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Startseite Presse Pressemitteilungen 2011 PM: Castor-Debatte Donnerstag im NRW-Landtag
PM: Castor-Debatte Donnerstag im NRW-Landtag
Presse

 

Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“
Aktionsbündnis „Stop Westcastor“
Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster

6. Dezember 2011

 

Castor-Debatte Donnerstag im NRW-Landtag:

- CDU und FDP haben Weiterlagerung in Jülich 2010 gestoppt
- „Röttgen muss Castor-Verzicht mit Landesregierung aushandeln“

 

Die Anti-Atomkraft-Initiativen aus Jülich, Ahaus und dem Münsterland erwarten von der Landtagsdebatte am Donnerstag in Düsseldorf eine fraktionsübergreifende Entschließung gegen den Transport der 152 West-Castoren von Jülich nach Ahaus. „In einer derart brisanten Frage sollten sich eigentlich alle Landtagsfraktionen einig sein“, so Willi Hesters vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

Zugleich werfen die AtomkraftgegnerInnen vor allem der CDU und der FDP Heuchelei vor: „Schwarz-Gelb warnt jetzt vor einem rechtsfreien Raum im Jülicher Atommülllager und fordert von der Landesregierung ein Bekenntnis zu einem neuen Zwischenlager in Jülich. Doch es waren die schwarz-gelbe Bundesregierung und die damalige schwarz-gelbe Landesregierung, die in den letzten Tagen der Rüttgers-Regierung im Sommer 2010 über den Jülicher Aufsichtsrat die bereits beim Bundesamt für Strahlenschutz beantragte Weiterlagerung der 300 000 Brennelementkugeln in Jülich vom Tisch genommen haben. CDU und FDP wollen heute darüber wegtäuschen, dass sie noch letztes Jahr bewusst die hochgefährlichen und verantwortungslosen Castor-Transporte forciert haben, aber auch die rot-grüne Landesregierung muss nun alle Register ziehen, um den Castor-Wahnsinn zu verhindern,“ so Siegfried Faust vom Aktionsbündnis „Stop Westcastor“.

„Wir bleiben dabei: Norbert Röttgen, als verantwortlicher Atomminister und CDU-Landesvorsitzender, muss jetzt die Notbremse ziehen. Röttgens CDU und die Landesregierung haben dieses Jahr schon den sog. „Schulfrieden“ verhandelt, dann muss Röttgen jetzt zusammen mit der Landesregierung einen „Castor-Frieden“ aushandeln. Eine Konfrontation mit der Bevölkerung wäre völlig fehl am Platze,“ forderte Felix Ruwe von der BI „Kein Atommüll in Ahaus“.

 

AtomkraftgegnerInnen organisieren Proteste:

  • Bereits heute beraten die Anti-Atomkraft-Initiativen im Münsterland auf einem außerordentlichen Bündnistreffen einen Aktionsfahrplan.
  • Am 18. Dezember findet um 14 Uhr vor dem Atommülllager Ahaus die Auftakt-Demo für die Castor-Proteste statt. Das Motto lautet: „152 West-Castoren – Eine schöne Bescherung“. Es sind bereits mehrere Sonderbusse angekündigt.
  • Am 21. Januar 2012 wird in Oberhausen – unweit der Castor-Autobahn – eine Landeskonferenz der Anti-Atomkraft-Initiativen stattfinden.
  • Weitere Aktionen sind in Vorbereitung.

 

Kontakt:
Felix Ruwe, BI „Kein Atommüll in Ahaus“ (Tel. 0171-7937926)
Siegfried Faust, Aktionsbündnis „Stop Westcastor“ (Tel. 0157-750 755 98)
Willi Hesters, Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen (Tel. 0151-12702596)
Matthias Eickhoff, SOFA Münster (Tel. 0176-64699023)

Internet: www.sofa-ms.de, www.kein-castor-nach-ahaus.de, www.westcastor.de

 

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