| Offener Brief an den Ministerpräsidenten des Landes NRW |
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Ahaus, den 28. Januar 2010
Pressemitteilung Offener Brief an den Ministerpräsidenten des Landes NRW Herrn Dr. Rüttgers Zum Themenkomplex Atommülltransporte nach Ahaus hat die BI-Ahaus einen offenen Brief geschrieben. Die Positionen der BI sind eindeutig definiert:
Vom Ministerpräsidenten Dr. Rüttgers wird im folgenden Schreiben eine deutliche Stellungnahme zu den geplanten Atommüllverschiebungen nach Ahaus erwartet. Sprecher der BI-Ahaus Rückfragen unter:
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Ahaus, den 28. Januar 2010 An den Ministerpräsidenten des Landes NRW Herrn Dr. Rüttgers Sehr geehrter Herr Ministerpräsident, sicherlich haben Sie aus Anfragen an die Landesregierung und möglicherweise aus der Presse erfahren, dass das Brennelemente Zwischenlager Ahaus (BZA) Ziel zahlreicher Atommülltransporte ist. Vorweg möchte ich Sie an Ihre Aussage zu Atommülltransporten nach Ahaus erinnern. Zitat: Fraktionschef Rüttgers hat am 24. März 2004 im NRW Landtag einen Entschließungsantrag (Landtagsdrucksache 13/5243) eingebracht. In diesem Antrag heißt es wörtlich: „Ein erneuter Atommülltransport ist der Bevölkerung in Ahaus und Umgebung solange nicht zumutbar, wie die Frage der Endlagerung für Deutschland ungeklärt ist.“ Die Bürgerinitiative setzt sich u. A. seit mehr als dreißig Jahren kritisch mit der Kernenergie und deren Spätfolgen auseinander. Für die aktuell geplanten Transportgenehmigungen bestehen aber erhebliche Zweifel, die zunächst einmal einen absoluten Transportstopp erfordern. Aktuell stehen für Ahaus drei unterschiedliche Transportgenehmigungen an, von denen Sie zwei sicherlich sofort in unserem Sinn beeinflussen können. Die andauernden Atommüllverschiebungen sind kein Beitrag zur geordneten Entsorgung. Wir erwarten deutliche und rechtsverbindliche Aussagen von Ihnen zu den o. a. Atommülltransporten nach Ahaus. Es ist sicherlich gut für Sie, Ihre eindeutige Position von 2004 rechtzeitig vor dem Landtagswahlkampf zu bestätigen. Bei Bedarf stehen wir jederzeit zu Gesprächen mit weiteren Hintergrundinformationen zur Verfügung. Wegen des großen Interesses vieler Menschen geht dieser Brief auch an die Presse. |