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Streckenaktionstag Münsterland – Ahaus

Samstag, 29.10.2011 ab 13 Uhr 15

Bundestrasse 474 von Ahaus Richtung Legden Abfahrt der A31

Wir wollen uns ab 13 Uhr 15 auf dem Pendlerparkplatz an der B474 treffen. Von Ahaus Richtung Legden vor der Autobahnbrücke links.

Ca. 13 Uhr 45 wollen wir geschlossen auf die Fahrbahn gehen,unsere Kundgebung findet auf der rechten Fahrspur statt. Dauer der Kundgebung ca. 1,0 Stunde mit Musik, Redebeiträgen und VOLXküche.

Zum einen wollen wir für den Gorlebentransport mobilisieren, am 26.11.2011 findet in Dannenberg die zentrale Kundgebung statt und natürlich rollt der Castor währenddessen – oder eben nicht.....

Wir fordern den sofortigen Stopp sämtlicher Baumaßnahmen am Salzstock Gorleben und einen eindeutigen politischen Beschluß der Regierung, der klar zum Ausdruck bringt, das Gorleben niemals Endlager werden darf!!! Wir wehren wir uns gegen die Castortransporte nach Gorleben, denn dieser Salzstock ist als Atommüllager nicht geeignet und war es auch nie!

Darüber hinaus wollen wir mit der Aktion gegen die geplanten Transporte von Jülich nach Ahaus protestieren.

152 Behälter mit Müll aus dem AVR Jülich sollen in das Atommüllager Ahaus, obwohl völlig klar ist, das dieser Müll für eine Endlagerung konditioniert werden muss, da er brennbar ist.
Dies kann in Ahaus nicht geschehen, es gibt keine technischen Einrichtungen dazu. In Jülich könnte es gemacht werden, dort will man den Müll aber dringend loswerden.

Wir stellen uns gegen diese völlig unsinnigen und gefährlichen Transporte quer durch das Ruhrgebiet und fordern den Verbleib des Mülls in Jülich, zudem ein klares Konzept, wie auf lange Sicht mit der strahlenden Last umzugehen ist.

Weder in Deutschland noch international existiert ein sicheres Endlager! Stopp der Produktion von Atommmüll sofort und weltweit!

Kontakte: www.sofa-ms.de,
BI Ahaus: Heiner Möllers - 0176 24608632
Die Demo ist angemeldet und genehmigt!

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25 Jahre Tschernobyl - Ausstellungswoche

Menschen - Orte - Begegnungen in Ahaus

Ausstellung vom 17. September 2011 bis 22. September 2011 und Veranstaltungsprogramm in Ahaus

 

Schirmherren der Ausstellung:
Superintendent Joachim Anicker, Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken der Evangelischen Landeskirche von Westfalen Kreisdechant Propst Josef Leenders, Katholisches Kreisdekanat Borken

Die Ausstellung im Karl-Leisner-Haus, Schlossstraße 23, 48683 Ahaus, ist zu besichtigen in der Zeit vom 17.09.2011 - 22.09.2011 mit folgenden Öffnungszeiten:

Samstag 17.09.2011 09:30 Uhr - 18:00 Uhr
Sonntag 18.09.2011 09:30 Uhr - 18:00 Uhr
Montag 19.09.2011 08:00 Uhr - 21:00 Uhr
Dienstag 20.09.2011 08:00 Uhr - 21:00 Uhr
Mittwoch 21.09.2011 08:00 Uhr - 21:00 Uhr
Donnerstag    22.09.2011    08:00 Uhr - 14:00 Uhr

 

Grußworte
Einführung: Peter Junge-Wentrup, IBB Dortmund
Musik

Anschließend Möglichkeit zur Besichtigung

Filme im Cinema, Schlossstraße 16-18, 48683 Ahaus
Dienstag, 20.09.11, 20:00 Uhr

Tschernobyl.Herbst (Chernobyl.Osen´) BetaSP BRD/Belarus 1997,
Regie: Alexander Franskevitch, Produktion der Filmwerkstatt Münster.
Essayistischer Dokumentarfilm über ein Dorf in Weißrussland 10 Jahre nach der Katastrophe in Tschernobyl.

