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Ahaus, den 18. Mai 2013

Pressemitteilung

Endlagersuchegesetz ist völlig unausgegoren und unehrlich

 

Von Null anfangen, wissenschaftsbasiert, im Konsens und unbedingt noch vor der Sommerpause, das sind Umweltminister Altmaiers hinlänglich bekannten Schlagwörter der letzten Wochen.

Wissenschaftsbasierte Neusuche, aber Gorleben bleibt gesetzt, dass ist verlogen, wenn Gorleben von der Karte verschwindet, dann fehlt den Atomkraftwerken und der Urananreicherungsanlage in Gronau der „Entsorgungsnachweis“ und alle Anlagen müssten zwangsläufig sofort stillgelegt werden. Das wäre wenigstens ehrlich!

Kernenergie, und deren Folgen waren und sind immer mit sehr viel Geld, Gewalt, Lügen und Machtausübung verbunden. Atommülltransporte und Atommülllagerung haben mit Ethik nichts zu tun.

Kein Wunder, dass die Anti-Atom-Bewegung nicht bei einer neuen Endlagersuche unter diesen Bedingungen mitarbeiten möchte. Die so genannten Zwischenlagerstandorte wissen sehr wohl, dass sie diese Last keinem anderen Ort zumuten können. „Obwohl die Konsequenz auch für Ahaus eine unendlich lange Zwischenlagerung bedeutet, befürworten wir einen Beobachter bzw. einen Berichterstatter, aber keinesfalls eine Mitarbeit unter den vorgegebenen Bedingungen“, so Felix Ruwe, der Sprecher der BI-Ahaus.

Am kommenden Pfingst-Sonntag findet kein von der BI angemeldeter Sonntagsspaziergang statt!

 

Felix Ruwe
Sprecher der BI-Ahaus
02561 / 6577

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