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PM: BI "Kein Atommüll in Ahaus" e.V. befragt Kandidatin und die Kandidaten für das Bürgermeisteramt in Ahaus
Presse

Ahaus, den 8. September 2015

Pressemitteilung

BI "Kein Atommüll in Ahaus" e.V. befragt Kandidatin und die Kandidaten für das Bürgermeisteramt in Ahaus.

Vor gut einer Woche verschickte die BI vier Fragen an die 6 Kandidaten für das Bürgermeisteramt. Darin wird deren Meinung zur Bedeutung des Atommüll- Zwischenlagers und der BI "Kein Atommüll in Ahaus" für die Kommunalpolitik erfragt. Vor allem aber wird danach gefragt, welche Möglichkeiten der Einflussnahme auf künftige Atommüll-Transporte und die Begrenzung der Lagerdauer des BZA die Kandidatin und die Kandidaten für sich sehen.

Frank Beckert, Ingo Woolderink, Karola Voß und Jürgen Schmeier beantworteten die Fragen. Übereinstimmend sagten die vier, dass an der derzeitigen Situation und Existenz des BZA von Seiten des Bürgermeisters keine Änderungsmöglichkeiten bestünden, dass sie aber bei der Laufzeit des BZA auf das vertraglich zugesicherte Ende im Jahr 2036 drängen wollten. Jedenfalls sollten alle weiteren Transporte nach Ahaus untersagt werden, wenn das vertraglich festgelegte Ende nicht eingehalten wird.

Einen Schritt weiter geht Frank Beckert: "Ich spreche mich klar gegen Transporte aus, versuche sie so weit wie es mir möglich ist, diese zu verhindern. Der Müll soll da gelagert werden, wo er entsteht", teilt er mit. Ähnlich äußern sich auch Karola Voß und Jürgen Schmeier:
"Das BZA darf nicht schleichend zum Endlager werden. Ich werde als Bürgermeister alle zur Verfügung stehenden politischen und juristischen Mittel nutzen, um dafür zu sorgen, dass über die bestehende Belastung hinaus keine neue auf die Ahauserinnen und Ahauser zukommt", hebt z.B. Schmeier hervor!

Karola Voß und Ingo Woolderink loben das langjährige Engagement der BI-Ahaus für die Sicherheit und Information der Ahauser/innen und werden zukünftig gerne an Demonstrationen und Infoveranstaltungen der BI teilnehmen.

BI-Gründungsmitglied Hartmut Liebermann bewertet die Antworten durchaus positiv und erkennt den Willen zu politischer Hilfe für die Sicherheit der Ahauser/innen bei allen 4 Befragten.

"Schade ist nur, dass Reinhard Horst und Christoph Almering die Beantwortung der Fragen nicht für notwendig erachteten. Offenkundig spielt das Thema für sie keine Rolle. Die Wählerinnen und Wähler werden sicher daraus ihre Rückschlüsse ziehen", so Liebermann.

 

Hartmut Liebermann
BI-Ahaus

 

Nachtrag 10. September 2015

Reinhard Horst und Christoph Almering haben die Fragen der BI "Kein Atommüll in Ahaus" mit mehrtägiger Verspätung beantwortet. Ihre Antworten konnten daher in unserer Pressemeldung nicht berücksichtigt werden. Der Eintrag auf unserer Website wurde um die entsprechenden Antworten ergänzt.

 

 

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