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Ahaus, den 22. November 2018

Pressemitteilung

Nach einem gut besuchten Sonntagsspaziergang, bei dem die BI-Ahaus noch einmal die Probleme der geplanten Atommülltransporte nach Ahaus beschrieb, kommen immer mehr Menschen zu der Überzeugung, dass die Ahauser-Erklärung eine erste richtige Antwort an die Ministerien, Ämter und Behörden ist.

Bisher haben über 5000 Menschen die Ahauser-Erklärung unterzeichnet und auch neue Unterstützer dieser Aktion haben sich gemeldet. So hat z.B. der Kirchenkreis Steinfurt Coesfeld Borken in einer Pressemitteilung vom 18.11.2018 folgendes veröffentlicht:

Kirchenkreis unterstützt Ahauser Erklärung gegen Atommüll-Transporte
Synodale Unterstützung der Ahauser Erklärung

Der Antrag der Kirchengemeinde Ahaus auf Unterstützung der „Ahauser Erklärung“ wurde mit großer Mehrheit positiv beschieden. In Ahaus existiert seit 1990 ein Atommüll-Lager. Es ist als Zwischenlager genehmigt, in dem radioaktive Abfälle befristet gelagert werden dürfen: Schwach- und mittelaktive Abfälle bis 2020, hochradioaktiver Müll bis 2036. Eine politische Richtungsänderung sieht nun vor, dass der hochaktive Müll noch Jahrzehnte in Ahaus verbleiben soll, der schwachaktive Müll sogar ohne zeitliche Begrenzung. Ahaus würde damit faktisch zu einem Endlager. Darüber hinaus sollen ab 2019 erneut große Mengen hochradioaktiven Mülls nach Ahaus gebracht werden. Die Ahauser Erklärung der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus e.V.“ fordert u.a., dass keine weiteren Atommüll-Transporte nach Ahaus stattfinden, solange nicht gesichert ist, dass dieser bis 2036 wieder abtransportiert werden kann. Zudem wird die Politik aufgefordert, sich sofort mit der Ent-wicklung von Konzepten für eine Langzeit-Zwischenlagerung zu beschäftigen.

Aber es gibt auch unerfreuliche Veröffentlichungen.
Dazu zählt die Koalitionsvereinbarung der Freien Wähler mit der CSU in Bayern:
Unter der Kapitelüberschrift „Für eine gesunde Umwelt“ heißt es im Koalitionsvertrag von CSU und Freien Wählern: „Wir denken beim Schutz unserer Heimat über Generationen hinaus. Wir sind überzeugt, dass Bayern kein geeigneter Standort für ein Atomendlager ist.“
„Derartige Verlautbarungen vom größten Verursacher von Atommüll, bzw. vom größten Nutznießer der Kernenergie fordern geradezu unseren Widerstand heraus! Für ein gesundes Münsterland denken auch wir beim Schutz unserer Heimat über Generationen hinaus. Wir sind überzeugt, dass Ahaus kein geeigneter Lagerort für FRM II-Atommüll (Atombombenmaterial) ist“, so der Sprecher der BI-Ahaus.

Felix Ruwe
Sprecher der BI-Ahaus
02561 6577

Weitere Infos unter:
https://ahauser-erklaerung.de

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