI.

 

Felix Ruwe
BI-Ahaus

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Ahaus, den 15. Februar 2013

Pressemitteilung

"Dem Atomausstieg in NRW Beine machen"

 

Dafür demonstriert die BI-Ahaus am Sonntag, den 17. Februar um 14:00 Uhr am Brennelemente Zwischenlager Ahaus (BZA). Die BI ruft alle Anti-Atom-Bewegten zur Kundgebung, da genau jetzt die Zeit für Taten gekommen ist.

Die Forderungen der Anti-Atom-Bewegung bezüglich der Umsetzung des Atomausstiegs in NRW liegen der Landesregierung schon lange schriftlich vor. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat sich bisher nicht schriftlich zum Atomausstieg geäußert. Im Gegenteil, in NRW wird mehr denn je Atommüll produziert und importiert, obwohl keine Entsorgungsmöglichkeit besteht.

Aber SPD und GRÜNE wollen bei der Bundestagswahl im Herbst des Jahres gerne die Wählerstimmen der Menschen bekommen, denen der Atomausstieg wichtig ist. "Das ist nach den bisherigen Leistungen der NRW-Regierung bezüglich der Umsetzung des Atomausstiegs unmöglich", so Felix Ruwe, der Sprecher der BI-Ahaus. "Wir werden unsere Wählerstimmen nicht verschenken, wir wollen messbare Fortschritte, wir wollen dem Atomausstieg Beine machen und auch anlässlich des Fukushima - Jahrestages an der Urananreicherungsanlage in Gronau zu einer landesweiten Demonstration aufrufen", konstatiert Heiner Möllers, der BI-Vorsitzende.

 

Felix Ruwe
Sprecher der BI-Ahaus
02561 / 6577

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