0
0
0
s2smodern
powered by social2s


 Bahnhofstr.27  48683 Ahaus                         Postfach 1165  48661 Ahaus

Homepage: www.bi-ahaus.de     Tel.: 02561 961791   E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Aufruf zum Widerstand gegen Atomtransporte und für den Sofortausstieg:

 

Demonstration: 12. Dez. 2010, 14 Uhr

Atommüll-Lager Ahaus, Schöppinger Straße

NiX rein -- niX raus!  Wir nehmen das Atommüll-Lager in die Zange

Trotz der ebenfalls angekündigten Castor-Atommüll-Transporte von Cadarache (F) nach Lubmin wird noch immer der Transport von 18 Castor-Behältern mit 951 hochradioaktiven Brennelementen ins rus-sische Majak geplant. Wir rechnen derzeit mit dem Abtransport aus Ahaus zwischen dem 14. und 16.12.

Die uralte Plutoniumfabrik Majak verseucht seit über 60 Jahren durch Unfälle und den „Normal“-Betrieb die Umgebung und vor allem auch die Gewässer. Der Fluss Tetcha ist weitläufig radioaktiv verseucht. Majak ist ein Katastrophengebiet – in vergleich-barer Weise wie die Region in und um Tschernobyl! Atommüll aus Deutschland dorthin zu exportieren ist zynisch und skrupellos!


Die Plutoniumanlage in Majak gehört sofort geschlossen!

Die Umgebung und der Fluss Tetcha müssen mit internationaler Unterstützung soweit möglich saniert werden!

Deshalb demonstrieren wir am 12.12. vor dem Atommüll-Lager in Ahaus dafür, den Atommüllexport nach Russland zu verhindern. Außerdem wollen wir zum Jahresende nochmals entschieden Druck machen gegen die Atompolitik der Bundesregierung sowie für den konkreten Atomausstieg in NRW: Für die Stilllegung der Atomanlagen in Gronau, Krefeld und Duisburg, für ein generelles Atomtransporte-Moratorium in NRW, für einen Einlagerungsstopp in Ahaus, gegen weitere Atomforschung in Jülich sowie für eine Kinderkrebsstudie für alle Atomstandorte. Der Atomausstieg muss in NRW konkret werden!

 Stopp sämtlicher Atomtransporte – Atommüllverschiebung ist keine Entsorgung !

Hochradioaktiver Atommüll, der atomwaffenfähiges Plutonium enthält, gehört in ein sicheres Endlager – das es in Russland nicht gibt und auch in Gorleben niemals geben wird! Der vorhandene Atommüll ist eine Mahnung dafür, dass kein weiterer Atommüll produziert werden darf. Darum fordern wir:

Sofortiger Ausstieg aus der Atomenergie !!!

 

Geplant sind am 12.12. eine Kundgebung, eine Sitzprobe vor dem Atommüll-Lager sowie dessen Um-zingelung. Außerdem werden Blockade-Sitzplätze versteigert, die beim drohenden Atommüll-Ab-transport eingenommen werden können …. Für den Fall des baldigen Abtransport-Versuchs: Bringt Verpflegung, warme Sachen, Isomatten und Schlafsäcke mit! Aktuelle Infos zu Unterkünften und Transportterminen folgen (Infos: www.keincastornachahaus.de, Tel. 02561 / 961791).

Aufruf-Download als PDF