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PM: Rückführung von hoch angereicherten Brennelementen in die USA
Presse

Ahaus, den 10. Juli 2012

Hintergrundinformationen zu den Verhandlungen über die mögliche Rückführung von AVR und THTR Brennelementkugeln von Jülich und Ahaus in die USA!

 

  • In Jülich lagern 152 CASTOR THTR/AVR Behälter mit BE- Kugeln aus dem AVR Reaktor Jülich.
  • Im Brennelemente Zwischenlager Ahaus (BZA) lagern 305 CASTOR THTR/AVR Behälter mit BE- Kugeln aus THTR Reaktor Hamm. Diese BE- Kugeln sind anders als die Brennelemente aus dem AVR- Reaktor etwa zur Hälfte abgebrannt und enthalten also noch sehr viel hochangereichertes Spaltmaterial, da diese BE ausschließlich mit 93% angereichertem, also atomwaffenfähigem Uran aus den USA gebaut wurden. Zusätzlich wurde im THTR relativ viel spaltbares Uran-233 erbrütet.
  • Die Verantwortung für diesen Irrweg der Reaktortechnik liegt ausschließlich bei den Nuklearwissenschaftlern und der Leitung des Forschungszentrums Jülich und den entsprechenden Dienstaufsichten.
  • Diese Gruppen in Jülich sind offenbar bisher nicht bereit, die Verantwortung für die endlagergerechte Aufarbeitung und Verpackung zu übernehmen!
  • Ca. 94 % der in Deutschland vorhandenen 900000 Brennelemente von Kugelhaufenreaktoren sind Graphitkugeln die mit hoch angereichertem Uran gefertigt wurden (nur bei 6 % hat man niedrig angereichertes Uran verwendet). Damit fällt dieser Stoff unter die Proliferationsvereinbarung, im dem sich die USA verpflichten, hoch angereichertes Uran und Brennelemente mit hochangereichertem Uran zurückzunehmen, damit jegliche Verbreitung dieses Materials verhindert wird.
  • Die USA haben mehrere graphitmoderierte Reaktoren zu militärischen Zwecken und zwei stillgelegte Leistungsreaktoren, die im Prinzip ähnlich dem THTR Reaktor in Hamm bzw. dem AVR- Jülich sind, aber Graphitblöcke statt Kugeln als Brennelemente verwendeten.
  • Für alle hier angesprochenen Brennelemente gilt, dass sie in dieser Form nicht endlagerfähig sind!
  • Nun gibt es die Möglichkeit, in Deutschland und in den USA zwei eigene Entsorgungswege für diese Brennelemente zu entwickeln. Das bedeutet zweifache Entwicklung, Erforschung und den Aufbau eines angemessenen Entsorgungsweges für beide Länder!
 

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