Tschernobyl - Der atomare Schrecken
Dokumentarfilm von Bernd Dost.
Der GAU, der Größte Anzunehmende Unfall: Am 26. April 1986, explodiert Block vier des Atomkraftwerks Tschernobyl - Radioaktivität in der Größenordnung von 400 Hiroshima-Bomben wird freigesetzt, Radioaktivität, die schon bald Deutschland erreicht.

Beide Filme können auch von Schulklassen für die Vormittage angefragt werden. Bei entsprechendem Interesse werden diese gegen eine geringe Gebühr extra im Cinema gezeigt.

Während der Woche steht im Kleinen Saal des Karl-Leisner-Hauses als Zeitzeuge Andrej Alexandrowitsch Misko zum Gespräch zur Verfügung.

Schulklassen und Gruppen können sich für ein Gespräch mit ihm inklusive Dolmetscher anmelden.
Anmeldungen dazu nimmt das KBW Kreis Borken, Tel. 02861 - 8040920, entgegen.
Bürozeiten: Mo-Fr 8-12 und Mo-Do 13-17 Uhr.
E-Mail: kbw-borken(at)bistum-muenster.de

Während der Woche werden Gruppen und Schulklassen auf Wunsch durch die Ausstellung geführt. Anmeldungen dazu nimmt ebenfalls das KBW Kreis Borken entgegen.

Folgende Bildungsveranstaltungen sind in dieser Woche geplant:

Die Kirchen und die Atomkraft - Zurückhaltung oder Einmischung?
Montag, 19.09.2011, 20:00 Uhr
Dorothee-Sölle-Haus (Evangelisches Gemeindehaus Ahaus), Wüllener Str. 16, Ahaus
Referent: Professor em. Dr. Hermann Steinkamp, Münster
Veranstalter: Katholisches Bildungswerk Kreis Borken für den Trägerkreis der Ausstellung "25 Jahre Tschernobyl"
Es ist ruhig in den Kirchen zur Atomkraft, so scheint es. Im Ethikrat haben sich Vertreter der Kirchen an der Ausstiegsdebatte beteiligt. Verschiedene Erklärungen aus Pfarrgemeinden und Kirchenkreisen haben vor Jahren für Wellen gesorgt, deren Wogen geglättet scheinen. Haben Christen eine eigene Position zur Atomkraft? Dürfen die Kirchen hier parteilich sein? Wie ist es mit dem Gewissen?
Gebühr 3,00 €

Die Angst vor dem Atomunfall - mit der eigenen Angst umgehen lernen
Termin: Do. 22.09.2011, 20:00 Uhr
Ort: Dorothee-Sölle-Haus, Wüllener Str. 16, Ahaus
Referent: Dr. Victor Chu, Neckargemünd
Veranstalter: Katholisches Bildungswerk Kreis Borken für den Trägerkreis der Ausstellung "25 Jahre Tschernobyl"
Tschernobyl, Fukushima, und für Ahaus ganz in der Nähe das Brennelemente-Zwischenlager und die Uran-Anreicherungsanlage in Gronau. Gerade in jüngster Zeit machte die Anreicherungsanlage mit Zwischenfällen von sich reden. Da bekommt manch einer Angst vor den Strahlen. Sie sind ja nicht sichtbar, nicht fühlbar. Der Mensch hat keinen Sinn für Radioaktivität. Sie schmeckt und riecht nicht. Aber ihre Wirkung ist verheerend. Gerade deshalb stellt sich die Frage nach der Angst und dem Umgang mit ihr. Wie können wir uns der Angst stellen, ohne davor wegzulaufen. Wie können wir die daraus resultierende Energie positiv einsetzen? Wie können wir Kraft und Mut aus der Krise gewinnen?
Gebühr 3,00 €

Ökumenische Wort-Gottes-Feier zur Bewahrung der Schöpfung
Sonntag, 18. September 2011, 13:30 Uhr
Ort: Ammelner Kapelle, Ahaus-Ammeln
Veranstalter: kfd, Evangelische Frauenhilfe

Trägerkreis für die Ahauser Ausstellungswoche:
Katholisches Bildungswerk Kreis Borken
kfd Diözesanverband Münster e.V.
Bezirksverband Steinfurt/Ahaus der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen e.V.
Kath. Pfarrgemeinde St. Mariä Himmelfahrt Ahaus;
KAB St. Paulus Ahaus
KAB St Josef Ahaus
Bürgerinitiative “Kein Atommüll in Ahaus” e.V.
BUND
Pax Christi Bistum Münster und Pax Christi Gruppe Stadtlohn
Kreiskomitee der Katholiken Kreisdekanat Borken

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Der 200. Sonntagsspaziergang begann mit einer Andacht
in der Ammelner Kapelle.

