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Atommüllverschiebung ist keine Entsorgung

 

Die Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ ist entsetzt über die geplanten Atommüllverschiebungen nach Russland. Offensichtlich sind dem Freistaat Sachsen die Lagerkosten in Ahaus zu hoch und es wird die billigere Variante ohne jede Sicherheit in Russland gesucht. „Wir sind für die nationale Verantwortung bei der Atommülllagerung. Wir sind gegen jegliche Atommüllverschiebung. Das gilt sowohl für die Atommülltransporte nach Ahaus wie auch für die geplanten Transporte von Ahaus nach Russland. Wir sind zuerst für die Abschaltung der Atomanlagen und dann für eine wissenschaftlich/technologisch einwandfreie Endlagersuche, die in einem politisch sauberen und transparenten Verfahren in ganz Deutschland durchgeführt wird“, so Felix Ruwe, der Pressesprecher der BI-Ahaus. Bei den aktuell geplanten Atommülltransporten von Ahaus nach Russland handelt es sich um 18 CASTOR-Behälter vom Typ MTR-2, die erst vor fünf Jahren von Dresden/Rossendorf von einem neuen, gut bewachtem Lager in das ältere Brennelemente Zwischenlager Ahaus (BZA) mit erheblichen Kosten und einem immensen Polizeiaufgebot verschoben wurden. Die Behälter haben nur eine Standzeit von 40 Jahren, danach muss der Atommüll neu verpackt werden, was bei der derzeitig unsicheren Endlagersuche zu weiteren Transporten und Kosten führt. Heiner Möllers, der BI-Vorsitzende meint: “Mit diesen Plänen offenbart sich das Atommülldesaster in Deutschland“.

Felix Ruwe

Pressesprecher der BI-Ahaus

Rückfragen unter Tel.: 0171 / 793 792 6

Hintergrund:

 

Neue Castortransporte geplant.

 

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