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Der 183. Sonntagsspaziergang in Ahaus am 21. März 2010 um 14.00 Uhr am BZA.

 

Die Genehmigung der Bezirksregierung Münster zur Einlagerung von schwach- und mittelradioaktivem Atommüll (SM-Müll) gerät immer weiter in die Kritik der BI-Ahaus.

So wurde mittlerweile auf der Internetseite des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) der Betriebsbeginn für Schacht Konrad auf Ende 2014 verlegt. D.h. frühestens 2015, nicht 2013, wie in der Genehmigung vermerkt,  kann möglicherweise mit Auslagerungen von SM-Müll begonnen werden.

 

 

Einzig limitierender Faktor für die BZA-Einlagerungen ist die Obergrenze der Radioaktivität, die nach Meldungen vom Januar 2010 des Bundesministeriums für Umwelt und Reaktorsicherheit (BMU) den Prognosen des gesamten SM-Mülls bis zum Jahr 2040 entspricht. Die BI befürchtet, dass damit das BZA als SM-Müll Entsorgungsnachweis für alle Atomkraftwerke in Deutschland bis zum Jahr 2019 dient. Auch wenn der Lagerplatz im BZA nicht für den Atommüll ausreicht, so ist doch der extrem hohe Grenzwert der Einlagerungsgenehmigung so zweifelhaft, dass die Genehmigung der Bezirksregierung Münster sofort aufgehoben werden muss.

„Am BZA berichten wir über das schmutzige Geschäft mit dem Atommüll,“ so Heiner Möllers, der BI-Vorsitzende.

 

Die BI wird die Presse in einer Pressekonferenz am 21.03.2010 um 12.00 Uhr im BI-Büro, Bahnhofstr. 27 vor dem Sonntagsspaziergang umfassend über die Aktivitäten der Atomindustrie in NRW informieren.

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