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Ahaus, den 18. September 2015

Pressemeldung

Demo am Sonntag, dem 20. September um 14:00 Uhr am Mahner in Ahaus!

Bis zum 23. August musste Bundesumweltministerin Barbara Hendricks ein "nationales Entsorgungsprogramm" (Napro) für Atommüll der EU-Kommission vorgelegen. Der Entwurf deckte tiefgreifende Mängel bei dem nuklearen Entsorgungskonzept auf.

Die Atommüllbilanz, die vor einem Jahr der Endlagersuchekommission vorgelegt wurde, war gefälscht! Es fehlten Angaben über ca. 330.000 Kubikmeter Atommüll. Das geplante Endlager Schacht Konrad für schwach- und mittelradioaktiven Müll ist für 300.000 Kubikmeter konzipiert. Eine Neuaufnahme des Genehmigungsverfahrens ist rechtlich aussichtslos, daher plant das Bundesumweltministerium, erst einmal die Einlagerung zu beginnen. Danach soll die Kapazität deutlich erweitert werden. Gleichzeitig umgeht man damit Klagemöglichkeiten der Anwohner.

Bisher tagte die Endlagersuchekommission ein Jahr lang mit dem Auftrag, den best- möglichen Endlagerstandort für hochradioaktiven Atommüll in Deutschland zu suchen. Nun wurde nachträglich der Auftrag derart verändert, dass ein Mischlager für alle Arten von Atommüll gefunden werden soll. Die Facharbeitsgruppe AG3 der Kommission lehnte diese Änderung wegen erheblicher Sicherheitsbedenken ab!

"Für Ahaus bedeutet dieses verantwortungslose Verhalten des BMU Zwischenlagerzeiten weit über die Sicherheitsgrenzen der CASTOR-Behälter hinaus. Eine Situation, die wir so nicht hinnehmen können", so Felix Ruwe, der Sprecher der BI.

Am Sonntag findet um 14:00 Uhr der traditionelle Sonntagsspaziergang in Form einer Kundgebung mit weiteren Infos in Ahaus am Mahner statt.

 

Felix Ruwe

BI-Ahaus Tel.: 02561 / 6577

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