 

 

 

 

 

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ROT/GRÜN in NRW – atompolitisch Drückeberger oder schon fahrlässige Ignoranten?

 

Hat ROT/GRÜN in NRW nur geschlafen, oder haben sie die geschäftstüchtigen Atomanlagenbetreiber bedenkenlos gewähren lassen?

„Obwohl wir umfangreiche, höchst fachkompetente Hintergrundinformationen und konkrete Anregungen zur Verfügung gestellt haben, ist in Sachen Atomausstieg NRW nichts realisiert worden“, konstatiert der BI-Vorsitzende Heiner Möllers. „Bei der SPD könnte man vermuten, dass die den unsinnigen Atommülltransport von Jülich nach Ahaus befürworten. Anders sind das passive Verhalten und das politische Nichthandeln kaum zu erklären!“

Im Februar 2011 erklärte NRW Wirtschaftsminister Voigtsberger (SPD) im Landtag, dass eine Umweltverträglichkeitsprüfung eine wichtige Bedingung zur Vermeidung unnötiger Atommülltransporte von Jülich nach Ahaus sei. Niemand stellte bis jetzt diesen notwendigen Antrag! Jetzt ist er rechtlich mögliche Zeitrahmen zur Verlängerung der Atommülllagerung in Jülich nahezu überschritten. Die BI-Ahaus fragt, „wer war für diesen versäumten Antrag zuständig, bzw. ist für das gesamte Verfahren zuständig“?

Die Fakten: Im Forschungszentrum Jülich stehen u.a. 152 CASTOR THTR/AVR Behälter, die mit ca. 300.000 Brennelementekugeln gefüllt sind. Die anfangs genehmigten Behälterstandzeiten wurden im Jahr 2007 bis zum Jahr 2017 verlängert. Nach Ablauf dieser schon verlängerten Frist muss der Atommüll in Jülich (In Ahaus ist dies nicht möglich.) wegen Materialermüdung neu verpackt werden, wenn nicht erneut einfach eine Fristverlängerung ausgesprochen wird. Der Pressesprecher der BI-Ahaus, Felix Ruwe findet es erstaunlich, dass eine Fristverlängerung der Behälterstandzeiten völlig unproblematisch erteilt wurde, die gleichen Ämter und Behörden aber eine Fristverlängerung der Lagerhalle in Jülich für nahezu ausgeschlossen halten.

„Die Betreiber in Jülich möchten den Atommüll so schnell wie möglich loswerden, nicht nur weil er schlecht für das Image ist, sondern weil von ihm erhebliche und nicht kalkulierbare Gefahren ausgehen und daher dieser Atommüll vor einer möglichen Endlagerung noch mindestens weitere 65 Jahre zwischengelagert werden muss. Damit würde auch die maximal zulässige Lagerzeit für das Brennelmente Zwischenlager Ahaus (BZA) deutlich überschritten, da das BZA am 31.12.2036 geräumt sein muss,“ so Felix Ruwe, der dem Forschungszentrum Jülich Verantwortungslosigkeit vorwirft.

„Die Politiker glauben wohl, sie könnten machen bzw. nicht machen, was sie wollen – ohne ihre Grundsatzentscheidungen zu beachten, ohne kritische Informationen zu berücksichtigen, ohne selbst geforderte Anträge zu stellen. Wir haben mit den Umweltschutzverbänden den CASTOR-Alarm um eine Stufe heraufgesetzt.“, erklärt Heiner Möllers.

Felix Ruwe, Pressesprecher der BI-Ahaus

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Anti-Atom-Demonstration in Ahaus – Ein Jahr Rot/Grün in NRW.
Der 200. „Sonntagsspaziergang“ am Brennelemente Zwischenlager Ahaus beginnt am Sonntag, den 17. Juli um 14 Uhr!

