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Ahaus, den 12. April 2012

Atommüll-Lagerung, Castor-Transporte und der NRW-Wahlkampf sind Top-Themen der Bundeskonferenz der Anti-Atom-Initiativen in Ahaus

Zur Bundeskonferenz der Anti-Atom-Bewegung in Ahaus, die vom 13. April bis zum 15. April tagt, werden 80 bis 100 Teilnehmer erwartet. Die Konferenz tagt im Dorothee Sölle Haus und im Foyer der Stadthalle Ahaus.

Die Problematik der Atommülltransporte, der Atommülllagerung, des Rückbaus von Atomkraftwerken sind u. a. zentrale Themen dieser Konferenz. Anders als die ROT/GRÜNE NRW-Landesregierung und Bundesumweltminister Röttgen es wünschen und öffentlich erklären, sind die immer noch nicht abgesagten Castor – Transporte von Jülich nach Ahaus immer noch ein Top-Thema.

Die übliche Problemverlagerung in anonyme interministerielle Arbeitsgruppen ersetzt nicht glasklare und rechtsverbindliche Entscheidungen. Grade das Politikfeld Atommüll muss noch viel mehr in die Öffentlichkeit getragen werden. Bisher bestanden und bestehen im Zusammenhang mit dem Atommüll immer noch erhebliche Mängel.

  • Es gab keine demokratisch legitimierte Endlagersuche.
  • Kein Endlager - Projekt in Deutschland wurde nach bestem Stand von Wissenschaft und Technik ausgewählt bzw. gebaut.
  • Im Zusammenhang mit Atomtechnik fehlte immer die notwendige Transparenz und Öffentlichkeitsbeteiligung.

„Wir erwarten lebhafte Diskussionen in wie weit sich die Anti-Atom-Bewegung in dieses Politikfeld einmischen soll und kann, um diese veralteten und verkrusteten Strukturen durch neue Gesetze und Zuständigkeiten zu ersetzen,“ so Heiner Möllers, der BI-Vorsitzende.

Weitere Informationen zum Programm auf www.bi-ahaus.de

Die Konferenz endet am Sonntag mit dem traditionellen Sonntagsspaziergang am Brennelemente Zwischenlager in Ahaus.
14:00 Uhr am BZA!

 

Felix Ruwe

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