 

Seit vielen Jahren findet an jedem 3. Sonntag im Monat der so genannte Sonntagsspaziergang in Ahaus statt. In dieser Zeit wurden viele Informationen, Warnungen, Forderungen formuliert. Tschernobyl, Fukushima als größte Katastrophen und hunderte kleine und große „Störungen“ bei der Herstellung von Atomstrom belegen die Unbeherrschbarkeit der Atomkraftwerke. Kaum noch zu reparierende Fehler bei der Endlagerung, insbesondere im Asse-Bergwerk, wurden in die Öffentlichkeit getragen und motivierten BürgerInnen zum Widerstand und zum Wechsel zu einem Ökostrom-Anbieter. Manches ist erreicht, z.B. die vorläufige Absage des Atomtransportes nach Majak, Manches bleibt bedrohlich aktuell, z.B. die Atommülltransporte aus Jülich mit hochradioaktiven, überhitzten Brennelementen, die nicht sicher kontrollierbar sind.

Zur aktuellen Situation in der NRW-Atom-Politik:
Die atompolitische Bilanz der Rot/Grünen Landesregierung nach einem Jahr stellt sich für die Anti-Atom-Bewegung als eine einzige Enttäuschung dar. Obwohl wir vor einem Jahr den Start von Rot/Grün in NRW mit sehr viel Hintergrundinformationen, Anregungen und noch mehr Vertrauen unterstützt haben, sehen wir jetzt ein, dass der vollständige Atomausstieg, die Minimierung der Atommülltransporte, die Aufdeckung von Missständen in der Atomwirtschaft wesentlich durch die Anti-Atom-Bewegung selbst geleistet werden muss.

Die Rot/Grüne NRW-Landesregierung weicht dem Konflikt mit der UAA Gronau aus: Dort wird 7% Uran des Weltmarktes angereichert. Durch den genehmigten Betrieb dieses Werkes besteht eine weltweite Mitverantwortung an den Nuklearkatastrophen. Die Landesregierung wird mitschuldig an dem Leid der Vertriebenen in Fukushima und künftigen GAUs. Es widerspricht dem Ziel eines Ausstiegs aus der Atomenergie, die UAA weiter zu betreiben, das angereicherte Uran zu exportieren und damit den Weiterbetrieb von AKW in anderen Ländern zu fördern. Ein Rot/Grüner „Rettungsschirm“ für die Urananreicherungsanlage der Firma URENCO in Gronau ist für die BI-Ahaus nicht akzeptabel. Wir müssen ernüchtert feststellen, dass die NRW-Regierung sich zum Beschützer der Atomindustrie entwickelt hat.

Rot/Grün in NRW ist nicht gelungen:

  • Die Stilllegung der Urananreicherungsanlage (URENCO) einzuleiten.
  • Die Transporte von schwach- und mittelradioaktivem Atommüll nach NRW, Duisburg bzw. Ahaus zu stoppen.
  • Die sinnlose Atommüllverschiebung von 152 CASTOR- Behältern vom Forschungszentrum Jülich nach Ahaus zu unterbinden.
  • Die Kinderkrebs Studie auf die Atomstandorte in NRW auszuweiten.

Unter Rot/Grün wurden erstmalig sogar vom verlängerten Arm der Regierung, dem Grünen Polizeipräsidenten Hubert Wimber in Münster, Käfige zur In-Gewahrsam-Nahme von DemonstrantInnen in Ahaus aufgebaut, deren bisherige Nutzung immer mit Menschenrechtsverletzungen verbunden war.

Atomausstieg ist Handarbeit!!!
„Die BI „Kein Atommüll in Ahaus“ ruft deshalb zur Teilnahme am 200. Sonntagsspaziergang für Sonntag, den 17.Juli, um 14.00 Uhr, vor dem BZA auf.

Kommt am Sonntag nach Ahaus, bringt Sessel, Sofas und sonstiges Demo- Zubehör mit, LKWs , Trecker, Fahrräder, eure Kinder, Verwandte, Freunde und Bekannte, Hunde, Katzen und alles, was laufen kann. „Zusammen wollen wir der Landesregierung und den Betreibern zeigen, was wir von ihrer faulen Politik und einem Ausstieg halten, der noch kein wirklicher Ausstieg ist“, so Heiner Möllers, der 1. Vors. der „BI Kein Atommüll in Ahaus“ e.V.

Felix Ruwe
Pressesprecher der BI-Ahaus

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